Menu

Vuvuzela

DER SPIEGEL bringt es mit seinem Titel diese Woche wieder mal auf den Punkt. Nachtrag: die Surfpoeten haben einen sensationellen Vuvuzela-Filter gebastelt, bzw. eine Anleitung dazu online gestellt. (via @bov)

Der Druck des Druckens

Mit großen Maschinen wird dieses Papier bedruckt, und ich mag große Maschinen. Da schwingt eine metallene Gewalt mit, die unerbittlich das tut, was sie soll, egal ob ein Stöckchen dazwischen gerät oder ein Finger. Diese Unerbittlichkeit der Maschine kann man…

Die Zeitung, das unbekannte Lesen

Gestern war ich Chefredakteur für einen Tag bei der Rhein-Zeitung. Bevor ich heute Abend das gesamte Projekt aus meiner Sicht bewerte, möchte ich den Anspruch dieser Unternehmung beschreiben und das Konzept dahinter. Kern des Konzepts war die Fragestellung, ob sich…

GQ Worst Dressed No. 8

Ich hatte ein kleines Problem, man hätte es sogar als Luxusproblem bezeichnen können. Ich wusste nicht so genau, wie ich mich der Zeitschrift GQ (Gentlemen's Quarterly) gegenüber verhalten sollte. Auf der einen Seite fand ich Männerzeitschriften schon immer eher lächerlich.…

Ich habe SPD gewählt

Ich habe SPD gewählt. Und gestern in der Berliner Zeitung (neben einigen anderen Menschen) erklärt, warum ich das tue. Angesichts der Tatsache, dass die SPD durchaus, sagen wir, noch nicht in allen Bereichen der Netzpolitik präzise entlang der digitalen Sinnhaftigkeit…

Jetzt ‘ne Zeitschrift

zeitschrift_leasingBisher stand ich der neuen Werbekampagne des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (“Jetzt ‘ne Zeitschrift“) eher skeptisch gegenüber. Zu platt werden angebliche Vorteile von Zeitschriften inszeniert, gleichzeitig tut die Werbekampagne der Düsseldorfer Agentur BBDO so, als gäbe es das Internet nicht – das mobile schon gar nicht. Zu Recht hat man sich erst heute morgen auf dem Fachblog off the record über die mauen Anzeigen beschwert. Zwei neue Motive allerdings drehen meine Wahrnehmung der Kampagne ins Positive – denn mit Witz und Selbstironie nähert man sich nun dem Thema Zeitschriften an, die Plattheit wird nicht ungeschickt gebrochen.

Ich mag an dieser Stelle ein wenig voreingenommen sein, denn trotz einer gewissen Entfremdung vom Papier schreibe ich ja auch eine Kolumne in der Printzeitschrift Tomorrow. Aber bestimmte Vorteile haben Papierzeitschriften auch objektiv gesehen zweifellos – und einen guten Teil davon stellen die beiden neuen Anzeigenmotive auf interessante Weise in den Mittelpunkt:

Konstituierendes Startposting ohne weitere Inhalte

Wenn Sie nur diesen Text lesen können und sonst kein Posting darübersteht, haben Sie eine Kategorie angeklickt, die noch leer ist. Schade. Immerhin können Sie auf die Überschrift klicken und sehen dann eine schöne Garuda-Figur, also den Schutzheiligen dieses Blogs. Nur zu!