Der Brief, den Schlecker jetzt schreiben sollte

Ab und zu rufen mich Unternehmen an, die ein Social-Media-Problem haben. Wenn zum Beispiel auf einem praktisch unverlinkten Blog mit drei Artikeln ein Unternehmensvorstand mit Hitler verglichen wird – das aber unangenehm weit oben in der Google-Suche zum Namen auftaucht. Manchmal aber geht es auch um Shitstorms, für die ich eine gewisse Expertise entwickelt habe. Und in Zeiten von Shitstorms kann man bedeutend mehr falsch als richtig machen, deshalb berate ich Unternehmen in dieser Richtung, wenn ich absurd hohe Honorare einen Sinn darin sehe und Lust darauf habe (ist nicht immer so).

Mit Schlecker habe ich keinerlei geschäftlichen Kontakt, außer dass ich dort meinen Lieblingsdeoroller kaufe. Aber das, was mit und um Schlecker im Internet – Blogs, Twitter, Google+, Facebook, Online-Medien – momentan passiert, ist ein wunderschöner Trainingsshitstorm für deutsche Unternehmen. Also, schön für alle außer Schlecker. Obwohl das Stürmchen relativ egal ist im Vergleich zu ungefähr allem anderen, was derzeit passiert, haben im Moment die nichtschleckerschen Beteiligten ihre helle Freude an seiner Aufrechterhaltung. Schlecker, namentlich der Unternehmenssprecher Florian Baum, sollte deshalb einen Brief (Blogbeitrag) an die Öffentlichkeit schreiben. “When you’re in a hole, stop digging”, so heisst es auf dem mit Marketingweisheiten gesättigten, amerikanischen Sprichwortmarkt. Den Brief habe ich im Folgenden probeweise formuliert: Die andersfarbige, kleine Schrift dazwischen sind meine internen Kommentare, die die strategischen und taktischen Funktionen des Briefs erläutern sollen.

Liebe digitale Öffentlichkeit,

wir, das Unternehmen Schlecker, und ich, Florian Baum, sind erstaunt. Nicht die angenehme Art von Erstaunen, das lässt sich vermutlich erahnen. Es fühlt sich eher an, als würde man einen kritischen Unbekannten auf der Straße treffen, der verwickelt einen in ein Gespräch, man versucht etwas unbeholfen, verständnisvoll zu sein – und stellt hinterher fest, dass das Gespräch live ins Fernsehen übertragen wurde.

Im ersten Abschnitt werden explizit zwei Parteien ins Spiel: Baum und Schlecker. Der Sprecher soll alles Negative auf sich ziehen, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden. Die Situation wird auf eine Art beschrieben, die für jeden nachvollziehbar ist und zumindest ein gewisses Verständnis für Schlecker aufkommen lässt. Der Vergleich ist essentiell, um die Deutungshoheit über das Geschehene zu gewinnen. Dazu kommt mit “unbeholfen” die erste Andeutung eines eigenen Fehlers.

Ich habe einen Fehler gemacht. Genau genommen habe ich sogar mehrere Fehler gemacht. Nicht soviele wie damals, als ich in der achten Klasse unglücklich verliebt war und zweimal sitzen blieb – aber drei oder vier sind es schon:

• Ich habe völlig unterschätzt, welche Wellen ein Brief schlagen kann, von dem ich dachte, ihn an eine Einzelperson zu schreiben
• Ich habe mich zu Formulierungen hinreissen lassen, die in der Öffentlichkeit missverstanden werden mussten (das war unklug und unsympathisch)
• Ich habe diese beiden Fehler viel zu spät bemerkt und deshalb
• versucht, sie so gut es geht zu verteiden. Was nicht so wahnsinnig gut geklappt hat.

Das alles tut mir leid, besonders, falls sich jemand angriffen oder verspottet gefühlt haben sollte.

Der zweite Abschnitt ist auf die Fehler bezogen – wenn Shitstorms vorhanden sind, muss jemand Fehler gemacht haben. Findet die Öffentlichkeit jedenfalls, und um die geht es hier, deshalb entschuldigt man sich. Persönlicher Stolz ist gefälligst an der Garderobe abzugeben. Zugegeben werden die Fehler von der Einzelperson, wenn irgend möglich (gibt auch andere Fälle). Deshalb fängt hier jeder Punkt mit “ich” an. Das Unternehmen wird damit aus dem Fokus geschoben. Mit einem überraschenden, unterhaltsam formulierten Eingeständnis eigener Unzulänglichkeit am Anfang (“sitzen geblieben”) wird eine erfrischende Distanz zur eigenen Person aufgebaut. Das wirkt der fatalen Arroganz des ersten Briefs entgegen. Trotzdem wird das Wort “Arroganz” vermieden, es tritt sich sonst fest. Dazu kommt eine explizite Entschuldigung in der Sache, die aber die Vorwürfe nicht explizit wiederholt. Die Entschuldigung wird halbgar nicht relativiert.

