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	<title>saschalobo.com &#187; republica</title>
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		<title>Vortrag auf der re:publica: Trollforschung – Jüngste Erkenntnisse (inkl. Startrant)</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 23:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Lobo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Vortrag über die jüngsten Erkenntnisse der Trollforschung, über den hier abgestimmt werden konnte, ist von Twitternutzer @erlebnischris aufgezeichnet worden und hier in voller, sechsundfünfzigminütiger Länge zu sehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mein Vortrag über die jüngsten Erkenntnisse der Trollforschung, über den <a href="http://saschalobo.com/2011/01/26/vortrag-zur-republica/">hier abgestimmt werden konnte</a>, ist von Twitternutzer <a href="http://twitter.com/erlebnischris">@erlebnischris</a> aufgezeichnet worden und hier in voller, sechsundfünfzigminütiger Länge zu sehen.<br />
<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/22385006?title=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="608" height="342" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Vortrag zur Re:publica</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 17:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Lobo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[republica]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Bloggerkonferenz re:publica XI (13. bis zum 15. April) habe ich eine schöne, jährliche Tradition (seit 2010) entwickelt: die Einreichung eines Vortragsthemas, über das die Leser dieses Blogs abstimmen dürfen. Beim letzten Mal entschieden sich die Umfragenteilnehmer für &#8220;How to survive a shitstorm&#8221;. Das fast einstündige Youtube-Video wurde inzwischen über 19.000 Mal angesehen, vermutlich weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zur Bloggerkonferenz <a href="http://re-publica.de/11/">re:publica XI</a> (13. bis zum 15. April) habe ich eine schöne, jährliche Tradition (seit 2010) entwickelt: die Einreichung eines Vortragsthemas, über das die Leser dieses Blogs abstimmen dürfen. Beim <a href="http://saschalobo.com/2010/01/06/abstimmung-mein-vortrag-auf-cebit-webciety-und-republica-2010/">letzten Mal entschieden</a> sich die Umfragenteilnehmer für &#8220;How to survive a shitstorm&#8221;. Das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-OzJdA-JY84">fast einstündige Youtube-Video</a> wurde inzwischen über 19.000 Mal angesehen, vermutlich weil das Publikum vorher votet, was es nachher auch sehen möchte.</p>
<p>Dieses Jahr möchte ich weitergehen und nicht nur das Thema des Vortrags, sondern auch den Vortragsstil zur Abstimmung bringen. Zwischen polemischer Publikumsbeschimpfung und seriöser Analyse mit beinahe wissenschaftlichem Hintergrund ist eine Menge denkbar und weiter unten deshalb auch auswählbar. Das Ergebnis soll in wenigen Tagen am 31. Januar um 13 Uhr feststehen, denn die Einreichungsfrist für Vortragsvorschläge zur re:publica endet Ende Januar.</p>
<p><strong>Vortragsthema</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Trollforschung – jüngste Erkenntnisse</span><br />
Im Dezember 2009 habe ich erstmals <a href="http://saschalobo.com/2009/12/04/trollforschung-aktuell/">Erkenntnisse über die Trolllandschaft</a> aufgeschrieben, die ich teilweise in &#8220;How to survive a shitstorm&#8221; habe einfliessen lassen. Die Trollforschung selbst ist ein noch junges Feld, das in diesem Vortrag vertieft werden soll. Insbesondere Anti-Troll-Strategien anhand von konkreten Beispielen werden benannt und vorgeführt. Darüberhinaus soll auch in die Kunst des Trollens selbst eingeführt werden und die durchaus vorhandenen postiven Funktionen des Trolltums herausgestellt werden. Mit interaktiver, kollektiver Livetroll-Übung!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Das deutschsprachige Internet &#8211; eine Bestandsaufnahme</span><br />
Das deutschprachige Internet, seine Akteure und Aktionen, seine Modi und Mechanismen, seine Riten und Rätsel, seine Plattformen und Prozesse sind der Inhalt dieses Vortrags, und zwar im vollen Bewusstsein der Unmöglichkeit der Vollständigkeit dieses Unterfangens. Dabei sollen die länderspezifischen Eigenarten auf eine Weise herausgestellt werden, die die Abstraktion des für normal Gehalteten ermöglicht. Insbesondere soll hier auf die prototypischen Elemente des deutschsprachigen Internet eingegangen werden, inklusive völlig ungerechter, aber zutreffender Typisierungen und Vorurteilsvertiefungen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Die Welt 2026</span><br />
