How to survive a shitstorm

22/04/2010 · 114 comments

Mein Vortrag auf der re:publica 2010 ist nun auf Youtube verfügbar. Viel Freude; wenn es Bedarf geben sollte, überarbeite ich die Folien ein wenig und reiche sie auf Slideshare nach (frühestens jedoch im Mai).

{ 60 trackbacks }

{ 54 comments… read them below or add one }

Gilly April 22, 2010 at 10:54

Sollte Pflichtlektüre für jede Firma sein, die sich ins Social-Web wagt ;)

GrimKroton April 22, 2010 at 11:10

Sehr schöner Vortrag, aber wie würde man quasi einen “Anti-shitstorm” bezeichnen? Als “Pro-Storm”, in der Kommentare wie “Wie geil” oder “Das ist der Hammer” auftauchen? Können auch solche Storms den Inhalt einer Meldung insoweit verfälschen, dass er entweder unglaubwürdig wird oder man sich der subjektiv verbreiteten Meinung nicht mehr entziehen kann?

Grüße,

Grim

slowtiger April 22, 2010 at 11:31

Und beim nächstenmal bitte auch das Saalmikro reinmischen, ohne die Publikumsreaktionen ist das doch nur der halbe Spaß!

Stefan April 22, 2010 at 12:53

Essenz: Gleichmut ist das probate Mittel gegen Shitstorm. Stimme ich zu!

Shitstorms kommen, Shitstorms gehen.

Philipp April 22, 2010 at 12:58

Schöner Vortrag! Mit Saalmikro wäre es aber wirklich noch einen Tick besser gewesen.

Andreas Wollin April 22, 2010 at 13:06

Sehr gelungener Beitrag. War alles dabei, Informationen, Selbstironie, Spaß.

Raventhird April 22, 2010 at 13:34

Sehr schöner Vortrag, muss man auch an dieser Stelle noch mal sagen. Eine Frage: Wo findet man dieses neue FB-Like-Plugin für Wordpress?

platform9800 April 22, 2010 at 13:35

Irgendwie erinnert mich das Thema Shitstorm an die sog. Flamewars aus Newsgroups und Internet-Foren. Auch beim Flamewar gilt: Zurückhaltung ist die beste Medizin, auch wenn’s manchmal schwerfällt. Oder: mitmischen! lol — Im Endeffekt – egal ob “anonym” oder nicht – ist jeder für seine Handlungen selbst verantwortlich. Man sollte immer dran denken, dass es Web-Archive gibt, die jeden Mist, den man im Internet mal gesagt hat, auf Jahre, Jahrzehnte oder für immer aufheben. (Twitter soll ja jetzt auch in der US-Kongressbibliothek komplett archiviert werden, siehe http://bit.ly/9ZUqk7 )

roger_mexico April 22, 2010 at 13:38

Da ich als beispielhafter “Troll” ja Teil des Vortrags bin/war möchte ich mich hier noch einmal öffentlich für meine unbedachte/dumme Äußerung gegenüber Sascha entschuldigen (habe mit ihm auch inzwischen telefoniert und er hat meine Entschuldigung angenommen. Danke!).

Wie es dazu kam, kann ich leider nicht mehr nachvollziehen. Auf die Prominenz, die mir nun zu Teil wird, hätte ich gerne verzichtet. Aber so ist es nun mal, damit muss ich nun leben.

Und btw: natürlich ist der Vortrag sehr interessant und absolut empfehlenswert.

Bianka Boock April 22, 2010 at 13:59

Ein bisschen lang – aber die vielen interessanten Informationen und nützlichen Tipps waren jede Minute wert. Besonders mutig und klasse: Das Outing der Shitstormer.

K. Siergel April 22, 2010 at 14:37

Lustig, das die Websociety glaubt, mit der Kreation neuer Begrifflichkeiten würden gleichzeitig neue Phänomene beschrieben. Schmutzkampagnen gab es in allen Varianten zu allen Zeiten – und sind so alt wie die im Vortrag skizzierten “Überlebensrezepte”.

platform9800 April 22, 2010 at 14:50

@roger_mexiko: Dein Spruch “Ich sauge Eselspenen” bedeutet im Englischen “I suck donkey penises”, das ein Bekenntnis der Art “Ich bin ein Lutscher” oder “Ich bin ein Depp”. lol – Leider wissen das offenbar viele Leute in Deutschland nicht … das führt oft zu Missverständnissen.

