Vodafone

esistdeinezeitDenjenigen Internetcommunitybenutzern, die in den letzten Tagen im Koma lagen, möchte ich mitteilen, dass ich Teil einer Werbekampagne für Vodafone bin. Sie heisst “Es ist Deine Zeit” und richtet sich besonders an die Generation Upload. Aus dieser Gesamtthematik ergeben sich viele Fragen. Mit der gewohnten Mischung aus unterhaltsamer Information, halbironischer Distanz und Eitelkeit möchte ich hier diese Fragen nicht nur beantworten – sondern sie mir dazu auch noch selbst stellen.

Sascha Lobo:
Sascha, Sie sind Teil einer großen Kampagne von Vodafone – wie finden Sie diese und warum?

Sascha Lobo:
Insgesamt super (obwohl natürlich nie alles perfekt läuft). Dafür gibt es mehrere Gründe. Zunächst halte ich es für richtig, dass eine große Marke in den Social Media-Bereich hineingeht und da über ähnlich viele Kanäle kommuniziert wie Internetmenschen es auch tun, von Twitter über ein Blog, Facebook, Youtube, Flickr und anderen Social Networks. Werbung muss an Orte gehen, die für die Menschen – früher nannte man sie Zielgruppe – wichtig sind. Insofern führt meiner Meinung nach für Markenkommunikation kein Weg daran vorbei, dort mitzuspielen. Im Werbespot wird ausserdem ein Lieblingslied von mir gespielt (ehrlich!), “Heroes” von David Bowie. Ich singe spreche die Textzeile “we can beat them” und schaue dazu, sagen wir, etwas zu ernst in die Kamera. Diese ironische Revoluzzer-Pose gefällt mir natürlich sehr gut. Der wichtigste Gutefindepunkt ist aber ein strategischer, nämlich dass sich die Kampagne auch an die Generation Upload richtet. Dabei ist es weniger zentral, wie man die Leute nennt, die sich ganz selbstverständlich im Netz bewegen – sondern, dass man sie erkannt hat und anspricht. Eins der Ziele der Kampagne ist ein Dialog mit der Generation Upload – die Aufmerksamkeit, die man dafür als allererstes braucht, ist definitiv vorhanden. Und schliesslich ist es schön, auf Großplakaten rumzuhängen, auch, wenn ich mir wünsche, man hätte mich etwas dünner gephotoshopt.

Sascha Lobo:
Glauben Sie, dass diese Kampagne funktioniert?

Sascha Lobo:
Ziemlich sicher. Das sage ich nicht, weil ich sowas immer wüsste – es ist äusserst schwer, das vorauszusagen, ich lag schon sehr oft falsch, im Guten wie im Schlechten. Ich habe aber gehört, dass die verschiedenen Werbemittel bei den “normalen” Menschen ebenso gut ankommen wie bei denen, die die Produkte verkaufen müssen, also dem Vertrieb. Das ist für den Kampagnenerfolg oft ein entscheidender Punkt. Man darf trotz der richtigen Fokussierung auf die Generation Upload nicht vergessen, dass wir im Moment zum Beispiel rund 100.000 aktive, deutschsprachige Twitterer haben. Um die Zahl mal einzuordnen: es gibt in Deutschland etwa 115.000 vereinsorganisierte Kanufahrer. Es ist also weiterhin auch wichtig, wie diejenigen Menschen die Kampagne sehen, die Günther Jauch für den bestvorstellbaren Bundespräsidenten halten und im Büro zwischen 9 und 17 Uhr mit dem Internet Explorer ins Netz gehen.

Sascha Lobo:
In den letzten Tagen gab es viel Aufregung um die Kampagne, die sich oft an Ihrer Person aufgehängt hat.

Sascha Lobo:
Ja. Ich war von Anfang an und absichtlich eine kontroverse Figur im Netz. Es gibt immer einen bestimmen Anteil an Leuten, die laut aufschreien, fast egal, was ich mache. Ob ich die Piratenpartei kritisiere, ein Buch veröffentliche, eine Blogvermarktung mitgründe, eine Twitterlesung organisiere oder im Fernsehen auftauche. Ich weiss, es hört sich total unglaubwürdig an, aber einige Menschen sind offensichtlich noch Sascha-Lobo-fixierter als ich selbst! Wahrscheinlich gäbe es auch einen Aufschrei, wenn ich mit bloßen Händen Landminen vor angolanischen Kinderheimen ausgraben würde. Das hängt auch damit zusammen, dass zehn zustimmend nickende Köpfe leiser sind als ein kreischender. Für mich selbst ist das Getöse super, ich ziehe sozusagen Energie aus dem Gegenwind, ungefähr wie ein Windrad. Und nichts ist unangenehmer, als gar keine Aufmerksamkeit für Aktionen zu bekommen, weil sich niemand dafür interessiert. Für die Kampagne ist das unbestreitbar große Interesse an Vodafone ein guter Auftakt, um den (beabsichtigten) Dialog herzustellen. Den müssen Vodafone und die Agentur Scholz & Friends jetzt natürlich auch weiter aufbauen und zeigen, dass nicht spurlos an ihnen vorbeigeht, was die Generation Upload bzw. die Netzgemeinde so sagen. Ich bin da aber optimistisch.

Sascha Lobo:
Aber dürfen Blogger überhaupt Werbung machen? Und wieso gerieren Sie sich als Sprecher der Bloglandschaft und des Web 2.0?

Sascha Lobo:
Was für zwei dämliche Fragen! Journalisten und Berufsmultiplikatoren wie Sie einer sind haben mir solche Quatschtitel wie “Klassensprecher des Internet”, “Netzpapst” oder “Internet-Ikone” angedichtet, das war doch nicht ich selbst! Das Netz hat keinen legitimen Sprecher oder Präsidenten, das widerspricht schon der Haltung der sehr amorphen Netzgemeinde. Ich habe mich nie selbst so bezeichnet, sondern Netzphänomene beschrieben und erklärt, und zwar auf eine Weise, die ganz offenbar medial gefragt ist. Dazu habe ich die vermutlich schönste, auf jeden Fall aber wiedererkennbarste Frisur von den bekannteren deutschen Bloggern. Schauen Sie sich den zu selten gewaschenen Wuschelkopf von Felix Schwenzel an, die Nichtfrisur von Stefan Niggemeier oder die etwas zu cool rasierte Glatze von Johnny Haeusler. Und: natürlich dürfen Blogger Werbung machen; noch dazu habe ich ja nie verschwiegen, Werber zu sein. Markenkommunikation war schon immer mein Beruf.

