Streetview Postcards

Endlich sind die neuen Google Streetview-Postkarten da; hier exklusiv die schönsten Motive:



Nachtrag: Herr zeitweise hatte eine ähnliche Idee sogar schon im August.

Categorized: Bilder , Blog , Internet , Irrwitz , Politik
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This Post Has 73 Comments

  1. Tilo says:

    Die Postkarten könnte man dann an die Nachbarn schicken, die in Streetview verpixelt sind.

  2. moppi says:

    das ist echt mal hammer geil XD
    die idee ist einfach nur spitze :D

  3. einfach köstlich! says:

    Einfach köstlich!! Wir werden uns überlegen, auf diesen “Witz” aufbauend, eine Marketingkampagne zu starten – so nach dem Motto “Deutschland blind”.

  4. Robert says:

    Die sind ja nur unscharf und nicht verpixelt. Ich möchte mein Geld zurück. ;) Sehr nette Idee.

  5. Hermione says:

    Ich find die cool! :D
    Würd auch das ganze Set kaufen; ich wüsste sogar schon, wem ich die schicken würde. :D

  6. Cliff says:

    Diese wunderschönen Postkarten sind bestimmt begehrt und passen gut zur aktuellen Situation. Ja, wir nehmen auch einen Satz für unsere Freunde.

  7. Manniac says:

    YAY! Kann man die auch von Nicht-Gebäuden haben? Z.B. von Menschen? Oder von Politikern? xD

  8. dhrac says:

    Ein hoher Prozentsatz unserer Politiker sind auch ohne technische Hilfe gesichtslos.

  9. mick dundee says:

    … wie is’n das mit den bildrechten des reichstags 1945? aus einem heft kopiert? na warte, wenn das’n anwalt spitz kriegt

    ;-)
    mick d

  10. Sascha Lobo says:

    Eine gute Frage, mick dundee, für deren Antwort ich verweise auf das Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte, §24. Mit anderen Worten halte ich die Postkarten für ein “selbständiges Werk, das in freier Benutzung des Werkes eines anderen geschaffen worden ist”. Daher darf es “ohne Zustimmung des Urhebers des benutzten Werkes veröffentlicht und verwertet werden” (Originalzitate aus dem Gesetzestext).

    Natürlich sind Gesetze Auslegungssache, aber ich bin fest davon überzeugt, mit den Postkarten eine eigene Schöpfungshöhe erreicht zu haben. Das lässt sich notfalls auch gerichtlich klären, falls ein Bildrechteinhaber anderer Meinung sein sollte.

    Für Kleingedrucktes-Allergiker: die Postkarten selbst habe ich unter Creative Commons BY-SA gestellt, jeder kann also alles damit tun bei Namensnennung und gleichbleibender Lizenzierung.

  11. Kristina Seifert says:

    Super Sache! Ich verstehe diese ganze Aufregung eh nicht. Alle meckern nur! Ich muss sagen, ich bin ehrlich begeistert von StreetView. Was sich da für neue Möglichkeiten öffnen! Ich hab mir erstmal die Häuser von meinen Freundinnen angeschaut und bin in meiner eigenen Stadt ein bißchen spazieren gegangen. Und dann hab ich auch gleich was Neues entdeckt! Den Pizzaservice drei Querstraßen weiter, kannte ich noch nicht. StreetView machts möglich: denn ich weiß jetzt, dass er besser bewertet wird als der Pizzamann bei mir im Haus und das Beste ist: Ich konnte mir gleich, durch diese absolut geniale Kombi aus Bildern und Zusatzdaten, über die HP eine Pizza bestellen. Waaaaahnsinn!

  12. [...] arbeitet kann man auch hier sehen, wo Werbefiguren verpixelt wurden. Auf Saschalobo.de gibt es StreetView Postkarten für Deutschland – nette und lustige Idee. Dass auch Google Humor hat, wird auf [...]

  13. Mike Reiss says:

    And one should point out the precise work of the street-view-operator who processed the requests …

  14. Dice says:

    Na hier treffen sich ja schön die Sklaven der neuen Internet-Industrie. Lieber Sascha, wer sich an Vodafone verkauft hat, braucht auch sein Haus nicht mehr zu verstecken. Er ist sozusagen vollständig entblößt. Alle anderen haben noch eine Chance, den Rest ihrer Individualität z.B. gegen Googel zu verteidigen. Viel Glück!