Raventhird April 22, 2010 at 14:53

Hat sich erledigt – Like-Button gefunden und für gut befunden.

Matthias Schumacher April 22, 2010 at 20:32

Ich bin jetzt bei Minute 15 und es fühlt sich an wie 15 Stunden auf einem ungefederten Traktor. Es ist eben ein Unterschied, live dabei zu sein oder es hinterher am Bildschirm zu verfolgen. Inhaltlich allerdings witzig (bisher). Interessant, wieviel Shit ein Netzheini allein auf sich ziehen kann. Man rechne das mal hoch auf Broder-Niveau. Und natürlich ist dieser Vortrag mal wieder ein echter Lobo: Über ein Phänomen reden, in dem (oh Wunder) das Phänomen Lobo keine unwesentliche Rolle spielt. Marketing: 1, setzen!:)

ff April 22, 2010 at 22:30

Super Vortrag! Danke für das Video, die Slides wären noch toll :-)

BRENT April 22, 2010 at 22:45

Oh Gott, abgesehen von diesem Exkurs über Mikroöffentlichkeit nur Schwachsinn und KC-Bashing dabei. Die Abgrenzung von Kritik und Scheissesturm ist sehr fadenscheinig und schlicht unzureichend. Nicht jeder Scheissesturm ist frei von substanzieller Kritik.

LG

BRENT

calaus April 22, 2010 at 23:01

War gut, ist gut, bleibt gut. Hat mir vor Ort gefallen und jetzt wieder. Danke.

Stefan April 23, 2010 at 09:30

Im Usenet wurde in Shitstorms (damals “Flamewar”) ultima ratio mit dem Killfile gedroht, bzw. mit einem theatralischen *PLONK* ein Autor in ebendiesem versenkt.
Gibt es das Killfile für’s Web 2.0, oder muss das noch erfunden werden?
Immer wieder erfrischend finde ich jedenfalls, wie im Internet solch herrlich dramatische Worte geboren werden. Schade nur, dass das immer Anglizismen sein müssen, denn die deutschen Übersetzungen klingen nicht minder kraftvoll (Scheissesturm, Flammenkrieg, Tötungsdatei).

Johannes April 23, 2010 at 13:11

Ich fand deinen Vortrag wirklich unterhaltsam und gut das ich ihn nun auch mal meinen Bekannten zeigen kann. Die re:publica brauch mehr solcher Vorträge.

Martin Heyer April 23, 2010 at 14:13

Die bessere Frage wäre wohl “How to survive Sascha Lobos stupid talks?”.

Nur Apple-Fanboys, Facebooker und Zwo-Nuller machen sich Gedanken über angeblich existente “shitstorms”.

Daniel April 23, 2010 at 18:52

Sehr amüsanter und lehrreicher Vortrag ;)
Die Szene mit dem Twitteruser der meint Fuck SaschaLobo ist sehr genial.

Hast du gut gemacht! Schönes Ding.

Lala April 24, 2010 at 01:45

Was ist er denn für ein Penner?…cooler Vortrag :D

Tim April 24, 2010 at 02:47

Ich hab bei den letzten Blogeinträgen von Herrn Lobo, dessen Haltung zum Schutz der Persönlichkeitsrechte Anderer studiert und auch kritisiert. Der Vortrag war witzig. Dass Herr Lobo wieder Namen veröffentlicht, absehbar.
Die Wirkung scheint das Ziel ja auch nicht zu verfehlen. Bezogen auf einen Kommentar Herrn Lobos, ist dies auch Teil “seiner” Strategie, Shitstorms ab einem gewissen Punkt entgegen zu wirken. Ich erachte das als zumindest fragwürdig, wobei mir das Äußern von Kritik auf diesem Blog ziemlich egal ist. Die inhaltliche Qualität der Artikel oder der Kommentare ist hier oft sehr oberflächlich. Es gibt wichtigeres als hier diskutieren zu wollen und Gründe, welshalb netzpolitik.org von ernsthaften Medien zitiert wird und weniger Herr Lobo. Für mich auch nur reiner Zeitvertreib. Aber immer nett hier mal so ein bisschen zu stöbern und bei Gelegenheit seinen Senf dazuzugeben.