Sascha Lobo:
Ein anderer Punkt der Kritik sind die Netzsperren und Vodafones Rolle dabei.

Sascha Lobo:
Ja. Ich glaube, ich selbst habe keine Gelegenheit ausgelassen, meine Position deutlich zu machen, ich halte die Sperren für falsch. Vodafone war hier anderer Auffassung. Das grundsätzliche Thema ist allerdings ein politisches – das auch politisch angegangen werden muss. Man darf nicht den Fehler machen zu glauben, dass hier mit dem derzeitigen Gesetz auf einmal alles vorbei sei. Vielmehr ist Netzpolitik – Politik generell – ein ständiger, diskussionsintensiver Prozess. Ich werde mich weiter inhaltlich einbringen und freue mich deshalb, dass Vodafone mich nicht nur als Testimonial, sondern auch als strategischen Berater an Bord geholt hat. Abgesehen davon ist seit den ersten Schritten bezogen auf die Netzsperren eine ganze Menge passiert. Unter anderem ist vielen überhaupt erst klargeworden, wie wichtig der gesamten Netzgemeinschaft dieses Thema ist. Ich will mithelfen, dass in einem Dialog zwischen den Beteiligten dabei die richtigen Schlüsse gezogen werden. Verhärtete Fronten ganz ohne Gespräche verschlechtern mit Sicherheit alle Ergebnisse der Zukunft.

Sascha Lobo:
Es gab auch höhnische Bemerkungen, weil Sie mehr als einmal von Ihrem iPhone gesprochen haben – das in Deutschland nur bei der Telekom zu bekommen ist.

Sascha Lobo:
Niemand zweifelt ernsthaft daran, dass das iPhone ein tolles Gerät ist. Übrigens auch nicht daran, dass es eine Reihe grauenvoller Schwächen hat. Ich habe aber nicht nur ein iPhone – ich habe vier iPhones. Und ein Nokia E71, das erste Googlephone G1 und eins von Sony Ericsson. Jetzt benutze ich das HTC Magic, also das neue Googlephone von Vodafone, das ich im Werbespot auch in der Hand halte. Während das G1 einen Schnappmechanismus hat, der mich spontan an ein Klappbett in der Schrankwand erinnert hat und auch den gleichen modernen Charme entwickelt, ist das Magic ziemlich geschmeidig. Und dass Google Android, also das Betriebssystem des Magic, Apple in vielen Punkten überlegen ist, glauben viele Fachleute. Wer sein iPhone mit zwei Computern, zum Beispiel einem Desktoprechner im Büro und einem MacBook zu Hause synchronisieren möchte, wird wissen, wovon ich rede. Das geht nämlich nicht, bzw. nur sehr kompliziert.

Sascha Lobo:
Soso, diesen leicht schwafeligen Sermon soll ich Ihnen glauben?

Sascha Lobo:
Zu mindestens 90%! Ich werde meine iPhones nicht im Klosett runterspülen – aber meinen Kommunikationsmittelpunkt auf das Magic verlagern. Schon, weil ich vom Kalender bis zu den Online-Dokumenten viele Google-Produkte benutze. Und zwar viel intensiver, öfter und mehr als Bahntestimonial Dieter Bohlen in der Zweiten Klasse der Deutschen Bahn fährt.

Sascha Lobo:
Mal zum Begriff “Generation Upload” – was ist damit gemeint? Ist noch eine weitere Generation überhaupt notwendig? Was hat Florian Illies nur angerichtet?

Sascha Lobo:
Kommunikation allgemein und besonders Werbung funktioniert über Symbole und Namen. Für das Buch “Wir nennen es Arbeit“, das ich mit Holm Friebe zusammen geschrieben habe, haben wir vier Monate an Titel und Untertitel gearbeitet, inklusive der Formulierung “Digitale Bohème”. Genau wie Generation Upload ist das ein Name, den sich die Gruppe nicht selbst ausgesucht hat und der durchaus kontrovers gesehen werden kann. Aber beide Namen verdeutlichen gut, worum es geht. Bei der Generation Upload ist die aktive Beteiligung an dem, was im Netz passiert, sehr wichtig. Mit dem Wort Upload lässt man daran wenig Zweifel, darin steckt das Internet, die Teilhabe, der technikaffine Hintergrund und “Up” ist auch eine schöne Richtung.

Sascha Lobo:
Zur Marke Vodafone eine Frage: was soll daran besonders sein? Hätten Sie für jeden Mobilfunkanbieter Werbung gemacht?

Sascha Lobo:
Ich HABE schon für verschiedene Mobilfunkanbieter Werbung (als Werbetexter) gemacht, das nur nebenbei. Was ich an Vodafone tatsächlich gut finde, ist zum einen die Netzqualität. Ich habe seit Ende 1995 Handyverträge, darunter von E-Plus, O2 bzw. damals Viag Interkom, T-Mobile und jetzt erstmalig auch Vodafone. Die qualitative Reihenfolge von Gesprächsqualität und UMTS-Geschwindigkeit muss ich hier gar nicht ausbreiten, da kann man einfach in die gängigen Testergebnisse schauen. Was mir persönlich aber mindestens genauso wichtig ist: digitale Statussymbole. Schon, weil sie letztlich aus Nichts bestehen, und damit wiederum skizzieren, wie lächerlich nichtig Statussymbole eigentlich sind. Ich mag solche Symbole trotzdem, und im Handybereich führt an diesem Punkt wenig an der Vodafone-Vorwahl 0172 vorbei. Übrigens ist ein anderes digitales Statussymbol, das ich mit großer Freude besitze, die kürzestmögliche Domain der Welt, nämlich 1.ly – ich überlege momentan, was ich Schönes damit anstelle.

Sascha Lobo:
Was kann noch Vodafone verbessern?