Dass die Situation – für uns so überraschend – eskalieren konnte, liegt an etwas für mich einigermaßen Neuem: Fachleute sprechen von “Social Media”. Ich glaube, dabei handelt es sich eigentlich um Sie alle. Ich habe zwar (drei Semester über der Regelstudienzeit wegen eher durchschnittlichen Organisationstalents) etwas mit Medien studiert, aber damals gab es das noch nicht, das Internet von heute. Wo man mit vielen, mit ausgesprochen vielen Leuten in direktem Kontakt steht und wo deshalb Regeln herrschen, mit denen ich noch nicht allzuvertraut bin. Obwohl ich regelmäßig Beiträge in unserem Unternehmensblog schreibe, ist für die meisten vermutlich keine Riesenüberraschung, dass ich persönlich bisher mit Social Media nicht soviel anfangen konnte. Aber daraus ergibt sich eine Chance.

Im dritten Abschnitt folgt in direkter Ansprache ein subtiles Kompliment für die Leser und Shitstormteilnehmer: Ihr habt etwas Wichtiges verstanden, was ich so noch nicht kannte. Das ist auch das Eingeständnis der eigenen, persönlichen Unzulänglichkeit – aber diesmal im Fachlichen (es gab ja menschliche und fachliche Fehler bisher). Deshalb wird behutsam erklärt, warum hier offensichtlich ein Mangel an KnowHow herrscht, direkt verbunden mit einer Wendung ins Positive: der folgende Abschnitt über die Chancen wird vorbereitet.

Denn wenn Sie mir auch nichts glauben, dann doch wenigstens, dass wir, das Unternehmen Schlecker und insbesondere ich, die Kraft und die Energie des Internet in den letzten Tagen kennengelernt haben. Die Chance liegt nun darin, diese Kraft auch im positiven Sinn zu nutzen. Mir persönlich will nicht in den Kopf, dass diese sozialen Medien angeblich nur für den Aufschrei taugen sollen – darin muss gerade für Unternehmen auch eine Chance liegen. Und die wollen wir versuchen zu nutzen (und würden uns freuen, wenn Sie dabei mitmachen, müssen Sie aber natürlich nicht).

Der vierte Abschnitt ist der Zukunft zugewandt und dreht die Kraft der eben leicht angeschleimten, digitalen Öffentlichkeit ins Positive. Sowie von Zukunft und positiven Dingen die Rede ist, kommt auch wieder das Unternehmen Schlecker ins Spiel. Die Chancen werden hervorgehoben, die Digitale Öffentlichkeit eingeladen mitzumachen, ohne sich allzu uncharmant aufzudrängen. Und es gibt ein Versprechen, sich mit den Leuten im Internet – die das Stürmchen ja verursacht haben – positiv auseinanderzusetzen. Das erhöht die Aufmerksamkeit für folgende, positive Aktionen.

Abschließend wollen wir uns für den ärgerlichen Eindruck entschuldigen, der durch meine Fehler entstanden ist. Wir wollen alles dafür tun, um zu beweisen, dass dieser Eindruck falsch ist: wir mögen nämlich unsere Kunden, alle Kunden, sie zahlen uns die Miete, wir sind von ihnen abhängig. Und das ist auch der Grund, warum wir versuchen, Artikel, die jeder braucht, so preisgünstig anzubieten, dass sie auch jeder kaufen kann.

Im Schlussteil aber nicht zu positiv euphorisch werden, es handelt sich immerhin um eine Art Entschuldigungsbrief mit zerknirschter Grundstimmung. Deshalb nochmal eine explizte Entschuldigung, auch von Schlecker (“…wollen wir uns ent…”), ohne das Unternehmen dabei in den Vordergrund zu rücken. Nochmal persönlich Stellung beziehen (“meine Fehler”). Dann drehen ins Pathos. Pathos ist verrufen, aber nur bei (hihi) Hochgebildeten Superironikern, bei den meisten kommt Pathos gut an, wenn es richtig eingesetzt wird. Schlecker hat viele Jahre daran gearbeitet, dass Drogerieartikel in Deutschland erschwinglicher sind als irgendwo sonst (im Verhältnis), das kann man also ruhig andeuten.

Mit lieben Grüßen,
Florian Baum
Unternehmenssprecher Schlecker
Social Media-Beauftragter in spe

Halb ernsthafter, halb unterhaltsamer Schlussakkord im neuen Titel des Unternehmenssprechers, der eine nachhaltige Änderung der Haltung und des Verständnis anzeigen soll

Anmerkung: wenn dieser Brief bei Euch jetzt nicht mehr funktionieren sollte, liegt das natürlich zum einen an der unendlichen Weisheit der digitalen Öffentlichkeit, also von Euch, und zum anderen an dem, was Goethe so formuliert hat: “Man erkennt die Absicht und ist verstimmt.”