Martin April 24, 2010 at 11:32

Schöner Vertrag, die Flapsigkeiten würde ich weglassen, man muss nicht jeden Elfmeter versenken.
Wenn die Beiträge Herrn Diepold als Schreiber qualifizieren, warum die Bitte so schroff zurückweisen? Sehe ich zumindest anders.

Martin Heyer April 24, 2010 at 12:55

@Tim
Stimmt genau. Bemerkenswert ist auch noch, dass das Publikum bei vielen seiner “Witze” nicht gelacht hat.

DKluever April 24, 2010 at 17:22

Eingearbeitet werden müßte in dem guten Vortrag noch die Auswirkungen wenn verwandte und bekannte in den shitstorm miteinbezogen werden. Mir passiert – und es bleibt niemand beim Gleichmut wenn die Kinder oder Geschwister gleich mit verbrannt werden.

Tim April 24, 2010 at 21:19

Ich hab mich schon in vielen Foren, Bolgs, Facebookgruppen, etc. herumgetrieben und auch die ein oder andere interessante Diskussion erlebt. Meistens waren diese jedoch sehr kurzlebig und oberflächlich. In den Genuss einer ausführlichen Diskussion im Internet komme ich leider immer seltener. Öffentliche Plattformen, auf denen ein Diskurs über gesellschaftlich relevante Themen, überspitzt ausgedrückt in mehr als 140 Zeichen pro Post geführt wird und die Diskussionen von inhaltlicher Qualität zeugen, kenne ich kaum mehr. Leider wird der Shitstorm im Web immer mehr Teil unserer Diskussionskultur – auf Kosten inhaltlicher Substanz.
Ich bin mir sicher, das dies zum großen Teil am Aufbau der Plattformen, der Art des Mediums liegen muss, das Shitstorms immer mehr Nährboden bekommen.

HerrMerlin April 25, 2010 at 05:13

Interessanter und auch guter Vortrag. Was mich aber wirklich gestört hat, hat nichts mit dem Inhalt zu tun. Der Ton ist leider sehr schlecht, es hört sich an, als sei lediglich der Ton des Headset-Mikros aufgenommen worden, was zwar im Sinne der Audioqualität ist, aber Zuschauerreaktionen, die m.M.n. gerade bei einem Vortrag nicht unwichtig sind, bis auf sehr wenige Ausnahmen nur erahnen lässt. Zudem entsteht dadurch in den Sprechpausen eine Stille, die so auffällig ist, dass es stört.

Kurz: Inhalt gut, Technik eher nicht so.

dot tilde dot April 26, 2010 at 11:50

@17 (k. siergel):

websociety? hieß das nicht früher mal “netzgemeinde”?

beim begriff “shit storm” steht der empfangende teilnehmer im mittelpunkt. das finde ich sehr hübsch und dem thema des vortrags angemessenen. “schmutzkampagne” rückt die werfer in den fokus, das klingt so defensiv, finden sie nicht? es gibt auch einen graduellen unterschied: schmutzkampagnen können klein sein, groß sein, im gesicht landen oder kleben wie dreck am schuh.

compare that to a shitstorm. holy moses.

.~.

Kaiserfranz April 26, 2010 at 23:01

Shitstorm überleben? Erstmal nicht gleich über alles und jeden Meckern.
Dann klappts auch mit den nachbarn, Sascha!
Ein herausforderer Erscheint: GAAAAAAAAAAAAAAAS oh warte:

http://kaiserchan.ib4f.com/

Till Diepold April 28, 2010 at 20:43

This speetch is totaly missing the point.

Edeltraud Kockerscheid April 28, 2010 at 23:39

@Martin:
> Wenn die Beiträge Herrn Diepold als Schreiber
> qualifizieren, warum die Bitte so schroff
> zurückweisen?
Nun, weil es Herrn Diepold offenbar ledilich darum geht, parasiteres Verhalten, an den Tag zu legen, vulgo: sauer verdiente Reputationen von Netzprotagonisten kaputt zu machen. Mich an Sascha’s Stelle würde es auch wuhrmen, hilflos mitansehen zu müssen, wie sich jemand als Quasi-Tritbrettfahrer selbstverwircklicht.