Sascha Lobo:
Vodafone ist ein riesiges Unternehmen, wo nicht immer alles so schnell umsetzbar ist, wie ich das von meinen eigenen Projekten kenne. Aber es gibt den Anfang eines Dialogs, zu dem Vodafone bereit ist – der muss weiterverfolgt werden. Dann sollte Teil des Dialogs oder der Diskussion sein, dass daraus in Zukunft Konsequenzen gezogen werden. Vom Produkt- und Tarifangebot bis zu den wichtigen gesellschaftlichen Fragen der Netzwelt. Dass Vodafone das wirklich ernst meint, glaube ich, weil ich starke Anzeichen sehe. Im offiziellen Vodafone-Blog sind sehr kritische Kommentare freigeschaltet worden, die sich zum Beispiel mit den Netzsperren beschäftigen. Es gibt nicht allzuviele Unternehmen, die so etwas tun würden.

Sascha Lobo:
Ein Wort noch zu Ihrer Blogvermarktungsfirma adnation – auf vielen adnation-Blogs läuft die Vodafone-Kampagne auch.

Sascha Lobo:
Ja, und das finde ich natürlich famos. Denn die Netzgemeinde, die Blogs, die Social Networks, die Plattformen mit Worten anzuerkennen, ist gut und wichtig. Wirklich ernst wird es aber erst, wenn Geld fliesst. Insofern zeigt Vodafone nicht nur inhaltlich, dass ihnen die Bloglandschaft wichtig ist, sondern auch mit der Sprache, die bei jedem Wirtschaftsunternehmen letztlich die entscheidende ist, nämlich Geld. Zusammen mit dem Ansatz, die Generation Upload anzusprechen, halte ich das für die wichtigsten und besten Entscheidungen des Jahres, was die wirtschaftliche Relevanz von Social Media angeht. Man darf sich da nichts vormachen – selbst ein so tolles Instrument wie Twitter muss früher oder später Geld verdienen. Wenn also die großen Unternehmen um Social Media-Plattformen immer nur PR-getrieben im Kreis schleichen und sich nicht auch budgetär engagieren würden, gingen mittelfristig viele schöne Projekte ein. Das gilt ebenso für Blogs, die professionell im Sinne von beruflich schreiben möchten.

Sascha Lobo:
Die abschliessende Frage: im Spot und auf dem Plakat fahren Sie Bus. Es gibt aber das Gerücht, Sie würden den öffentlichen Personennahverkehr meiden. Was sagen Sie zu diesen Vorwürfen?

Sascha Lobo:
Gotcha. Es stimmt. Ich mag weder U-Bahnen noch Busfahren. Von meinen wirklich allerletzten 20 Euro würde ich ein Taxi zum Amtsgericht nehmen, um dort Privatinsolvenz anzumelden. Zurück würde ich laufen. Und genau hier greift – oh Wunder! – die gestalterische Freiheit der Werbung. Eventuell sind jetzt manche Menschen total am Boden zerstört, aber nicht jedes gestalterische Detail in der Werbung entspricht immer zu 100% den Tatsachen. Ich habe sogar mal ein Plakat gesehen, da ist der Regen reingephotoshopt worden. Wichtig war für mich, dass die Frisur perfekt sitzt. Denn ausschliesslich die Frisur des Menschen entscheidet letztlich über Erfolg und Misserfolg.

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  1. Hallo Sascha, wegen Dir ist mir der Vodafone Spot im Gedächtnis geblieben. Habe Dich im Bus sofort erkannt. Du bist halt aussergewöhnlich. :-)

  2. Jens Arne Männig says:

    Interessant, zu erfahren, dass Sascha Lobo sich selbst siezt. Sicherlich nicht schlecht, schafft es doch etwas mehr Distanz.

  3. Brunser says:

    Der Reiner M. würde auch gern auf einem SOOOOOOO großen Plakt hängen. wird er aber nie. HiHi. Lobofon (solltest Du mal schon als Marke anmelden), DU bist der bekannteste Blogger Deutschlands. Da mal einen ausserordentlich GROßEN und ehrerweisenden Glückwunsch.

  4. Thilo Specht says:

    Großartig, einfach großartig! Wer so schöne Texte schreibt, darf sogar für Haarfärbemittel werben und für Fernsehzeitschriften bloggen.
    Ich ziehe meinen Hut.

  5. Auch wenn ich die Phrase “Generation Upload” total beschissen finde und die Werbung für Vodafone hier nicht sein muss – gut dass du dich äußerst :D Imho ist die ganze Aktion legitim, die meisten Blogger und Twitterer scheinen scheinen ja von Luft und Liebe zu leben.

    Blogging ist die Zukunft der Medienwelt und diese Menschen müssen auch profiliert und der breiten Masse nahe gebracht werden, das dürfte wohl mit so einer Kampagne einfacher zu machen sein.

  6. Alberto Green says:

    Die “Generation Upload” hat die Kampagne jetzt wahrgenommen, erreicht werden aber wahrscheinlich nur diejenigen, die zur “Generation Upload” gehören wollen. Damit dürfte die Rechnung für Vodafone trotzdem aufgehen (und das meine ich wertfrei und nicht so pampig-eingeschnappt, wie es klingt).

  7. Yannick says:

    Zu der Aussage 10 leise nickende Köpfe sind leiser als ein schreiender. Der schreiende ist meistens geprägt von neid. Neid ist die höchste Form von Anerkennung, von daher….

  8. Dave-Kay says:

    Danke dafür, dass es mit dir endlich jemanden von intern gibt, der das Thema Netzsperren in diesem kontext anspricht.

  9. Nerdsnacks says:

    Ich versteh nicht so recht, warum jedermann so eine Riesengeschichte daraus macht. Der Herr Lobo muss ja schließlich auch Geld verdienen. Zudem finde ich es gar nicht schlimm, wenn Firmen mit social media arbeiten.
    Warum darf man mit seinem Blog, seinem Twitter-account oder sonstewas kein Geld verdienen? Für viele ist bloggen ein Hobby und mit seinem Hobby ein Nebenverdienst zu haben finde ich eine gute Sache.