In fünfzehn Jahren sieht die Welt zweifellos anders aus, aber wie? Atombetriebene MacBooks? Digitale Demokratur? Alles augmented? Das Internet eine Facebook-App? Oder der Börsengang des Internet? Apple führt die Todesstrafe ein? In diesem Vortrag soll über diese zugegeben plumpen Fragen hinaus in Szenarien erforscht werden, wie die Digitale Welt sich entwickeln könnte und in ihrem Fahrwasser die Kohlenstoffwelt. Zusätzlich zu den Szenarien werden drei bis fünf Geschäftsmodelle der Zukunft vorgestellt (mit 97% Erfolgsgarantie ab 2026).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Seid Ihr eigentlich bescheuert?</span><br />
Vorwürfe satt.</p>
<p><strong>Vortragsstil</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Sachlich &amp; unterhaltsam</span><br />
Sauber faktenrecherchiert, aber vollgepumpt mit anekdotischer Evidenz, populärwissenschaftlich präsentiert im beliebten Plauderstyle des Funfeuilleton mit Sachbuchneigung. Eigenbeispiel: &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=YAlGk6NKZHI">Dinge geregelt kriegen</a>&#8220;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Pöbelnd &amp; unterhaltsam</span><br />
Kraftvoll durchge<a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=rant">rant</a>et, die Kunst der Rundumbeleidigung auf geschmacklose Weise verbunden mit verletzenden Unterstellungen, zart erkenntnisdurchwirkte Beschimpfungen mit und ohne Hand und Fuß. Eigenbeispiel: <a href="http://wirres.net/article/articleview/5667/1/6/">Antwortantwortantwort auf wirres.net</a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Vermutig &amp; unterhaltsam</span><br />
Nassforsch reinbehauptet, stark anprognostiziert, mutig vermutend, steil aufgestellt, gehalten im Stil der gesellschaftlichen Großvermutung mit medialer Wirkungsmaximierung dank höchster Punchline-Sättigung. Eigenbeispiel: &#8220;<a href="http://wirnennenesarbeit.de/index.html?nr=20080709223500">Wir nennen es Arbeit</a>&#8220;.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Unterhaltsam &amp; unterhaltsam</span><br />
Auf Pointe gebürstet und nur auf Pointe gebürstet, realitätsbezogene Daten und Zahlen allenfalls stichwortgebend benutzend oder erfindend oder alternativ ignorierend, jeden Winkel des Themas auf Gagpotenzial abklopfend. Eigenbeispiel: &#8220;<a href="http://www.n24.de/news/newsitem_5430655.html">Links Rechts</a>&#8221; auf N24.</p>
<p><script type="text/javascript" charset="utf-8" src="http://static.polldaddy.com/p/4451615.js"></script><br />
<noscript><br />
	<a href="http://polldaddy.com/poll/4451615/">Welchen Vortrag soll Sascha Lobo auf der re:publica 2011 halten?</a><span style="font-size:9px;"><a href="http://polldaddy.com/features-surveys/">survey software</a></span><br />
</noscript></p>
<p><script type="text/javascript" charset="utf-8" src="http://static.polldaddy.com/p/4451630.js"></script><br />
<noscript><br />
	<a href="http://polldaddy.com/poll/4451630/">Welchen Stil soll Sascha Lobos Vortrag auf der re:publica 2011 haben?</a><span style="font-size:9px;"><a href="http://polldaddy.com/features-surveys/">online surveys</a></span><br />
</noscript></p>
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		<title>How to survive a shitstorm</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 07:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Lobo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Irrwitz]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Videoclips]]></category>
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		<description><![CDATA[Mein Vortrag auf der re:publica 2010 ist nun auf Youtube verfügbar. Viel Freude; wenn es Bedarf geben sollte, überarbeite ich die Folien ein wenig und reiche sie auf Slideshare nach (frühestens jedoch im Mai).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Mein Vortrag auf der re:publica 2010 ist nun auf Youtube verfügbar. Viel Freude; wenn es Bedarf geben sollte, überarbeite ich die Folien ein wenig und reiche sie auf Slideshare nach (frühestens jedoch im Mai).<br />
<object width="542" height="435"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-OzJdA-JY84&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-OzJdA-JY84&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="542" height="435"></embed></object></p>