  15. ManU says:

    aaaaahhahhhaa :-) *kringelig-lach-mich und am boden-kugel-mich*

  16. Ich mochte diesen Blog, ich bin sicher, dass viele Zuschauer den Ort lieben. recht praktische Sachen, insgesamt halte ich für würdig ein Lesezeichen, dank

  17. Petra says:

    Seit wann ist der Reichstag verpixelt? Ich meine jetzt in Echt.

  18. Murmel says:

    Er ist nur während den Sitzungen verpixelt, wegen Terrorgefahr. Und auch nur, wenn mehr als 100 Abgeordnete anwesend sind. Die meiste Zeit kann man ihn ganz normal sehen.

  19. Petra says:

    @Murmel Sehr witzig, ich lache mit schlapp.

    @all Warum ist der Reichstag an einem Rechner verpixelt und an einem anderen Rechner zum gleichen Zeitpunkt nicht verpixelt? Anhand welcher Kriterien entscheidet es Google? Provider/Ort/Browser/Auflösung/…?

  20. gernot giebel says:

    Mensch und ich dachte wir haben Nebel!!! Hättest ja das gepixel auch gleich wieder weg machen können vor dem Fernsehturm. Also ehrlich! ;-)))
    “Live-Schauer”

  21. donfuan says:

    oo, wir hippen Netizens machen uns über die Verpixeler lustig, wie einfallsreich. Ich möchte mich dem Kommentar (http://carta.info/35845/wir-sind-nicht-reif-fuer-streetview-wenn-wir-den-wunsch-nach-verhuellung-nicht-akzeptieren-koennen/)von Enno Park anschliessen – “Erst das massenhafte Sammeln von Daten, die Möglichkeiten des Datamining und die allgegenwärtigen Versuche von Staat und Konzernen, uns aufgrund aller möglichen und unmöglichen Daten zu scoren geben an sich völlig harmlosen Daten eine neue Qualität. Streetview-Bilder können potenziell zu diesen Daten gehören. Es sollte dem Einzelnen überlassen bleiben, wieviel Information er zur Verfügung stellen möchte.”

  22. Jonas says:

    Interessant, Herr Lobo, wie treffend und zutreffend Sie gestern bei Anne Will Dirk Schräge Wahl Niebel noch den Unterschied zwischen Patientenakten (“gehen nur mich an”) und geheimem Diplomatenbriefverkehr (“geht ein ganzes Volk an oder sogar noch mehr Leute”) erklärt haben.

    Na? Parallelen entdeckt? (NB: Parallele != Gleichheit)

  23. Robin says:

    Neulich bin ich bei der Suche nach einer Wohnung auf eine interessante Anzeige gestoßen. Bei Street-View war das Haus vepixelt. Bedeutet das potenziell anstrengende Nachbarn?

  24. Martin says:

    Die Karten sind sehr lustig. Hab gelacht.

    Aber ich finde man muß immer einen Schritt weiterdenken. Sicher ist es unsinnig Gebäude, insb. Gebäudefassaden, die eh öffentlich herumstehen, in GSV zu verpixeln. Aber das Verpixeln ist doch ein (zugegeben windschiefer) Versuch, sich gegen das immer tiefer Eindringen in unsere Privatssphere zu wehren. Klar, das Verpixeln ist kein wirksamer Schutz und völlig am Pudels Kern vorbei. Aber:

    Google lebt von unseren Daten. Google ist ein börsennotiertes Unternehmen. Die schönen Dienste sind keine “good guy” Initiativen, sondern Honigspuren, denen wir folgen und unbemerkt immer mehr Daten hinterlassen.

    Das Modell ist ansich völlig in Ordnung. Ich bekomme einen kostenlosen Dienst (Suchmaschine, Kalender, Betriebssystem, Karten,…) und gebe dafür Informationen über mich und mein Verhalten.

    Aber, wie in fast allen aktuellen Diskussionen geht es um das Maß der Dinge, und darum ob und wie weit man als Bürger, bzw. Nutzer Einfluß auf das Ausmaß nehmen kann und darf.

    Das Akquirieren von Daten und Informationen wird – allein schon wegen des Wachstumsdrucks und Erfolgsdrucks seitens der Aktionäre – immer weiter gehen, immer intensiver werden. Und es ist doch allein eine Frage der Logik, daß es irgendwann zu weit geht.