  10. Hein says:

    Ich versteh die Reihenfolge der Vodafone-Kampagne nicht ganz. Erst die dicke Werbung und dann vielleicht und ganz eventuell die Tarife anpassen? Ich bin zwar kein Werber, aber das passt doch nicht.

    Und was sich ein Internetcommunity-Benutzer wünscht ist doch so schwer auch nicht zu erraten: VoIP, Instant-Messaging (über frei wählbaren Client) und http. Das Internet-Pack M von O2 für 10eur kommt dem schon sehr nahe.

    Besteht die Möglichkeit, dass es soetwas auch bald von Vodafone gibt, Herr Lobo?

  11. Sascha says:

    Sei gegrüßt Namensvetter. Ganz ehrlich? Wer auch immer sich den Werbespot im Detail ausgedacht hat, gehört gefeuert. Soviele Klischees wie dort erfüllt werden, es ist ein Armutszeugnis. Der Webmensch von heute ist nunmal nicht der aufstrebende Jüngling mit auffallender Frisur, und auch nicht der basejumpende Student. Vielmehr sollte der Werbespot die Leute zeigen, die tatsächlich Zielgruppe sind, nämlich Otto-Normal-Verbraucher. Bei der Verbreitung von Breitbandanschlüssen in Deutschland machen nicht einige wenige, charakterstarke Typen (sei es durch Aussehen oder ihr tun), sondern die Gesamtheit IST das Netz. Entweder ich verstehe die ganze Kampagne von Vodafone völlig falsch, oder sie richtet sich tatsächlich an die falschen Leute. Die “Generation Upload” versteht genug von Internet und Co., um sich auch ohne reisserische Werbespots ein Bild von der Qualität eines Netzbetreibers zu machen. Stimmt diese, ist eine Werbung eigentlich nicht nötig. nicht für diese Zielgruppe. Und dass Vodafone krampfhaft versucht, das Image des uncoolen, teuren netzbetreibers loszuwerden ist eigentlich Beweis genug dafür, dass die generation Upload (die Vodafone gewinnen will, weil sie ja keine Kunden sind) sich sehr wohl mit der Qualität und dem Mehrwert eines Netzbetreibers beschäftigt, und eben nicht diesen Anbieter wählt.

  12. Also nun haben wir uns mal nicht so ! Jeder Promi macht maL Werbung für etwas ! Schlimmer wäre es wenn Sascha Lobo für Hundefutter werben würde. Das würde mir mit Sicheheit zudenken geben!

    Von mir aus kann Vodafone, gegen kleines Endgeld den Spot auf meinen vielbesuchten Blog raufschalten ! Soweit etwas Solidarität von der Seite!

    Aber wie heisst es so schön: ” Der Neid der Besitzlosen ” – ich habe nicht viel, bin aber trotzdem fern von jedem Neidgebaren entfernt !

  13. Tim says:

    Vielen Dank für die erklärenden Worte. Es bleibt immer noch die Frage ungeklärt, warum die Kampagne so dermaßen prätenziös, kitschig, spießig und langweilig ist, dass selbst Walt Disney dabei schlecht werden würde.

  14. PsyKater says:

    Einer der interessanteren Artikel zum Thema Vodafone. Schön zum Lesen. Hab von Sascha Lobo diese Tage zum ersten Mal gehört…

  15. Tobi says:

    Sascha,

    danke für deine Ausführung. Ich sehe die Kampagne auch in die richtige Richtung gehend und weniger dramatisch, als überall bejammert.
    Vodafone macht das richtig und die Kampagne wird gut ankommen, denke ich.

    Dass dennoch soviel negatives verbreitet wird, nervt nur noch. Aber es ist bei dir als bekannte Netzfigur eben wie bei Schauspielern oder Sängern. Die einen lieben Britney Spears, die anderen hassen sie. Obwohl sie sie nicht kennen oder jemals gesehen haben. Nicht, dass ich dich mit Britney Spears vergleichen will, aber es ja gewissermaßen ähnlich. Bis auf die Frisur!

    In diesem Sinne und bis zur SoFoPa!

    Ciao
    Tobi

  16. Sascha Lobos Frisur offenbart die wahre Identifikation mit der Marke Vodafone. Das Logo stellt praktisch ihn selbst dar.

  17. text de luxe says:

    Was unterscheidet denn die Generation Upload von der Generation Web 2.0? War nicht da schon der Kern das “jeder kann publizieren”?

    Und was ist eigentlich die Leitidee, des Spots, was die Botschaft? Mit Vodafone kriegst du deine 5 Minuten deinen einen Tag Berühmtheit? Warum denn, wie denn?

    Dass man Social Media und Co. einbezieht, das ist schlau und wach. Aber die Umsetzung, die ist grauenvoll! Penetration in allen Ehren, aber dieser Song ist doch furchtbar “lokalisiert”. Gruselig.

    Für mich behält die Aktion ein Gschmäckle, Blogger, Twitterer und Würfelstapler zu kaufen und damit den Versuch zu starten, T-Mobile und iPhone vom Social-Media-Thrönchen zu schubsen, ist doch ziemlich durchsichtig – auch wenn ich Argumentationsstruktur und Selbstironie im hierigen Vodafone-Manifest schon nicht von schlechten Eltern finde.

    Wenn die Zielgruppe die ist, denen Namen wie Sascha Lobo und Schnutinger was sagen, dann müsste eine solche Werbung doch irgendwie mehr Momentum haben. Wir sind doch nicht blöd, oder? Und schon gar nicht total emo … ;-)

  18. Der Bo says:

    @Yannick

    Naja, das mit den 10 nickenden Köpfen geht so in Richtung schweigende Mehrheit, was ich für einen der dümmsten Ausdrücke überhaupt halte. Normalerweise dient diese Phrase nur Leuten die selber keine Mehrheit haben aber sich eine herdichten wollen. So nach dem Motto:

    “Ich bin sicher die schweigende Mehrheit steht hinter meinem Vorhaben”
    “Woher wollen sie das wissen ?”
    “Naja, hören sie doch mal hin”
    “Ich höre nichts”
    “Eben”

    Schweigen ist übrigens die höchste Form der Gleichgültigkeit.