Categorized: Blog , Interaktion , Internet , Werbung

This Post Has 59 Comments

  1. Jens says:

    Jep, genau so ein Brief könnte nun gut beim “Volk” ankommen! Da stimme ich gerne mit ein… gerne kann Schlecker das Spielchen auch weitertreiben und einen Werbeslogan rausbringen wie: “Wir sind genauso dumm wie ihr, denn wir arbeiten hier…” oder sowas in der Art.

  2. Daniel Hinderink says:

    Das schöne an dem Brief ist, dass der Sack damit endgültig zu ist. Baum kann jetzt keinen solchen Brief nicht mehr veröffentlichen, ohne noch dümmer da zu stehen. Übrigens: Deoroller gibt’s auch anderswo.

  3. Peter says:

    Das ist aber schon sehr, sehr unterwürfig, oder? Also ich als Leser würde mich fragen, wie er denn überhaupt Unternehmenssprecher geworden ist wenn er so wenig (Abschnitt drei) über moderne Kommunikation weiß.

  4. Sascha Stoltenow says:

    Wenn wir die ein oder andere Volte, die Dich als klüger als Herr Baum und das Publikum ausweisen, heraus nehmen, passt das.

  5. Nicky says:

    Genialer Brief! Leider wird es vermutlich ja nie dazu kommen. Aber da muss ich Peter mal zustimmen – wie kann jemand, der absolut keinen Schimmer von Social Media hat, so eine Position in einem nicht gerade kleinen Unternehmen innehaben?

  6. Frank says:

    Ich glaube, Schlecker sollte den Brief nicht schreiben. Mein Vorschlag: man gehe in die Kaufinger Straße (für Nicht-Müncher: Zentrale Einkaufsstraße in der Münchner Innenstadt) und frage 100 Menschen (offensichtliche Touristen aussortieren) drei Fragen:

    1. Kennen Sie die Drogeriekette Schlecker?
    (wenn Antwort “ja”, dann weiter)
    2. Wissen Sie etwas von einen Streit, den Schlecker im Moment mit einem Verein hat?
    (nur wenn auf 2 mit ja geantwortet wurde, weiter)
    3. Kennen Sie den Namen des Vereins und wissen Sie worum es in dem Streit geht?

    Mein Tipp: 95% kennen Schlecker, 0% kennen den “Verein für Sprachpflege” (ich kenne ihn übrigens auch nicht und halte die Leute für Wichtigtuer), weniger als 10% haben von einem wie auch immer gearteten Streit gehört.

    Jetzt einen Brief an die Digitale Bohéme schreiben hieße, diese zahlenmäßig verschwindend kleine, mit Elementen der Selbstverliebtheit gesegnete Gruppe unnötigerweise zu hofieren. Würde ich nicht machen. Würde ich statt dessen aussitzen und mir solche Sachen für ernsthafte Fälle aufheben, wenn Glassplitter im Babybrei ist oder die Webcams auf den Personaltoiletten gehackt werden.

    Okay, dann müsste man noch mal am Wording feilen, aber das wäre ja schnell gemacht.

  7. Herr Kaliban says:

    Hmm. Struktur ist sehr gut, die ganze Tonalität klingt in ihrer Flappsigkeit aber anbiedernd.

    Würde ich dem Baum so nicht abnehmen. Ich finde auch den ganzen Social-Media-Dreh nicht nötig. Es war eine quasi-private Kommunikation, weil der Brief an eine Person ging, er hat (aus eigener Doofheit und um der spezifischen Person und ihrem akademischen Deutsche-Sprache-Quatsch entgegen zu kommen) etwas Falsches und natürlich auch sehr Dummes gesagt. Er entschuldigt sich für diesen persönlichen Fehler und verspricht, daraus zu lernen. Punkt.

    Ich finde auch den Doppelabsender, Baum/Schlecker, in dieser Form schwierig. Ich würde Schlecker da ganz rauslassen und nur in einer indirekten Form bringen, along the lines of “ich wollte die Kunden nicht diffamieren und diesem großartigen Unternehmen, für das mich seit Jahren mit all meiner Kraft einsetze, nicht schaden!”.

  8. pampelmuse says:

    und dann? der shitstorm schlägt in schallendes gelächter und hohn um (shitstorm). der geschädigte hat sich selber noch zum clown, affen und opfer gemacht.

    alternative: die gute alte methode des kämpfens um ehre und würde bei gleichzeitigiger verneinung aller fehler – am besten durch dritte – bis sich die sache gelegt hat.

  9. Tilman says:

    Alles gut, nur war Patrick Hacker dann auch noch beteiligt, Öl ins Feuer zu giessen…

  10. Mickaela says:

    Ich glaube ja, die Relevanz von Medien, Social Media und irgendwelchen Stürmen für Drogerien wird, insbesondere wohl von Medienleuten, weit überschätzt. Mich interessiert dieser ganze Kommunikations-Kleinkram und Sturm überhaupt nicht. Das hat für meine Drogerieeinkäufe, die ich ohnehin kaum nach irgendwelchen Anbietern ausrichte keinerlei Bedeutung – so Schlecker nicht gerade irgendwelche Schwerverbrechen begeht. Das haben sie wohl nicht an dem Unsinn, der davon bisher gaanz verdünnt zu mir vorgedrungen ist.