    Es tauchen immer mehr “Eisbrecher” (pro Google Meinungsmacher) auf, die den Weg zu weiteren Datenölfeldern frei machen*. à la: “Vergesst Eure Privatssphere, ihr hab keine”, übersetzt: “Gebt Eure Daten frei, wir wollen damit Geld machen”.

    *) Sascha, damit bist Du nicht gemeint

    Ergo, ich finde, man sollte es akzeptieren, wenn Menschen das Bedürfnis haben, Ihr Haus, Ihre Privatssphere nicht in GSV zu zeigen. Anders ausgedrückt: Die Postkarten sind lustig auf den ersten Blick. Aber wenn sie viral durch’s Netz wandern fungieren sie im Grunde als meinungs/stimmungsmachender Eisbrecher für Google. Sascha, mir ist klar, daß das sehr wahrscheinlich nicht Deine Absicht ist.

    Martin.
    ________________________
    GSV = Google Street View

  25. Marcello says:

    Sieht so aus wie mein Haus. Heißt das, dass ich jetzt in einer Sehenswürdigkeit wohne?

  26. Andrej says:

    Immer wieder habe ich es versucht, doch nie geschafft: Martin bringt meine Sichtweise zu GSV auf den Punkt.

    Doch möchte ich auch betonen das es auch viel zu viele Heuchler dadraußen gibt, welche gegen Google wettern und entsprechende Kampagnen finanzieren, und dabei selber massiv Dreck am Stecken haben. Nur gegen Googlen wettern scheint in dem Moment so leicht. Doch wie Martin gerade sagte: auch durchaus plausibel.

  27. Raoul says:

    Nun haben wir Januar und Google-Streetview ist längst Schnee von gestern. Ich bin jetzt auf das gespannt, was als nächstes kommt. Die Entwicklung schreitet voran und ich bin mir, trotz aller Webaffinität, nicht so sicher, ob das wirklich gut ist.

  28. Altwein says:

    Supergeniale Idee! Aufgestanden, Kaffee gekocht, Rechner an, nach Blogs gesucht, Deinen gefunden und erst mal eine Runde gelacht. So fängt der Tag richtig gut an.

    Das traurige an der Sache ist aber, dass Deine Postkarten gar nicht mal so unrealistisch sind. Bin ein einziges mal “online” durch Hannover gewandert und dachte mir nur: “Hey, also irgendwie fand ich die Umgebung in der Realität schärfer als bei StreetView” :-)

  29. dfgdfg says:

    Ich weiß gar nicht was ihr alle daran so lustig findet. Ich finde das überhaupt nicht lustig… Bekannte Gebäude aus D verpixelt im Postkartenstil. Na und?

    Wir sollten doch froh sein, dass wir bei Google die Möglichkeit haben zu verpixeln. Noch schöner wäre es natürlich, wenn es gar nicht erst zu so etwas kommen würde. Aber letztlich profitieren wir doch alle vom Web 2.0, den neuen Diensten, der “Cloud” …

    Die Karten oben sind nicht lustig!!

  30. Kosmetik says:

    Ich finde das komplette Streetview eigentlich total okay und interessant. Weiss gar nicht, warum da jeder son Drama draus macht ;)

  31. Twix Raider says:

    Mich erinnert das Pixelschubsen an die KIR ROYAL-Folge “Das Volk sieht nichts”. Vater Staat darf sein Eigentum wie militärische Einrichtungen weiterhin unkenntlich machen, ich jedoch nicht? Nee, gleiches Recht für alle, auch für weiche Ziele (“Ihre Qualifikationen sind hervorragend, aber ihre Vorhänge gefallen mir nicht, Bewerbung abgelehnt!”). Und ehrlich gesagt, ich brauch den Quatsch nicht, Google Maps langt zur Orientierung vollauf, virtuelle Stadtrundfahrten sind überflüssig. Wenn ich Erinnerungen aus 2.Hand will, lese ich den neuen Guttenberg…

  32. Torsten says:

    schöne Idee! Wie wäre es mit Postkarten, über die skurrielen Gestalten, die vor kurzem bezüglich StreetView durch die Medien rauschten? Mir denknt da ein typ mit einer Affenmaske… oder war es eine Pferdemaske? ;)

    Grüße Torsten

  33. Dior says:

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