  19. Horst Schröter says:

    Sascha, du bist so toll! Du bist so gut! I love you upload!

  20. triceratanktop says:

    alles sehr wunderbar, aber in einem punkt irrst du dich. das statusssymbol ist 0171, nicht 0172.

  21. “Denn ausschliesslich die Frisur des Menschen entscheidet letztlich über Erfolg und Misserfolg” – das ist leider völliger Schwachsinn.

  22. Tina says:

    Chapeau!
    Singen ist ja nicht gerade die Kernkompetenz des Herrn L., allerdings beherrscht er wie kaum ein anderer die Klaviatur der Blogging-, Microblogging- und Internetszene. Sei es durch sprachlich wirklich erfrischende Texte oder durch reines Polarisieren. Aber nur dadurch kommt auch Bewegung in die Köpfe all jener, die sich für so abgeklärt und cool halten und es in Wahrheit nicht sind. Wir brauchen Reizfiguren, die die Diskussion um “Generationen”, Lebensgefühl und Selbstvermarktung in Gang halten.
    Im Übrigen habe ich im Stillen applaudiert beim Vergleich mit dem Multimillionär aus Tötensen.

    Wenn ich mich durch den Spot bestensfalls nicht angesprochen fühle, bin ich nicht die ‘so called’ Zielguppe. Wenn sie mir überhaupt nicht in den Kram passt, sollte ich mich nach dem Grund fragen. Ich kann sie auch einfach – so mach ichs – als sehr gelungen finden. Denn wäre sie nicht so schräg (diplomatisch formuliert), nähme ich sie nicht wahr. Werbung, die seicht ist, merkt sich kein Mensch.
    Ich gerate ins Plaudern.

  23. Fritz Brett says:

    Ist ja ganz nett geantwortet. Aber unter uns Werbern: Die Kampagne ist nicht gut und ich meine sogar, sie ist nicht einmal gut gedacht. Ganz merkwürdig ist dieses “Dialog führen”. Das kennt man eigentlich nur von Regierenden und sonstigen übergeordneten Instanzen. “Wir möchten den Dialog mit den Bürgern führen…” Wobei man sich hier fragt: Häh? Welches Thema bitte? Tarife? Vodafone will über Tarife den Dialog führen? Über Services? Ich fühle, dass da etwas nicht stimmt. Es gab in der Vergangenheit schon viele sehr erfolgreiche Kampagnen, die die Strategie der Gesinnungspartnerschaft verfolgt haben. Die laufen meistens gut, ganz ohne “Dialog”. Einziges Erfordernis: Eine Botschaft. Genau die fehlt Vodafone. Sie haben nichts zu sagen, trauen sich keinen Zentimeter, mal eine Meinung zu haben und die laut zu sagen. Nur Dialog um nichts. Du bist da natürlich befangen. Aber kleiner Tipp: Guck mal, ob du irgendwo das Buch von Howard Gossage findest. Dr Urvater der Gesinnungskampagnen. Der Urvater des Dialogs. Der Urvater aller Kampagnen, die Menschen ernst nehmen und nicht für dumm verkaufen. Und außerdem sehr schön zu lesen. Für’n Schreiber sowieso die Messlatte schlechthin.

  24. Stan says:

    Generation Upload. … wer sich sowas ausdenkt? Alles Dreck! Und die Kommentare gehen ja so gar nicht. Oh Sascha bitte hab mich doch lieb denn du bist so wichtig und so cooool. Junge mach dir ne Fönfrisur und steh zu deinem Kommerz. BTW was du bist kotzt mich an.

  25. Tim says:

    Schöner Hinweis auf Gossage. Der hat auch eine Erklärung für die Kritiker von Lobo parat:

    To explain responsibility to advertising men is like trying to convince an eight-year-old that sexual intercourse is more fun than a chocolate ice cream cone.

    Ich habe übrigens eine 0172-Nummer im O2-Netz. Soviel zur Aussagekraft von Statussymbolen.

  26. Dennis says:

    “Generation Upload. … wer sich sowas ausdenkt? Alles Dreck! Und die Kommentare gehen ja so gar nicht. Oh Sascha bitte hab mich doch lieb denn du bist so wichtig und so cooool. Junge mach dir ne Fönfrisur und steh zu deinem Kommerz. BTW was du bist kotzt mich an.”

    - Darauf musste ich erst mal richtig loslachen.

    Da erklärt sich jemand als Generationssprecher und das erste was er macht ist Werbung für einen Großkonzern. Ich selbst sehe das ganze virtuelle Marketing kritisch. Irgendwann verschwinden die Grenzen und man weiß nicht mehr was Werbung und was freie Meinung ist.
    Für mich heißt das, dass ich deinen Blog nicht mehr lesen brauche. Ich bin ja schon Vodafone Kunde, da kann ich in Zukunft auch mit meinem Handverkäufer einen trinken gehen.

  27. Tobias says:

    War was? Hoffe die “Netzgemeinde” und der neogernerationismus Upload können wieder zur Tagesordnung übergehen.
    Im Netz herscht manchmal einfach zuviel Empörungspotenzial.
    Hier sollte sich mal jemand nen Filter ausdenken.

  28. libra says:

    Wie peinlich ist das denn…
    Durch ein Möchtegern-Interview (das nichts anderes als verkappte Werbung für die Werbung ist) soll eine Rechtfertigung erfolgen für einen eher mittelmäßigen Werbespot.
    Als einer der bekanntesten Blogger Deutschlands hat man eine gewisse Leuchtturmfunktion, ob man will oder nicht.
    Und das wird -in meinen Augen- dafür genutzt Geld zu verdienen. Nichts unlegitimes an für sich, abe dann stehe auch bitte dazu.
    Und werfe endlich deine moralischen und ethnischen und sonstige Ansprüche über Bord.

    Ahoi

  29. Felix Nagel says:

    Mhhh Generation Upload. Interessant, wenn ich mich dazuzähle, bist du zu alt. Naja, ich dachte eigentlich wir sind alle zusammen die Pädo-Netzgemeinde. Die wissen einfach nicht was sie wollen.

