Spiegel Online

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Seit Januar 2011 schreibe ich auf Spiegel Online im Rahmen des Kolumnenprojekts S.P.O.N. jeden Mittwoch über die digitale Welt “Die Mensch-Maschine“:

  • Verzerrte Zitate: Gauck und die Stille Post im Netz 21/02/2012
    Der Umgang mit Joachim Gauck zeigt: Auch im Netz will richtiges Zitieren gelernt sein. Schnell wurde aus dem Liebling ein Hassobjekt gemacht, basierend großteils auf verzerrten Zitaten. Das verstümmelte Zitat, eine Erfindung der Massenmedien, wird in den sozialen Medien schlecht nachgeahmt.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Acta und die Politik des Abgrunds 14/02/2012
    Der Copyright-Pakt Acta offenbart eine fundamental falsche Weichenstellung. Die Unterhaltungsbranche nimmt lieber den Kampf gegen das Netz auf, als sich um neue Geschäftsmodelle zu kümmern. Das rabiate Vorgehen erinnert an die Abschreckungspolitik des Kalten Krieges – und verprellt eine ganze Generation.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Die kommende Virtualisierung 07/02/2012
    Technikkritiker und Hardcore-Nerds können aufatmen: Sie müssen keine Angst vor virtuellen Datenspeichern haben. An andere virtuelle Systeme mit weitaus dramatischeren Folgen hat sich die Menschheit schließlich auch gewöhnt: an die Zeit und an das Geld.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Verzweiflung macht aggressiv 31/01/2012
    Im Ringen ums Urheberrecht kämpft die Unterhaltungsbranche zunehmend verzweifelt gegen das Netz selbst. Dabei wäre es in jedermanns Interesse, wenn online kräftig Geld verdient würde mit Filmen, Musik, Büchern.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Das Apfelkuchen-Prinzip 24/01/2012
    Das Internet hat seine Nutzer erzogen: Heute will man nicht mehr nur wissen, dass etwas passiert, man will wissen, warum und wie es passiert. Geheimnisse sind nur in Ausnahmen erlaubt, Transparenz ist die Regel – und wird längst eingefordert.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Warum soziale Netzwerke sich nicht durchsuchen lassen 17/01/2012
    Wer suchet, der findet – außer bei Facebook, Twitter und Co. Die Suchfunktionen der Social Networks sind jämmerlich schlecht, die Ergebnisse grenzen an digitale Arbeitsverweigerung. Womöglich sind die schwachen Leistungen sogar Absicht.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Flitzpiepe, wir müssen gar nichts! 10/01/2012
    Ihr! Wir! Klickt hier! Im Netz verfällt man ganz schnell einem diffusen, digitalen Gruppengefühl. Doch Vorsicht: Ratzfatz steckt man mit Hohlwelt-Theoretikern und Bon-Jovi-Fans in einem Wir.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Angst essen Freiheit auf 03/01/2012
    Kann Kontrolle eine Gesellschaft zum Besseren verändern? Ist Vorratsdatenspeicherung nicht ungemein praktisch? Sascha Lobo warnt vor diesem Irrglauben und sieht Parallelen zu einem Konzept aus dem 18. Jahrhundert – als ein britischer Philosoph ein Gefängnis entwarf.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Einfach mal abschalten! 27/12/2011
    Schlimm!! Übel!! Unerträglich!! Es ist mal wieder Jammerzeit – die Technik frisst uns auf, heißt es, die E-Mail-Flut ist zum Tsunami angeschwollen. VW verspricht jetzt Abhilfe: keine nächtliche Post mehr. Was für ein Quatsch.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Quatsch ist systemrelevant 20/12/2011
    Deutschland ist ein Internet-Entwicklungsland. Woran das liegt? An unserer fehlenden Bereitschaft zum Blödsinn, glaubt Sascha Lobo. Denn Quatsch hält die Kommunikationsgedärme der Gesellschaft geschmeidig, für den Fall, dass doch mal etwas Wichtiges passiert. Ein Plädoyer für mehr Unsinn.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Schlechte Werbung schadet der Demokratie 13/12/2011
    Werbung ist gut für das Netz, so lange sie gut ist. Hässliche Werbebanner hingegen könnten sogar die Demokratie gefährden: So birgt Facebooks Börsengang eine Bedrohung für professionellen Online-Journalismus, warnt Sascha Lobo.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Falschliegen lernen 06/12/2011
    Schönreden, dreistlügen, aussitzen: Die aufgeklärten Digitalbürger können mit diesen Taktiken von Politikern nichts anfangen, glaubt SPIEGEL-ONLINE-Kolumnist Sascha Lobo. Denn das Internet lehrt sie einen anderen Umgang mit Fehlern. Fehler sind dazu da, ganz transparent korrigiert zu werden.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Denk an die Oberschienenkäseeier! 29/11/2011
    Wer will noch tippen, wenn das Handy nun zuhören kann? Siri, die Spracherkennungstechnik von Apple, ist noch nicht perfekt, verwechselt schon mal Auberginen und Oberschienen. Doch das ist die Zukunft, die den Konzernen vor allem eines bringt: noch mehr Nutzerdaten, glaubt Sascha Lobo.  