  11. BigBadA says:

    @Frank:
    Meines Erachtens sind der “Streit” um das “Werbe-Wording” sowie der Name des Vereins noch nicht einmal sekundär.
    Das vordergründige “Problem” ist. dass dieser Brief über irgendwelche Quellen bei Facebook landete und dort in Umlauf geriet (lesen, kommentieren, teilen etc.) -> Ich selbst hab ihn in meiner Freundesliste mehr als 10 mal geteilt gefunden (hab dann nicht mehr gezählt) – nimmt man es weiter und “denkt” es hoch, ist klar, dass eine normale Zielgruppe erreicht wird (die u.a. schon einmal Geld bei Schlecker gelassen hat) – und nun pikiert ist, in die definierte Zielgruppe eingeordnet zu werden! Anders gesagt: Egal, ob berechtig oder nicht, fühlt sich ein Großteil der Briefleser an Bein gepinkelt – das ist nie eine gute Werbung.

  12. Magaziniker says:

    Das Unternehmen Schlecker hat derzeit wohl deutlich grössere Sorgen, als sich um die künstliche Aufgeregtheit einiger weniger Sprach- und Social-Ingenieure zu kümmern. Diese beharken sich ja üblicherweise nach dem ersten Aufschrei in ihrer Besserwisserei gegenseitig, so dass das ursprüngliche Thema recht schnell aus dem Blickfeld verschwinden wird.

    Dem Original-Brief des Pressesprechers kann man, ein wenig bösen Willen beim Leser vorausgesetzt, eine Beleidigung unterstellen. Dafür hat sich der Mann entschuldigt. Was soll er noch tun? Auswandern? Einen Container Deospray an die Tafel spenden? Zu dm wechseln?

  13. Illob says:

    Für mich liest sich das Ganze so, als wolle Herr Lobo sich mit diesem Brief als Berater für Unternehmen empfehlen, um die gestrichenen, aber bestimmt trotzdem gern gesehenen absud hohen Honorare einzustreichen. =o

  14. Christoph Kappes says:

    Nein, die Personen in Unternehmen sollten sich zunaechst selbstkritisch fragen,
    a) ob sie einen Fehler gemacht haben, und…
    b) welche kaufmaennischen Konsequenzen das hat.
    Alles andere ist irrational. Ich denke sogar, dass – wenn das Unternehmen der Ansicht ist, keinm Fehler gemacht zu haben, es diesen Standpunkt auch vertreten sollte. Einmal, deutlich, und dann ist es gut. Dann kann auf anderen Kanaelen weiter diskutiert werden, wenn sich die Lage beruhigt hat.
    Ich wuerde auch hier erstmal fragen, wo hier wirklich der Schaden sein soll. Erst nach dieser Analyse kann man Ratschlaege erteilen, zumal mechanisches Selbstbeschuldigen ungefaehr so glaubwuerdig ist wie ein solcher Akt der Viererbande in China – um mal eine loboeske Formulierung zu wagen :-)

  15. Marc says:

    Diesen Brief finde ich richtiggut, aber prinzipiell sagt Frank oben das richtige:
    Schnauze halten und nichts machen, übermorgen kräht kein Hahn mehr danach.

  16. emmtee says:

    Die Frage ist eine andere und führt hier zuweit. Natürlich hat Herr Baum recht in dem was er schreibt. Nur darf diese Warheit nicht ausgesprochen werden. Wir wissen um die Arbeitsbedingungen bei diesem Unternehmen. Wie wissen das zumeist Frauen für wenige Euros im Monat unendlich viele Stunden arbeiten müssen. Wir wissen das die Mitarbeiter unterdrückt werden, dass Gewerkschaften dort faktisch nicht vertreten sind. Nun regt sich die Netz-Bohème über einen Brief auf. Dieser Brief ist das einzige was als Unrecht verstanden wird. Dieser Brief berührt die Lebenswirklichkeit der Marketingaffinen Bionadetrinker. Shitstorm über Schlecker? Gerne, dafür gibt es genügend Gründe. Aber nicht diese Lächerlichkeit eines Briefes der etwas ausspricht was die Menschen in Billstedt, Harburg, Horn oder ähnlich gelagerten Arbeiterstadtteilen anderer Städte längst wissen.

  17. Olaf Schröder says:

    Auweia wenn sich die Lusche so entschuldigen würde wär ich noch depressiver als ich es schon bin. Mir ist klar das Männer immer mehr zum schwachen emotionsgebündelten schwachen Geschlecht werden aber muss das so sein? Man kann sich auch anders gerade mache aber dazu muss man Arsch in der Hose haben und wenn ein paar Facebook Kiddys und eine Gruppe von der ich nie etwas gehört habe an dem Brief hochziehen sollen sie das doch tun. Schlecker taucht um ein vielfaches mehr als sonst in den social Medien auf, einige Lachen kurz und teilen das mit anderen, so what? Niemand wird jetzt sagen ohhhh nun geh ich aber nicht mehr zu Schlecker. Das Gegenteil ist der Fall der Name Schlecker hat etwas virales Marketing erfahren. Kostet kein Geld und lernen können Sie auch draus.