    Und Vodafone ist gut? Ach komm, jetzt schlägt aber wieder die Werbeschlampe durch: keine echte Flat, kein IM und keine IP Telefonie — dafür Netzsperren und Steuerhinterziehung. An die Mär von der besseren Gesprächsquali glaubst du doch selbst nicht.

    “Digitale Bohème” interessiert sich einen Scheiss für diese Werbung und der Rest weiß einfach nich wer du bist. Interessant ist trotzdem das die achso uninteressante Blogosphäre langsam interessant wird.

    Naja, hoffe du hast deine Miete für die nächsten Monate drin und wir können uns, auch deshalb, auf einen guten Sixtus vs. Lobo freuen.

  30. [...] Ich atme gern, benutze Strom und Wasser, Deo und Duschgel (in dieser Reihenfolge). Gelegentlich putze ich mir die Zähne, etwas seltener die Schuhe. Ich fahre Bus, Bahn und Rad. Ich lese mindestens einmal in einer Legislaturperiode ein Buch und bin viel im Internet unterwegs. Auch Kondome sind mir nicht fremd. Ich trinke Getränke und wasche meine Wäsche. Ich sitze gern auf Möbeln und schätze pharmazeutische Produkte. Ich bin kein Vegetarier. Hin und wieder genieße ich Alkohol und Tabakwaren, allerdings selten in Verbindung mit den von mir geschätzten pharmazeutischen Produkten. Ich bin tier- und manchmal auch kinderlieb. Ich kann übrigens nicht richtig gucken und meine Haare werden immer weniger, vielleicht könnte ich da eines Ihrer hilfreichen Produkte bewerben. Notfalls rasiere ich mir auch die Reste weg und/oder färbe sie mir ein und dann kommuniziere ich auch mit allem. [...]

  31. Peter Schink says:

    Jetzt mal ernsthaft Sascha. Du bist doch gar nicht die Generation Upload. Downloads gibt es doch viel mehr :) Ich sag’s ja. Ein Heuchler und Geldmacher ;)

  32. Julia says:

    vielleicht hab ichs ueberlesen, aber definier mir doch mal bitte generation upload demografisch – wer genau steckt dahinter? wen wollt ihr ansprechen?

  33. Claudia says:

    Guten Tag, Herr Lobo,

    machen Sie doch was Sie wollen!!! Sie sind doch mündig!
    Da ich Sie persönlich nich kenn, geht mich das doch nix an!
    Und die anderen wohl auch nich. Man kann ja seine Meinung haben,
    aber man muss Sie nicht grundsätzlich äußern.
    Zu der Frisur: Sie wissen schon, dass es irgendwann da mal Probleme für Sie geben wird. Sei es technischer Natur (Mit Lücke auf der Kopfesmitte sieht das sicher fragwürdig aus) oder auch einfach aus persönlicher Entwicklung. Ich kann Sie mir jetzt nicht mit 60 und dieser Frisur vorstellen. Dann würden Sie mich auch an den Herrn aus der Bahnwerbung erinnern. Es ist schon immer schön man altert angemessen und authentisch…… Bis dahin noch viel Spaß – womit auch immer

  34. Gregor Klar says:

    … touché, ganz großes Kino! 4,5 Sterne!

    5 Sterne hätte es gegeben, wenn bei der Aufzählung der größten noch lebenden Blogger Deutschlands Herr Meyer vom Tegernsee nicht vergessen worden wäre.

  35. Roland says:

    Als Teil der Generation Upload kann ich nur konstatieren, dass mich der neue Vodafone Spot einfach nicht berührt. Gute Idee, mangelhafte Umsetzung. Das ist aber auch schon alles, was es im o. g. Zusammenhang an Kritisierenswertem gibt.

  36. Björn Hens says:

    Abzock-Konzern Vodafone, stapelweise Handys aus Kinderarbeit… ich dachte Anfangs, da steckt ein kritischerer Geist dahinter. Aber ist doch nur Stammtisch in Blog-Form.

  37. Andreas says:

    ich bin seit 93 im “Internet”, seit ’86 online und damit vielleicht schon zu alt. Aber wieso diese Kampagne eine “Generation Upload” besonders ansprechen soll, das versteh ich irgendwie nicht. Sieht aus wie die letzte Werbung und wie die nächste…

    Ansonsten bin ich froh, wenn nächstes Jahr mein Vodafone-Vertrag ausläuft, die kapieren tariftechnisch gesehen nichts, aber auch gar nichts!

  38. nexuslex says:

    und du hast 200 Mio.eu verdient? da verstehe ich das Lächeln ungemein…

    da das ja eine Kampagne auf morgen der ganzen Welt ist: könnt ihr mal so ein Gruppenfoto machen mit den Lobos der anderen regionalen Werbemärkte?

    und, äh, so’ n Handy für nulpe würde ich nicht als spam betrachten…

  39. laura says:

    komisches verständnis vom umgang mit kritischen nachfragen, wenn sich der kritisierte selbst die fragen stellt. generation kritikunfähigkeit? am ende ist die generation upload auch nur spiegelbild der gesellschaft:
    gradlinigkeit: wenn die gage stimmt, bleiben frühere ideale und überzeugungen auf der strecke.
    verteilungsgerechtigkeit: einer hat 4 i-phones und andere haben gar keins.
    usw.
    schade…

  40. Schorsch says:

    Aus Schadensbegrenzung sogar noch ne schöne Story gemacht.
    Und das sogar noch von den Vodafone PR Damen abgenickt bekommen, Chapeau :-)

  41. Schorsch says:

    @Björn Hens – Die Kinder im hinterangolischen Hochland bekommen für die ganzen Vodafonehandys die sie zusammschrauben wahrscheinlich wenigstens noch ne Schüssel Reis am Tag.
    Deutschen Blogger müssen im Oberholz anschreiben lassen – DAS ist der Skandal

  42. lafelice says:

    Schlimm zu sehen, dass sich die so genannte Zielgruppe “Generation Upload” (tolle Erfindung übrigens…) jetzt schon selbst zum Kasperl für eine Marke macht.

  43. zippo says:

    Ich empfinde Dich Sascha und Vodafone (und die grausame Kampagne hat dies unterstrichen) als zutiefst unsympathisch.

