Strohfeuer

Auf dieser Seite finden Sie weiterführende Informationen zu meinem Debütroman “Strohfeuer”, erschienen im September 2010 bei Rowohlt Berlin.

Inhalt
Mein Romandebüt “Strohfeuer” spielt zu Zeiten der New Economy, die ich mit ungefähr 25 Jahren selbst intensiv erlebt habe – nämlich durch die Gründung einer Werbe- und PR-Agentur, spezialisiert auf Internet-Unternehmen. Diese Agentur, die zwischenzeitlich über 30 Mitarbeiter hatte, wurde im November 2001 wieder aufgelöst. Sie hat mir aber Eindrücke über dieses kurze, heftige Wirtschaftsepöchlein verschafft, die mich geprägt haben. Und vermutlich nicht nur mich, sondern auch einen Teil meiner Generation, die ökonomische Landschaft selbst, innovationstreibende Kräfte weltweit sowie auch ganz besonders diejenigen, die zum allerfalschesten Zeitpunkt glaubten, ihre Lebensersparnisse in Aktien, Fonds, Optionsscheinen anlegen zu müssen. Dieser Hintergrund, der vielleicht eine Art Vorspiel zur aktuell noch schwärenden Weltfinanzkrise bedeutete, dient mir im Roman als Kulisse für die Menschen, die in hyperaktiven, goldrauschenden Zeiten nach oben gespült werden. Wie sie sind, wofür sie sich halten, was sie tun, was sie nicht tun und was dabei herauskommt, ist Inhalt des Buchs. Das ich mir im Übrigen bis auf eine quellenangabenlos geklaute Passage (Verweis auf Remixkultur usw.) vollständig selbst ausgedacht habe. Der tatsächliche Wahrheitsgehalt des Buches, falls es inbesondere bei Romanen soetwas überhaupt gibt, liegt maximal bei soundsoviel Prozent.

Ebook/App
Zu Frankfurter Buchmesse Anfang Oktober wird für “Strohfeuer” eine besondere iPhone/iPad-Applikation veröffentlicht. Seien Sie ebenso gespannt wie ich, was in den unterirdischen Entwicklungslabors von Rowohlt entstanden ist und wie geschmeidig es sich ins kommunikative Begleitoeuvre zum Buch einfügen wird.

Lesungen
Neben den offiziellen Lesungen wird es eine Guerilla-Lesetour geben. Einzelheiten folgen inklusive der Erklärung, weshalb die lachhafte Bezeichnung “Guerilla-Lesetour” einigermaßen korrekt ausgewählt worden ist.

Nützliche, interessante oder mir sinnvoll erscheinende Links
Buchseite bei Rowohlt (inkl. Bestellmöglichkeit)
Autorenseite bei Rowohlt (inkl. Lesungsterminen)
öffentlicher Google-Kalender mit den Lesungsterminen
Presse und Zitate zu Strohfeuer
Link zum Buch auf Amazon (Affiliatelink)
Link zum Buch auf Amazon (ohne Affiliate)
Google News-Suche nach “Strohfeuer” und “Lobo”
Google Blogs-Suche nach “Strohfeuer” und “Lobo”
Twitter-Suche nach #strohfeuer

This Post Has 12 Comments

  1. [...] in Berlin anlässlich der Lesung von Sascha Lobos Roman über Aufstieg und Fall in der New Economy Strohfeuer die digitalen Groupies zusammenströmen, um sich in die erste Reihe zu knien, die iPhones vom Leibe [...]

  2. [...] Wow: heute früh hat die Anzahl meiner Twitter-Follower die Grenze von 2000 überschritten. Ich kann es nicht mehr genau nachvollziehen, glaube aber, dass der 2000ste Follower Heiner Tenz war. Ihm und allen anderen vielen Dank! Als ich anfing, mich intensiver mit Twitter zu befassen, hatte (wenn ich mich recht erinnere) Sascha Lobo 2000 Follower und ich empfand dies als extrem hoch. Heute liegt Sascha bei fast 50.000 und schreibt Romane. [...]

  3. [...] Lesenswert wie ein Unfall Veröffentlicht am 6. Oktober 2010 von Stefan in Allgemein Schlagwörter:digitale Boheme, DotCom-Blase, Roman, Sascha Lobo, Strohfeuer 0 Eigentlich ist es peinlich, das zu sagen. Aber ganz ehrlich: Ich habe bis vor kurzem mit dem Begriff „DotCom-Blase“ und wie sie geplatzt sein soll, nichts anfangen können. Für mich war das einfach nur ein abstraktes Wort. Ich habe zwar gewusst, dass es um die Jahrtausendwende diesen großen Internetboom gegeben hat und dass der nur wenig später wieder vorbei war. Doch ich habe mich nie richtig damit beschäftigt, was überhaupt dahinter steckt. Bis jetzt. Denn Sascha Lobo, eine der schillerndsten Figuren dieser Branche, hat seinen ersten Roman veröffentlicht: „Strohfeuer„. [...]

  4. Meine Meinung: Jeder, der User für dumm hält, hat nichts in einem Medienberuf verloren. Wie wäre es mit Ameisenbärpfleger?

    LG Norma DIN

  5. Das Internet ist dumm. Zweifellos gibt es intelligente User. Aber die Konzepte nach denen die Postings verknüpft werden sind schlicht und einfach: Systemzeit ohne inhaltlichen Zusammenhang. Wer diese Kontinuität einhält bekommt nichts weiter als zusammenhangloses Geschwätz. Wie auf den Diskussionsforen der Piraten. Dumm sind auch die User, die jeden Mist downloaden. – Es gab eine Zeit vor dem Netz. Damals hatten Intellektuelle nicht mehr als eine Regalwand voller Bücher. Die Zunahme an Information generiert kein zusätzliches Wissen, nur sinnloses Gezappe und Wortvariationen. Es wird Zeit mit dieser Illusion der grenzenlosen Freiheit aufzuräumen. Geodaten, zufällige Links und Massen an Bildern, Texten und Videos garantieren gar nichts, außer einer Überflutung mit sinnlosen und zufälligen Eindrücken. Ohne Bildung und intelligente User ist das Internet nichts weiter als eine Müllhalde.

  6. Ich wäre gerne Ameisenbärpfleger geworden. Ameisenbären haben einen sicheren Instinkt und sind in der Lage Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. – Die meisten User sind dazu gar nicht in der Lage.

  7. Veronique says:

    If your tween is into paint-ball you can take everyone to play
    paint-ball. A murder mystery game is a fun way to
    pass the time during the twenties theme party.
    Every Halloween party that people remember later in the year by saying things like “Do you remember so-and-so’s Halloween party last year.

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