  18. Jakob says:

    Ist das Ernst? Oder Humor? Falls es Ersteres ist, ist der vorhandene Humor so unpassend, dass man von Zweitem (wenn auch misslungen) ausgehen müsste. Sehe weder Sinn noch Aussage in dem vorgeschlagenen Text.

    Außer natürlich der üblichen Selbstbeweihräucherung, die die Internetcommunity bei solchen Fällen immer wieder bringt: “Wir alle haben es vorher und schon immer besser gewusst.” Passender wären mal echte Guidelines, wie man solche Geschichten behandelt. Das macht man jedenfalls nicht, in dem seicht-dümmliche Briefe in anderer Menschen Namen verfasst.

  19. maximilian turner says:

    einleuchtende analyse. schöner text. man erkennt die gute absicht und ist nicht verstimmt.

  20. christoph says:

    oder aber: schlecker und baum reagieren gar nicht, weil sie erkennen, dass der johlende pöbel (=wir) sich wie üblich selbst überschätzt. dass es sich um einen klassischen shitstorm im wasserglass handelt. dann bemerken sie, dass der negative effekt für schlecker gleich 0 ist, weil so gut wie niemand mit “niedrigem bildungsniveau” irgendwas mit blogs am hut hat.
    ich gebe jakob recht. die patzige art ist mir sympathisch.
    wie wäre es, wenn du wirklich mal einen kleinen, allgemein gehalten guide – der dich also nicht um deinen job bringt – schreiben würdest? was sollte ich denn tun, wenn ich beim selbstgooglen nur hitlervergleiche finde? das wäre doch mal interessant. und auch weniger … anmaßend.

  21. socialwriter says:

    Der Rückkoppelungs-Effekt hat sich auf jeden Fall aufgrund Ihres Beitrag eingestellt – Twitter läuft im Moment gerade über vor herzallerliebsten Kommentaren zum Thema #schlecker. Ziel erreicht? Deoroller gibt’s übrigens auch bei Müller & Co…

  22. Thomas says:

    Schlecker ist doch als Unternehmen spätestens seit dieser unsäglichen Schlecker XXL-Geschichte unten durch. Dagegen ist das jetzt ja nur ein Sturm im Wasserglas.

  23. Christoph says:

    Ich hatte ja schon an Ihrem gestrigen Schlecker-Beitrag manches nicht verstanden, aber der heutige irritiert mich noch mehr. Warum um Himmels Willen sollte Schlecker denn einen Brief an die “liebe digitale Öffentlichkeit” schreiben – und dann auch noch im Stil (und teilweise auch mit der Rechtschreibung) eines kleinen Jungen, der ungezogen war und nun – anbiedernd und Einsicht heuchelnd -wieder um ein bisschen Liebe bettelt?

    Natürlich verschärft die digitale Vernetzung Schleckers momentane Probleme – weil sie ein eigentlich vernachlässigenswertes Thema, das höchstens als kurzzeitige Schmonzette taugt, künstlich am Laufen hält – allerdings auch “nur” innerhalb dieser Community. Ich halte die digitale Öffentlichkeit zwar nicht – wie z.B. Frank, dem ich ansonsten in jedem Punkt zustimme – für “verschwindend klein”, tatsächlich aber sollte sie in diesem Fall sicher nicht der Hauptadressat von Krisen-PR sein.

    All die Blogbeiträge, all die Facebook-Teilereien, all die Tweets und Retweets sind für Schlecker nichts im Vergleich zu dem kleinen “Verlierer des Tages”-Einspalter, den die “Bild”-Zeitung dem Thema auf der Titelseite gewidmet hatte. Das ist der eigentliche Kommunikations-Gau – und diesen behebt das Unternehmen sicher nicht, wenn seine Krisen-PR nicht über den digitalen Tellerrand hinausgeht.

  24. Tim says:

    In den letzten Monaten hatten Sie bei mir an Respekt (wieder)-gewonnen. Aber ungefragt öffentlich so direkte Ratschläge zu erteilen, das ist nur peinlich.

  25. Maik says:

    @ Frank: Danke. Das ist kurz und präzise. Und ein Brief ist erstmal kein Versuch, “social media zu nutzen”. Auch wenn – nicht erst nach – aber doch verstärkt dank wikileaks die Meinungen darüber auseinander gehen, was überhaupt noch vertraulich ist und was nicht…

  26. Sascha Lobo says:

    Leute, vernünftiger Teil der Leute, Ihr müsstet mir mal helfen. Weshalb nur habe ich so unwahrscheinlich viele schlechtgelaunte Männer mit dem Hang zum Besserwissertum bei völliger Ahnungslosigkeit als, sagen wir, Fans oder Kommentatoren? Jetzt bitte nicht die naheliegendste Fun-Antwort (hähä, Du bist ja selbst so), sondern vielleicht Beobachtungen im Vergleich mit Blogkommentatoren anderswo. Wegen einer Hornhaut auf der Hornhaut bin ich da vermutlich inzwischen zu unempfindlich für die Feinheiten. Der leider verstorbene Robin Meyer-Lucht hat das Phänomen mal “Anti-Fans” genannt und glaube ich postuliert, dass es sich besonders lohne, sich an mir zu reiben, Aufmerksamkeit und so. Ich weiss nicht, vielleicht fällt Euch ja etwas ein.