Mori April 29, 2010 at 13:05

Hast du immer “Henke” statt Enke gesagt? Ein Glück hat der keine andere Suizidform gewählt.

Palmolive-Tilly April 30, 2010 at 00:28

Hast du das nötick?

sawyer b. hind May 1, 2010 at 00:49

der unterschied zwischen till diepold und mehmet scholl:
http://www.pictureupload.de/originals/010510004457_tiere_scholl.jpg

sawyer b. hind May 1, 2010 at 00:54

typo, sorry, once again:
der unterschied zwischen till diepold und mehmet scholl:
http://www.pictureupload.de/originals/13478/010510004457_tiere_scholl.jpg

Rolph Bossi May 1, 2010 at 03:18

Sehr geehrter Herr Lobo,
ich bin gestern mandatiert worden von Herrn Till Diepold. Gerichtsstand wird Düsseldorf sein. Bitte denken Sie daran, Hygieneartikel einzupacken. Die Untersuchungshaftanstalt Ulmer Höh´ ist bekannt für ihre Engpässe. Lassen Sie die Seife nicht fallen, auch wenn Sie darum gebeten werden! Ich möchte nicht, dass Ihnen im Vorfeld des Verfahrens etwas zustößt.
Hier nun das Corpus delicti:
http://www.pictureupload.de/originals/13478/010510025555_tiere_slscreen.jpg
Der Fall ist eindeutig. Sie haben für den privaten Gebrauch bestimmte Korrespondenz ohne Genehmigung veröffentlicht. Das ist strafrechtlich. Der zuständige Richter am OLG Düsseldorf hat mir versprochen, Sie ins Gefängnis zu tun.
MfG
München, 1.5.2010
R. Bossi

V. Nah May 2, 2010 at 08:53
Randolph Hodenstock May 4, 2010 at 23:50
Wim Pernverlängerung May 5, 2010 at 03:33

LD NEWS BULLETIN +++ WORLD NEWS BULLETIN +++ WORLD NE
Sascha Lobo von Till Diepold verprügelt – Not-OP gut verlaufen
http://www.pictureupload.de/originals/13478/050510032327_fotos_sl.jpg

Bill Trönner May 5, 2010 at 13:27

IP-Test, Test, one-two, one-two… oooch, was soll denn das jetzt?
Hab Vertrauen, ich weiß, wo unser beider Grenze verläuft. Frag Felix. Er ist mein Leumund in puncto “Fotowitz als Blogkommentar”.

Jeff Etage May 6, 2010 at 07:56

Tja, ich kann nur sagen, dass erst die ganzen Hinweise auf Verlinkungen diesen Thread zu einem Scheißesturm machen. Btw: Wie bezeichnest du denn die regelmäßig bei “Negermeier” (Hornauer) eintrudelnden Jubelperserbekundungen, also “Danke, Stefan”, “Danke vielmals, Stefan” udgl.? Wenn *das* keine Scheiße ist, dann weiß ichs auch nicht.

Kalli Brierung May 6, 2010 at 10:10

Danke, Jeff!

Niederländische AnTILLe May 6, 2010 at 10:26

Werter Sascha, gehen wir doch mal in medias res. So wie Guido Knopp mit unverhohlener Wonne das 3. Reich aufarbeitet, vulgo monetär ausschlachtet, frohlockst du doch bei jeden ambotionierten “Troll” (tsè, allein der Name schon), der deine Wege kreuzt. Lets face it: Was für Knopp der Postkartenmaler, bin ich für dich. Denn, Hand aufs Herz: Ohne Shitstorms kein Impulsreferat über Shitstorms. Falls du etwas bekommen hast von Johnny Häuschen, also Kohle, Penunzen, Schotter, Kies, dann hätt ich gerne was ab. Bitte den Überweisungsträger parat halten.

weltherrscher May 6, 2010 at 10:39

till, ich vermute ja, sl hat dich angeheuert. du bist vermutlich ein dienstleistungstroll. wenn ich ihn richtig verstanden habe, dann meint er, unternehmen könnten u.u. ein gesteigertes interesse daran haben, shitstorms zu befeueren, um nicht zu sagen zu verursachen, mit dem ziel, die öffentlichkeit von eigenem versagen abzulenken. wenn er recht hat, dann liegt der verdacht nah, dass er dich instruiert hat, hier und bei wiwo terz zu machen.