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Beschwert euch! 22/11/2011
    Da geht noch was: Das digitale Leben in Deutschland 2012 könnte so viel schöner sein, findet unser Kolumnist Sascha Lobo, wären da nicht bräsige Politiker und ängstliche Unternehmen. Abhilfe könnte eine in Verruf geratene Kulturtechnik schaffen: das beharrliche Beschweren.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Die Ideologie des Internets 15/11/2011
    Ist das Netz rechts, links, liberal? Sascha Lobo ergründet, ob Technologie eine Weltanschauung haben kann – oder nur ein Instrument mächtiger Konzerne ist.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Das Internet ist eine Funzel 09/11/2011
    Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen Daten, Fakten und dem, was wir gemeinhin als Wissen bezeichnen. Das Internet als nahezu allgegenwärtiger Informationsvermittler erzeugt ein Gefühl perfekter Informiertheit. Doch das ist eine Illusion, glaubt Sascha Lobo.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Igelbabys gegen Trolle 02/11/2011
    Trolle verderben einem den Spaß am Internet. Sie deshalb zu verachten oder gar vom Internet-Psychopathen auf den Rest der Menschheit zu schließen, ist falsch: In jedem von uns steckt ein kleiner Pöbler, glaubt Sascha Lobo.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Wenn Surfer auf der Datenautobahn brausen 26/10/2011
    Wir surfen im Internet, weil es für diese neue Technik keine besseren Begriffe gibt: Metaphern erschließen uns die digitale Welt – doch die scheinbar harmlosen Formulierungen suggerieren eine Wohlfühlwirklichkeit,  die es gar nicht gibt, warnt Sascha Lobo.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Meine Heimat Internet 19/10/2011
    Das Internet ist Medium, Kaufhauskatalog und Bankschalter, für Sascha Lobo ist es mehr – ein Treffpunkt, eine Heimat. Hier kommen Menschen zusammen, die sich etwas zu sagen haben. Wenn sie sich richtig entscheiden.

  • S.P.O.N. – Die Mensch-Maschine: Wenn Ahnungslosigkeit auf Bösartigkeit trifft 12/10/2011
    Ist Deutschland digitalfeindlich? Die Affäre um den Staatstrojaner legt diesen Schluss nahe, findet Sascha Lobo und macht gleichzeitig Hoffnung, dass dies kein Dauerzustand sein muss. Aber einer, der viel Geduld erfordert.

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Eduardo Dockendorff April 12, 2011 at 13:46

Hello Mr Lobo:
Ausgezeichnet Ihr Artikel DIE DAGEGEN ÖFFENTLICHKEIT in SPIEGEL 30.3.11. Könnten Sie mir zu dem von Ihnen erwähnten Studien 2006 der FES (Die kritische Bildungselite ¿¿??) weiterleiten? Ich hab’s bergeblich im web site der Stiftung gesucht
Vielen Dank im Voraus
Mit freundlichen Grüssen

Eduardo Dockendorff
Leiter Instituto de Asuntos Públicos
Universidad de Chile

Peter Blöcker May 30, 2011 at 07:36

hello
gut gestern bei Anne WILL, zuhören können, Begriffe definieren, zurückhalten, wenn andere Blech reden: das nenne ich Diskursfähigkeit! Werde das in der gym Oberstufe analysieren lassen :-)
Gru von phb

Christian Fenner August 9, 2011 at 14:01

Schöner Artikel zur Aufmerksamkeitstheorie “Der finale Sieg des Spektakulären” – endlich fragt mal jemand nicht nur danach, WIE man Aufmerksamkeit erzeugt, sondern auch WARUM und welchen Sinn das macht :-) – verlinkt auf entreprenurship.de

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