    Über die Entstehungsgeschichte von Shitstorms habe ich eigentlich schon viel gesagt und geschrieben, aber zu einem der schlechtgelaunten Kommentatoren da oben: Artikel auf SPON oder Bild.de entstehen doch nicht aus dem Vakuum. Da arbeiten doch keine Außerirdischen (zumindest für SPON weiss ich das sicher). Natürlich schauen die sich um auf Twitter, Google+, in Blogs und Facebook, was so los ist. Und natürlich ist eine der Quellen für Artikel, was denn sonst? Der Artikel auf Spiegel.de zum Schleckerthema, der ist doch nicht entstanden, weil über dpa eine Pressemitteilung rumgegangen ist “Die Firma Schlecker gibt bekannt, sich gegenwärtig in einem Shitstorm zu befinden.” Meine Güte, diese Haltung, Bild ist alles, das doofe Internet ist in toto egal und klein und nimmt sich zu wichtig, wie 1997 ist die denn? Ist denn alles an Euch vorbeigegangen in den letzen Jahren? Netzsperren-Petition und Piraten-Partei, alles groß geworden über Bild und das Netz, die sozialen Medien sind irrelevant?

  27. kyle says:

    Meine Fresse hat unsere Gesellschaft Probleme, das ist ja nicht auszuhalten. Da werden die Dummen wahrheitsgemäßg als dumm klassifiziert und das komplette Web dreht durch, weil jeder Rockstar oder Deutschlands next Supermodeltoptalent sein will. Wie soll man Friseusen, Saftschubsen oder Social Media Berater auch sonst klassifizieren? Hochbegabt mit Einschränkungen? Einsteins Klasse 3? Bildungsniveau im Betastadium?

    Wird mal wieder Zeit dass wir Europäer nichts mehr zu fressen haben, vielleicht besinnen sich die Leute dann wieder auf die wichtigen Probleme dieser Welt. Aber im Shitstorm schwimmt es sich halt kuschelig warm, da hören sich unsere Berufsempörer nicht nein sagen.

  28. Jakob says:

    Sascha, du hast das Schlecker-Problem: Deine “Fans oder Kommentatoren” sind unterbelichtet und dumm. Das hat man ja dort wie hier herausgefunden.

    Das ist wahrlich ein Grund, Herrn Baum deine Hilfe anzubieten.

  29. teekay says:

    Schoen und gut. Schlecker also im ‘shitstorm’. Ich gehe dann davon aus, dass man das in den naechsten paar Monaten am Umsatz sehen wird, denn der wird, vorallem in urbanen Raeumen wo die ganzen Netzaffinen sitzen, nun zurueck gehen, da die Marke Schlecker beschaedigt wurde? Glaube ich erst, wenn ich das sehe oder informell darueber lese. Schlecker hat bereits ein Image, das man kaum noch verschlechtern kann und irgendwie laeuft das Modell ja. Es gibt ja auch andere Beispiele die zeigen, dass ein ‘shitstorm’ mittelfristig kaum Einfluss auf Umsatz und Markenimage hat. Ich wuerde die Diskussion bei Schlecker recht gelassen sehn, denn in 1-2 Sonderangebotsflyern in Briefkaesten bildungsferner Menschen ist das auf lokaler Ebene vergessen.

  30. nnier says:

    > Weshalb nur

    Falls die Frage ernstgemeint ist: Ich lese das hier ziemlich zufällig – zuerst den Blogbeitrag, dann die Kommentare, kann aber nicht allzuviel schlechtgelauntes Besserwissertum darin entdecken. Es sind doch ein paar bedenkenswerte Argumente dabei: Den Tonfall und die Intention des “Briefs” wie auch die Einschätzung dessen betreffend, wie relevant diese ganze Geschichte für die Firma tatsächlich ist und wie sie damit wohl umgehen sollte. Das schätzen einige der Kommentatoren nun mal anders ein als Sie. Meine eigene Meinung dazu will ich hier gar nicht kundtun, aber ich wundere mich ein wenig, dass Sie das persönlich zu nehmen scheinen. Und mit einer Denkfigur wie “Die wollen sich nur wichtig machen und mir ans Bein pinkeln” haben es sich schon andere zu einfach gemacht.