    Somit werde kein VF-Kunde (und bleib lieber bei o2).

    Und: “Es bleibt immer noch die Frage ungeklärt, warum die Kampagne so dermaßen prätenziös, kitschig, spießig und langweilig ist, dass selbst Walt Disney dabei schlecht werden würde.”

  44. Merriweather says:

    Auf diesen Vodafone-Spot kann keiner Stolz sein. Herr Lobo ist wahrscheinlich vertraglich verpflichtet darüber zu bloggen.

  45. lafelice says:

    “Herr Lobo, Sie sind eine Unflätigkeit” passt irgendwie auch ganz schön…

  46. Birgit K. says:

    Sehr hübsch, Du da auf dem großen Plakat. Glatt zum anhimmeln;-)

  47. Schoschie says:

    Was zahlt Vodafone denn für so einen Blogartikel? Würde mich interessieren, ob sich das wirklich lohnt. Also, wenn man schon auf den Strich geht, dann sollte doch wenigstens ein Fuffi oder so dabei rausspringen, jedesmal, wenn man sich bückt.

  48. Henne says:

    Könnte irgendjemand mal bitte den Sack Reis wieder hinstellen?

  49. Dennis says:

    Was will Vodafone überhaupt von der Generation Upload?

    Die kaufkräftigste ist sie sicher nicht.
    Aber wahrscheinlich einer der bestinformiertesten.
    Und die werden sich sicher nach anderen Produkten umschauen.

    Warum sollte jemand der bloggt nicht werben dürfen?
    Na klar, kann er das. Aber dazu gehört ja auch das man hinter dem Produkt steht und nicht ein Senf von Rechtfertigung blockt.

  50. [...] Sascha Lobo über die umstrittene Vodafone-Kampagne (die auch hier auf UPLOAD zu sehen ist) und sein… “Für mich selbst ist das Getöse super, ich ziehe sozusagen Energie aus dem Gegenwind, ungefähr wie ein Windrad.” [...]

  51. Eigentlich gar nicht so schlecht die Idee – wenn schon niemand auf die idee kommt um ein Interview zu bitten, dann interviewe ich mich selbst. Da hätte man(n) mal schon eher drauf kommen können …

  52. In Sachen Vodafone:
    Ich bin seit mehr als 10 Jahren Vodafone-(D2 Mannesmann-)Otto-Normal-Kunde mit immer derselben 017DREI-Nummer und “Silber”-Status, setze mich als solcher mal mehr, mal weniger kritisch mit den Angeboten/Produkten auseinander, z.T. im direkten Dialog*, für den ich auch schon in Form von Gutschriften belohnt worden bin, z.T. in positiven und negativen Äußerungen sowohl gegenüber Freunden und Bekannten als auch online via Twitter.

    Ich war und bin im Wesentlichen recht zufrieden mit den Leistungen, auch wenn mich dieses Gefühl schon eine Menge Gebühren gekostet hat und es selbstverständlich immer reichlich Verbesserungsbedarf gibt. Allerdings habe ich mangels Erfahrung mit anderen Providern keinen echten Vergleich.

    Das Engagement in Sachen Social Media begrüße ich grundsätzlich sehr, wenn ich auch i.M. die Umsetzung der aus dem Dialog gewonnenen Erkenntnisse noch arg bezweifele.

    Die jüngsten Äußerungen zum Thema Internetsperren verurteile ich als Mitunterzeichner der diesbezüglichen Online-Petition auf’s Schärfste.

    Unterm Strich:
    Ich bleibe trotz der in Teilen albernen Kampagne und seines rotgeschopften Testimonials Kunde, habe gestern meinen Vertrag erneuert und bekomme in den nächsten Tagen ein subventioniertes iPhone 3G 16 GB, mit dem ich als MacBook-User hoffentlich viel Spaß haben werde. Knapp Zweiter auf meiner Favoritenliste ist sicher das Android-Projekt und die entsprechende Hardware, die vielleicht bei der nächsten Vertragsverlängerung ihre Chance bekommen.

    In Sachen Sascha Lobo:
    Ich habe Sie/Dich/ihn mehrfach in persona getroffen (Lesung “Wir nennen es Arbeit”, Blogger MeetUp im Rahmen der OMD, diesjährige Grimme Online Award Verleihung) ohne tatsächlich Bekanntschaft zu machen. Wirkliche Sympathie für diese Art der Selbstinszenierung kam nie auf, auch wenn mich der Begriff der “Digitalen Bohème” seinerzeit angesprochen/begeistert hat.

    Die Zusammenarbeit mit Vodafone war sicher ein wirtschaftlicher Erfolg für den Strategieberater, was ja nicht verwerflich ist. Vielleicht steht ja nach SPD-Rot und Vodafone-Rot jetzt Ferrari-Rot für den ÖPNV-Hasser auf dem Menu.

    Aber die strategische Selbstberatung in den Punkten “Credibility” und “Image” hat m.M.n. einen mächtigen Bock geschossen.

    Mein Fazit:
    Unfollowing @saschalobo

    Ahoj

  53. Stephan says:

    Ohje, es wird ja immer schlimmer. Zwanghaft! Eitler Sack. Ansonsten: Es sei, auch sie, der Lobo, müssen Essen und Trinken. Deswegen sei es ihnen gegönnt.

    Es hat etwas nannyhaftes…

  54. Thorsten says:

    Google ist voll mit Tipps und Fragen, wie man mit als Blogger doch endlich Geld verdienen kann. Außgerechnet diese Kollegen scheint es sauer aufzustossen, dass Blogger auch als Testemonials fungieren können und damit Geld verdienen.

    Außerdem scheint es vielen ganz und gar undenkbar, dass ein Blogger sich für “schnöde” Werbung hergibt. Anscheinend wird man als Blogger automatisch als Rebell angesehen, der sich bitte immer nur quer zu stellen hat und grundsätzlich gegen alles und jeden ist.

    Ich frage mich nur, warum? Auch in meinen Augen ist die Pressekonferrenz von Vodafone versiebt worden. Ist deren Problem, hat aber nichts mit dem Job der Werbegesichter zu tun. Auch ich hätte zugegriffen wenn mich einer gefragt hätte. Alleine schon, weil ich wüsste das dies meiner Publicity und letztendlich meinem Blog dienen würde. Alleine dafür mMan muss nicht gut finden was andere machen, sich dann aber auch nicht wundern wenn man selber nie aus seinen Schuhen wächst.