Till dis day May 6, 2010 at 10:44

DU SCHWEIN! Trolling on demand??! Eher würd ich mir die Keimdrüsen veröden lassen. Berufsehre, schon mal gehört? Ach ja, Beruf, hm… wie erklär ich dir das…?

Klaas Ichtfolie May 6, 2010 at 15:32

Sascha, damit du mal siehst, auf welchem cutting-edge-Niveau ich weiland bei Felix agierte. Bislang 284 clicks via Wirres:
http://www.pictureupload.de/originals/59725/130509194427_boote_der_weisse_schwenzel.jpg

Stokely June 3, 2010 at 17:16

Aeusserst koestlich!

posbi June 4, 2010 at 09:34

Sehr lehrreicher Vortrag!

Gibt es die Folien inzwischen schon als Download, oder ist es noch geplant?

Dennis June 11, 2010 at 13:38

Cooler Vortrag…aber der Ton ist gruselig!!!

pisser June 14, 2010 at 21:37

Lobo ist ja mal die größte mogelpackung dies gibt; diese elitäre gehabe aber in realität null substanz dahinter…

hans July 7, 2010 at 15:14

Irgendwie lustig, wenn man sich das Video anschaut. Mal davon abgesehen, dass es eeewig lang und sau langweilig ist, ist es pseudowissenschaftlich und laienhaft auf höchstem Niveau.

Ich finde es auch immer wieder lustig, wie selbsternannte “Wissende” über irgendwelche Dinge pseudointellektuell reden und sich viele Teile der Internetgemeinde und dieser Veranstaltungen doch einfach um sich selbst drehen. Da umkreist die Internetgemeinde als ihr eigener Mond sich selbst.

Wenn ich im Video solche Begriffe höre wie “meta mediale Realität” (so hat Sascha Lobo das genannt). Da werden einfach irgendwelche Begriffe erfunden, weil eben das wirklich inhaltliche und wissenschaftliche Wissen fehlt, um gewisse Phänomene zu beschreiben.
Man macht halt einfach mal mit, denn es gibt da draußen immer Leute die einem zuhören und man kann überall und jederzeit seinen Senf dazu geben. Mit ein paar schön formulierten Sätzen hört es sich dann gleich so an, als ob man Ahnung hätte.

In Wirklichkeit aber redet Sascha Lobo eine halbe Ewigkeit und selbst nach 15 Minuten hat er immer noch nicht wirklich etwas gesagt.
Gut, dass Sozial- und Gesellschaftswissenschaften im Gegensatz zu Ingenieurs- und Naturwissenschaften nicht so inhaltsreich und prägnant zu fassen ist, ist bekannt. Aber hier wird es deutlich auf die Spitze getrieben viel zu reden und wenig zu sagen.

Und, dass sich dabei alle ständig um sich selbst drehen bekommen scheinbar nur Beobachter von außen mit.

Ich bin selbst jemand, den man in die Gruppe “digital natives” einsortieren könnte, aber habe nicht das Bedürfnis überall mitzureden und so zu tun, als ob alle hören wollen was für nen Dünnpfiff mir gerade durchs Gehirn bläst.

Fazit: Man (und damit meine ich alle) sollten eher über Dinge reden, von denen sie wirklich Ahnung haben, weil sie bspw. ein Studium in dem Bereich absolviert haben oder jahrelange Erfahrung nachweisen können.
Das geht also deutlich besser, Herr Lobo!

Nico December 8, 2010 at 00:53

Herr Lobo, jetzt hör ich das Erste mal einen Vortrag von Ihnen. Mensch, das sind ja ganz schön alte und unwissenschaftliche Hüte und Sie reden ja wirklich sehr, sehr gern und viel.
Ich dachte, Sie hätten mehr drauf.

tonycrouton March 11, 2011 at 12:02

Viiiiiiiiiiiiiiiiiel geredet, nichts gesagt.

Leave a Comment