  31. aber Herr Lobo, was ist das denn für eine Reaktion? Sie sind – wie so oft – auf ein Thema aufgesprungen, um ihre Kompetenz anzudingen. Aber bei diesem Thema haben Sie sich eben mal geirrt. Kann doch passieren.
    Der ‘shitstorm’ gegen Schlecker ist ein Lüftchen, das kaum einer spürt. Gegründet auf der Unfähigkeit, den Text von Herrn Baum einfach mal zu lesen. Der Mann ist ziemlich scharfzüngig und springt mit einem Sprachverhüterli (wie @Ina_Eff ganz hübsch zwitscherte) recht zauselig um. Und da ist InternetEmpörung und Moralisieren ja sowas hübsches.
    Sie schreiben doch hin nd wieder ziemlich gute Texte. Das zum Thema Schlecker war nun einmal kein Nobelpreis. Kommt in den besten Häusern vor.
    Aber Herr Lobo, jeglicher Kritiker von Ihnen ist ein Idiot? Hach. Wenn die Zahl der Geisterfahrer auf der Autobahn zunimmt, sollte man sich Gedanken machen…

  32. Christoph says:

    Da ich vermute, von Ihnen zu den Schlechtgelaunten gezählt zu werden (was mich im übrigen angesichts meiner derzeitigen Tiefenentspanntheit echt schmerzt) und mit Blick auf diese dickarmige Aussage: “Meine Güte, diese Haltung, Bild ist alles, das doofe Internet ist in toto egal und klein und nimmt sich zu wichtig, wie 1997 ist die denn?” nur so viel zu meinem digitalen Glaubensbekenntnis:

    Weder das eine noch das andere ist alles oder in toto egal und klein, sondern das eine ist ohne das andere kaum denkbar (wie Sie in Ihrer Antwort im Prinzip ja auch sagen), und die Rolle und die Bedeutung der digitalen Öffentlichkeit werden umso drastischer und umso schneller wachsen, je mehr sie in all ihren Äußerungen und Handlungen berücksichtigt, dass es auch noch andere Welten und Wirklichkeiten gibt.

    Nur digitale Kleingeister würden das leugnen.

    Und die Wirklichkeit von Schlecker ist derzeit, dass der kurze “Bild”-Text wohl viel mehr Kunden erreicht hat als alle Blogs, Twitter und Online-Artikel zusammen. Und daher würde Ihr – sicher gut gemeinter – Brief an “die liebe digitale Öffentlichkeit” völlig an der Schlecker-Realität vorbeigehen.

    Und das sollte angemerkt werden können, ohne schlechter Laune oder Internetfeindlichkeit geziehen zu werden.

  33. Tim says:

    Viele hier haben es ja schon gesagt: Social Media ist eigentlich egal.

    Wieviele Social-Media-Skandälchen von unerfahrenen Unternehmen sind in den letzten Jahren durch die Blogosphäre gejagt? Kaum einer von denen hatte nach dem Abflauen noch irgendeine Bedeutung für das Unternehmen.

    Genauso wird es auch hier sein. Für Schlecker ist die ganze Sache vollkommen irrelevant. Sie werden dadurch keinen Umsatz verlieren.

  34. Tim says:

    Wenn man Lobo ein “niederes bis mittleres Bildungsniveau” zusprechen würde, würde er sich verunglimpft fühlen. Wahrscheinlich auch 99% der Leute in seinem engerem und weiteren Umfeld. Guckt man sich aber ausserhalb des bildungsbürgerlichen großstädtischen Akademikertums um, dann haben die so von Schlecker angesprochen kein Problem mit ihrem “mittleren Bildungsniveau” und auch damit, dass dieses so benannt wird.

    Damit entfällt auch die Grundlage für eine weiterreichende Empörung und die Diskussion bleibt ein selbstreferentielles Kunstrukt aus der Medienarbeiter.

  35. Sascha Lobo says:

    (Nur eine kurze Nachanmerkung: ein kleiner Teil der von mir oben angepöbelten Kommentatoren ist noch vorhanden, man ahnt vermutlich, um wen es sich handeln könnte. In der Hauptsache ging es aber um ein paar gelöschte Kommentare. Kritik gern willkommen, schlechtgelauntes Rumgestinke nicht.)

  36. Anja says:

    @Sascha Lobo
    Na dann hoffe ich mal, dass jetzt Ihre schlechtgelaunten und unwissenden (bildungsfernen?) Kommentatoren keinen Shitstorm gegen Sie lostreten. Sehr viel geschickter als der “Baum” Brief ist Ihre Reaktion nun auch nicht ;-)

    Schlecker muss die Kommunikation mit Ihren Kunden sicher erst noch lernen. Jahrelang war Schlecker Öffentlichkeitsscheu, erst seit die Schlecker Kinder rudern ändert sich das. Gut, im aktuellen Fall hätte man besser an den Baum gepinkelt, als so stümperhaft zu antworten. Aber wie sagt man so schön; Learning by doing!
    Lohn- und Mitarbeitertechnisch hat sich schon viel verbessert bei Schlecker…jetzt kann Florian sich ja auf die Öffentlichkeitsarbeit konzentrieren! Vielleicht ruft er Sie ja an…
    Social Media Beauftragter in spe finde ich großartig!;-)

