Microblog

Ein SUV PickUp in Prenzlauer Berg mit:

1) Bekenntnis zu erneuerbaren Energien und gegen Atomkraft
2) einem Jesus-Fisch und halbironischer Abitur-Angabe
3) ADAC-Mitgliedschaft

Deutschland in a nutshell. Zu 100%.

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#deutschland #prenzlauerberg

So weit ist es also schon: Offline SEO auf einem Kleidercontainer des Roten Kreuzes.

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#seo #roteskreuz #berlin

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Bilder lügen nicht? In diesem Foto haben #Telekom und #Bahn eine dreiste Lüge versteckt.

Überhaupt scheint mir WLAN im ICE in Kooperation mit dem Kinder-Überraschungsei angeboten zu werden. In jedem siebten Ei Zug hat man Internet. Manchmal.

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Okay, das sieht aus wie ein ganz normaler Screenshot von Twitter, wo man nicht eingeloggt ist. Was tatsächlich zu sehen ist – eine Katastrophe, die auf uns zurollt. Und das ist nur ein ganz kleines bisschen übertrieben.

Denn der iPhone-Screenshot zeigt den bei Twitter in die App eingebauten Browser, in dem ich nicht eingeloggt bin – in Twitter. Dementsprechend werde ich aufgefordert, mich bei Twitter einzuloggen, im Twitter-Browser der App, mit der ich bei Twitter eingeloggt bin. Ja, hört sich bekloppt an, und zwar, weil es bekloppt ist.

Dabei das Twitter-Twitter-Browser-Login ist nur die kuriose Blüte des Problems. Weil das mobile, soziale Web verappt, aber immer noch viele Links enthält, hat jede App auch einen Browser. Und in diesem Browser muss man sich wieder überall dort einloggen, wo man Profile hat. Wenn bei Facebook ein Twitterlink kommt, müsste man sich im Facebook-Browser bei Twitter – aaargh!

Eine Lösung ist nicht in Sicht. Jetzt warte ich auf einen Link bei Facebook, der zu Twitter führt, wo Facebook verlinkt ist. Dann kann ich mich endlich im Browser von Facebook bei Twitter einloggen, und darin Twitterlinks zu Facebook öffnen, um mich schließlich im Twitter-Browser im Facebook-Browser bei Facebook einzu-

Für das kurze heute-journal-Interview zum Thema “30 Jahre E-Mail” haben wir uns einen unglaublich überraschenden Ort ausgesucht: das Café St. Oberholz in Berlin Mitte, ein Geheimtipp der digitalen Bohème.

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Ich warte ja auf den Tag, wo sie uns “Riesencherrytomaten” verkaufen für nur noch 39,99 € je Kilo. Und wir sie dann natürlich auch kaufen.

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Schon auch irgendwie folgerichtig, dass sich vor der bereits geschlossenen “Flughafenseelsorge” eine leere Bierflasche und Tablettenpackungen finden.

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Noch einmal der sanften Verstörung nachgespürt: es, äh, GIBT eine Flughafenseelsorge am Flughafen Tegel? Warum? Vor allem aber: Wird es auch eine Flughafenseelsorge am BER geben? Und wenn ja, wann?

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#flughafen #tegel

Dieses Gefühl, bei öffentlichen Großauseinandersetzungen immer häufiger auf keiner der beiden medial angebotenen Seiten stehen zu wollen.

(Und ich meine damit – für mich – gerade nicht den Nahost-Konflikt. Aber so ziemlich alles andere von Ukraine bis Google vs. alle anderen.)

“Lassen Sie Ihr Gepäck auf dem Flughafen auf keinen Fall unbeaufsichtigt. Wenn aber doch, dann stellen Sie es so penibel geordnet an den Rand, dass es offiziell abgestellt wirkt, dann wird niemand Verdacht schöpfen, egal was drin ist.”
#flughafen #frankfurt

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Ja, das ist tatsächlich Analogspam. Ein Brief aus Uganda von einer 18jährigen Frau, die Mutter starb vor kurzem bei einem Verkehrsunfall, der Vater an einem Herzinfarkt. Sie möchte gern 4.500 £ in einem undurchsichtigen, braunen Umschlag geschickt bekommen, damit sie und ihre vier Geschwister wieder zur Schule gehen können.

analogspam