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		<title>Abstimmung: Mein Vortrag auf CeBIT Webciety und re:publica 2010</title>
		<link>http://saschalobo.com/2010/01/06/abstimmung-mein-vortrag-auf-cebit-webciety-und-republica-2010/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=abstimmung-mein-vortrag-auf-cebit-webciety-und-republica-2010</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 21:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Lobo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interaktion]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfang März findet die CeBIT Webciety* statt und der &#8220;Call for Papers&#8221; für die re:publica 2010* im April läuft auch auf vollen Touren. Ich habe mich entschieden mitzucallen und so den Vortrag bestimmen zu lassen, den ich auf beiden Events vortragen möchte. Denn ich habe der Öffentlichkeit selbstredend eine Menge mitzuteilen, und zwar in so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://www.flickr.com/photos/cbs_fan/450070856/"><img src="http://saschalobo.com/wp-content/uploads/2010/01/lautsprecher_cbs_fan_flickr_small.jpg" alt="lautsprecher_cbs_fan_flickr_small" title="lautsprecher_cbs_fan_flickr_small" width="536" height="157" class="aligncenter size-full wp-image-1308" /></a>Anfang März findet die CeBIT <a href="http://webciety.de">Webciety</a>* statt und der &#8220;<a href="http://re-publica.de/10/2010/01/05/call-for-papers-lauft-bis-ende-januar/">Call for Papers</a>&#8221; für die re:publica 2010* im April läuft auch auf vollen Touren. Ich habe mich entschieden mitzucallen und so den Vortrag bestimmen zu lassen, den ich auf beiden Events vortragen möchte. Denn ich habe der Öffentlichkeit selbstredend eine Menge mitzuteilen, und zwar <a href="http://www.formspring.me/saschalobo/q/10368069">in so ziemlich allen Bereichen</a>.  Aber was für einen Vortrag mit welchem Thema (Rente fällt aus verschiedenen Gründen weg)?</p>
<p>Diese Frage möchte ich hier beantworten. Oder viel mehr: beantworten lassen, und zwar durch diejenigen, die den Vortag auch ertragen müssen. Deshalb findet sich hier ein öffentliches Voting, welches Thema ich beleuchten soll. Ich habe vier Themen skizziert, von denen ich glaube, dass das re:publikum und die Webciety-Besucher sie von mir hören wollen würden. Hier im Blog wird das Thema ausgewählt. Im von mir betreuten, offziellen CeBIT-Blog, dem <a href="http://webciety.de/?page_id=3">01blog</a>, werde ich den hier ausgewählten Vortrag danach in einem öffentlichen Prozess ausarbeiten, was die Struktur angeht. Dort werde ich auch gern auf Vorschläge für inhaltliche Schwerpunkte eingehen. Die konkreten Inhalte trage ich aber erst auf der Bühne vor. Damit beide Veranstaltungen besuchende Personen und Streambenutzer auch etwas davon haben, werde ich mit der Live-Erfahrung auf der CeBIT Webciety den Vortrag für die re:publica deutlich weiterentwickeln.</p>
<p><strong>Deadline für die Abstimmung ist Freitag, den 8. Januar 2010 um 12 Uhr Mittags.</strong></p>
<p>Hier nun die Auswahl der Themen:</p>
<p><span id="more-1297"></span></p>
<p><strong>1) How to survive shitstorms</strong><br />
In diesem Vortrag möchte ich von meiner vielfältigen Erfahrung mit so genannten &#8220;shitstorms&#8221; berichten, also mit den seismischen Empörungswellen, die regelmäßig durch das Internet rollen. Ob zur Gründung der Blogvermarktung adnation, anlässlich meiner Kritik an der Piratenpartei, zur Vorstellung des Internet-Manifests oder zu anderen Anlässen &#8211; mit schöner Zuverlässigkeit habe ich alles mögliche zwischen konstruktiver Kritik und aggressiven Beleidigungen oder Bedrohungen erfahren dürfen. Und nicht nur ich; die Zahl der Menschen, Unternehmen und Institutionen, die sich mit Kritikkaskaden und Entrüstungsstürmen bis hin zum Webmob auseinandersetzen müssen, nimmt ständig zu. Aber wie geht man damit um? Wie reagiert man, wenn man im shitstorm steht? Wie fühlt sich ein shitstorm überhaupt von innen an? Welche Kritik nimmt man sich zu Herzen, welche lässt man lächelnd an sich abperlen und welche ignoriert man noch nicht einmal? Und wie bekommt man es hin, die eigene Shitstormability zu erhöhen? Gibt es Nachwirkungen und Spätschäden von shitstorms? Ein Vortrag für die ganze Familie.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>2) Wie geht eigentlich Selbstvermarktung?</strong><br />