  37. Turco says:

    Nein. Florian Baum arbeitet für Lars Schlecker.
    Und klar: das nächste Mal wird Schlecker vorsorgen, und einen Beratungsvertrag mit Herr Lobo abschliessen.
    So gesehen hat sich der Ärger mit diesem Beitrag gelohnt ;-)

  38. Carlo says:

    Also ich habe Höchstbildungsniveau und kaufe bei Schlecker z.B. deshalb ein, weil ich gern kurze Einkaufswege habe. Ich finde den Slogan nicht ungelungen, als Wortspiel völlig okay und fühle mich auch als Zielgruppe angesprochen, selbst wenn ich nicht dazugehören sollte. So what?! Würde deswegen nie mein Einkaufsverhalten ändern, eher schon, wenn das Personal mir dumm käme. Das Personal ist aber im Gegentum ausgesprochen freundlich. Obwohl sie meinen Bildungsabschluss nicht kennen und man mir den möglicherweise auch nicht ansieht.

    Dieses Shitstörmchen finde ich elitär und anmaßend. An anderer Stelle ist die Bloggerelite stolz drauf, einen Kühlschrank bei Aldi abgestaubt zu haben und beim Warten aufs Taxi die Aldi-Zielgruppenbashing zu betreiben. Kommt mal wieder runter.

  39. Hallo zusammen, bin durch zufall hier gelandet und bin doch ein wenig verwundert. Also die Einlassung zu Schlecker kann ich zum Teil nachvollziehen. Ist mir aber auch etwas arg demütig. Das Sie Herr Lobo Kommentare löschen und schlecht finden, hätte ich jetzt nicht erwartet. Das muss ich jetzt erst mal sacken lassen und über Ihre Handlungen nachdenken.

  40. [...] Der Brief, den Schlecker jetzt schreiben sollte (saschalobo.com, Sascha Lobo) Schlecker hat sich in der letzten Woche etwas in die Nesseln gesetzt, als sie versuchten ihren Slogan “For You. Vor Ort.” mit einer Zielgruppe aus der “mittleren und unteren Bildungsschicht” zu verteidigen. Sascha Lobo schreibt den Brief, den Schlecker jetzt zur Entschuldigung schreiben sollte. [...]

  41. Hallo Sascha, liebe Mitstürmer/innen: Dem Autor sei Dank für den offenen Brief. Mir gefällt die Verbindung von Strategie und Situationskomik und ich glaube, dass hievon noch einige PR-Profis viel lernen könnten. In Kombination mit den vielen Kommentaren ergibt sich ein wiederum aktualisiertes Bild des Umgangs mit Wellen der Entrüstung. Mal türmen sie sich im Wasserglas, mal in den Untiefen der klassischen Medien und damit breiter Öffentlichkeit. Stimmt: Alles ist vergänglich, der nächste Stein des Anstosses wartet schon irgendwo.

    Trotzdem oder gerade deswegen: Wir sind gerade dabei, neue Formen des Dialogs zu lernen und zu praktizieren. Alle, die sagen, ach das geht ja eh vorbei und hat keinen Einfluss auf den Absatz, liegen aus meiner Sicht falsch. Und alle, die in jedem Shitstorm den Untergang des Angegriffenen sehen, ebenso.

    Wenn Taten konsistent einer Linie folgen, können auch Worte dazu eine gewisse Konsistenz erhalten. Was im Zeitalter der Schnippselkommunikation auf allen Kanälen und steigendem Grundrauschen schwieriger wird. Meine ganze Portion Senf zum Thema auf http://bernetblog.ch/2011/11/01/krisen-kommunikation-und-social-media-ganz-schnell-ruhig-bleiben/

  42. Hallo zusammen, also ich kann mich nur meinem vorschreiber voll anschließen. So wie das ja auch bei Besprechungen in der realen Welt üblich ist.

  43. daniel says:

    vielleicht braucht das unternehmen schlecker einen berater wie dich sascha :-), wer weiß was noch folgt…

  44. rivoid says:

    Ich finde es durchaus positiv, dass ein Unternehmen wie Schlecker inzwischen in der Öffentlichkeit und in der öffentlichen Berichterstattung inzwischen als das dargestellt wird, was das Unternehmen nun einmal ist. Als Unternehmen,dem seine Mitarbeiter nichts wert sind. Der Skandal um die XXL-Schlecker war ja auch nur die Spitze des Eisberges! Ich finde es gut, dass viele Menschen diese Kette inzwischen boykottieren und andere Unternehmen, die noch menschlich mit ihren Mitarbeitern umgehen, davon profitieren.

    Niemand, der nur einen Funken Anstand in sich trägt, sollte dieses Geschäftsgebaren auch noch unterstützen. Es ist kein Shitstorm, den Schlecker getroffen hat, sondern die Wut der Anständigen!

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