Das ist (in verschiedenen Varianten) eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt werden. Mit diesem Vortrag möchte ich sie umfassend beantworten. Ich werde zwar keine Patentlösung für alle vom Schubladenroman-Autor bis zum Social Media Berater mit den viertmeisten Identica-Followern im Raum Göttingen-West präsentieren können, aber doch erklären, wie diese ominöse Selbstvermarktung in verschiedenen Situationen funktionieren kann. Zum Beispiel, indem man begreift, dass es sich zwar um eines der schmierigsten Worte der deutschen Sprache handelt &#8211; aber der dahinter liegende Mechanismus, nämlich Menschen zu überzeugen, essentiell ist für ganz viele Lebensbereiche. Besonders geeignet für Menschen, die darauf angewiesen sind, für ihr Geld zu arbeiten, übrigens unabhängig von Selbständigkeit oder Festanstellung. Dieser Vortrag enthält einen step-by-step-Sonderteil mit den drei Schwerpunkten &#8220;Wie komme ich in die Medien, ey?&#8221;, &#8220;Wie bekomme ich mehr Follower auf Twitter, menno!&#8221; und &#8220;Frisuren&#8221;.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>3) Die Zukunft des Internet &#8211; konkret &#038; ohne Buzzwords (+ 5 Geschäftsmodelle der Zukunft)</strong><br />
Das wunderbare Internet liegt 2010 nackt und glitzernd vor uns – aber politische Turbulenzen bedrohen es, technische Neuerungen prasseln mit hoher Taktzahl und viel Getöse auf uns nieder und verschiedene Interessengruppen pendeln je nach Überzeugung und Branche zwischen selbstbesoffener Euphorie und aggressiver Verzweiflung. Wohin wird sich das Internet entwickeln? Wie könnte es in fünf Jahren aussehen, wie sollte es in fünf Jahren aussehen? Und wie in zehn? Kann man das überhaupt mit ausreichend großer Scharlatanerieferne vorhersagen? Auf welche Pferde sollte man jetzt setzen, privat, beruflich, wirtschaftlich, investitionsorientiert? Wieso maße ich mir überhaupt an, sowas anderen Menschen und Unternehmen zu erzählen? Das Besondere an diesem Vortrag ist, dass ich mir vorgenommen habe, ihn buzzwordfrei zu halten, so dass jeder seine Mutter mitbringen könnte und auch sie alles verstünde. Außerdem möchte ich so konkret werden, dass man mir im Nichteintretensfall in fünf Jahren alles um die Ohren hauen kann. Als exklusiven, danach nicht im Internet veröffentlicht werdenden Bonustrack stelle ich fünf Geschäftsmodelle vor, die in der vorgestellten Zukunft Erfolge feiern könnten. Eines davon gründe ich 2010 selbst.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><strong>4) How to hype</strong><br />
Hype und Buzz, was ist das überhaupt? Und wie erzeugt man ihn fach- und sachgerecht, ohne John Lennon zu erschiessen, sein Blog zu verkaufen oder sein Kind in einen Heliumballon zu stecken? Ist Geld die entscheidende Größe? Ist ein Hype vorausberechenbar oder sogar garantierbar? Wie geht man mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reaktanz_%28Psychologie%29">Reaktanzen</a> um? Was steckt hinter dem Phänomen der Microöffentlichkeiten? Stehen DAX-Konzerne im Jahr 2010 ohne eigenen Twitter-Account wirklich unmittelbar vor der Insolvenz? In &#8220;How to hype&#8221; gehe ich mit diesen Fragen um, die sowohl für große Marken als auch für Kleinstunternehmen relevant sind &#8211; eigentlich für jeden, dessen Job oder Leidenschaft professionelle oder auch nur zielgerichtete Kommunikation erfordert. Denn die temporäre mediale Aufmerksamkeit folgt bestimmten Regeln &#8211; in der Regel. Besonders in Zeiten, wo jeder ein bis drei <a href="http://internet-manifest.de">Medienimperien in der Jackentasche</a> mit sich herumtragen kann, ist es nicht verkehrt, diese Regeln zumindest zu kennen. Ob man sie anwendet und dann schnell noch Vortrag eins hören möchte oder das Wissen lieber benutzt, um kritisch informiert hinter die Kulissen der Aufmerksamkeitsindustrie blicken zu können, bleibt jedem selbst überlassen (leichte Überschneidungen mit Vortrag 2).</p>
<p>&#8211;</p>
<p>Und hier kommt das Voting.<br />
<script type="text/javascript" charset="utf-8" src="http://static.polldaddy.com/p/2477888.js"></script><noscript><br />
<a href="http://answers.polldaddy.com/poll/2477888/">Welchen Vortrag sollte Sascha Lobo auf der CeBIT Webciety und der re:publica 2010 halten?</a><span style="font-size:9px;">(<a href="http://answers.polldaddy.com">polls</a>)</span><br />
</noscript></p>
<p>&#8211;</p>
<p style="font-size:11px;"><strong>*</strong> Die CeBIT Webciety habe ich mit <a href="http://ceundco.com">CE+CO</a> für die Deutsche Messe AG entwickelt und die Durchführung betreut; 2010 wird das wieder der Fall sein. Mit den Machern der re:publica bin ich multipel wirt- und freundschaftlich verbandelt.</p>
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