    Drum sei Dir also Kohle und Klicks vergönnt. Schließlich willst auch Du nur davon leben.

  55. netzuser says:

    Werbung akzeptabler machen. Ganz tolle Sache. Und so neu. Werbung ist Werbung und dient der Absatzsteigerung von Produkten. In der Politik wird ähnlich agiert: Man kauft Personen ein von denen man erwartet daß diese in der Zielgruppe Akzetanz finden bzw. Einfluß haben. Und ob das jetzt in Form der Pflege der (in diesem Fall politischen) Landschaft erfolgt oder transparent als Buchung auf dem Werbemarkt, macht keinen Unterschied. Ausser im Maß der Verarschung. Hauptsache es kommt hinten was raus. Meiner Meinung nach nur Blähungen.

  56. Follosassa says:

    Das klingt aber doch ziemlich gut, was Sascha Lobo da über da Magic schreibt. Werde es mir mal näher anschauen, mein o2 Vertrag läuft auch gerade aus. Dachte erst, ein iPhone wäre cool, aber das Voda-Angebot scheint eindeutig besser abzuschneiden!

  57. Andres says:

    Don’t feed the troll… ist doch alles nur Guerilla-Marketing. Seine Glaubwürdigkeit ist der Wolf doch so oder so los…

  58. bibo says:

    Wenn ich nicht schon Kunde wäre, würde ich nach dieser gesschmackvollen, coolen Werbekampagne Vodafone-Kunde werden. Tolle Sache! Kann ich total verstehen da sein Gesicht zu verkaufen. Ich kenn eine Band, die 1,5 Mille von Vodafone abgelehnt hat, weil sie sich zu fein war. Trottel. Sascha Lobo hat alles richtig gemacht. Und interviewt sich jetzt selbst zu dem Thema. Mit der Einstellung kann man in Italien richtig Karriere machen.
    “Ich hab doch immer gesagt, dass ich Werber bin”.
    Wenns nicht so traurig wäre und viele Leute das ernsthaft als Lebensweg sehen würden – ja mei.

  59. kleines p.s.

    Würde Herr Lobo (medienwirksam) verkünden: “Eo rus.” (lat.: Ich gehe auf’s Land.), schenkte ich ihm zu seiner kürzesten URL auch noch den kürzesten aller Sätze: “I!” (lat. Imperativ von ire = gehen).

  60. Kein Medienmann says:

    Hackt nicht so auf Sascha Lobo herum! Ich finde es vollkommen legitim, daß er in einem Werbespot mitmacht. Er muss auch leben und Geld verdienen. Vielleicht hilft diese Diskussion und Wahrnehmung der “Generation Web” ja sogar, etwas Positives zu bewirken.
    Ich glaube, das die Kampagne gerade durch die kontroversen Diskussionen bekannter wird. Gerade berichtet die TAZ darüber.
    Wenn es jemanden gibt auf dem man rumhacken sollte, weil er sein Lächeln für jeden Mist hergibt, dann sind es Menschen wie Heidi Klum oder die RTL-Redakteure von Bertelsmann, die uns jeden Tag mit sinnlosem Müll im Fernsehen bewerfen!

  61. SuperSarkozy says:

    Sorry, aber gegen meine alte 0170er-Vorwahl kannste deine 0172 in die Tonne kloppen, von meiner noch viel cooleren eigentlichen Rufnummer ganz zu schweigen. :-)

  62. [...] Vodafone (saschalobo.com) Ach ja, schön. Der “Klassensprecher” selbst meldet sich mal zu Wort. Sascha Lobo, als unübersehbare Web-Ikone, hat sich ja in den Augen anderer vor den Werbe-Karren von Vodafone spannen lassen. Über den Mann kann man denken was man will, wer hätte es denn nicht getan müsste ich da mal in die Blogosphäre fragen? Aber egal, zurück zum Thema: Sascha also in den letzten Tagen immer wieder kritisch angegriffen reagiert nun und macht es auf seine Art: Er interviewt sich selbst. Man erfährt, daß Lobo lieber Taxi als Bus fährt, daß Herr Lobo den Herrn Lobo siezt und dass er nicht nur ein iPhone besitzt sondern viele. Die er aber jetzt garnicht mehr so dolle nutzen will… Aber lest selbst. [...]

  63. danroy says:

    Einfach nur peinlich! Sascha Lobo der Inbegriff des interbekloppten Mainstreams, adaptiert auf das Netz. Und alle schreien “SCHLAAAAAAAAAAAAAAAAAND”.
    Anbei die Werbung von SL :http://twitpic.com/9pb6r

  64. hufi says:

    So traurig es auch sein mag, aber Sascha Lobo hat alles richtig gemacht. Das ist deprimierend, aber nicht zu ändern.

  65. phaty says:

    Wenn man das Gefühl hat sich rechtfertigen zu müssen hat man schon Scheisse gebaut!

  66. @Kein Medienmann
    Auweia, natürlich verhelfen auch die Kritiker zu mehr Aufmerksamkeit.
    Für attention junkies gilt schließlich “Even bad news are better than no news.”

    @Kein Medienmann und einige andere
    Ach natürlich, in der der Generation Casting (oder Recall oder Fresse-in-jedes-Aufnahme-Rotlicht-halten oder …) rechtfertigt “Er muss auch leben und Geld verdienen.” natürlich auch, sich komplett zum Hansel zu machen – egal wie, für wen oder was.

    Als Strategieberater sollte man es besser wissen, denn strategisch ist es nicht gedacht, sich in vorderster Front “verheizen” zu lassen.

  67. Svenman says:

    100. Comment.

    LOBO sie sind peinlich. Ich dachte einmal, sie wären etwas besonderes, so ein aufgeweckter kritischer Blogger.

    Von wegen. Geldgeiler aufmerksamkeitsgeiler alter Bock.

    Peinlich.

  68. ichichich says:

    Dass ein großer Telekommunikationskonzern einen Blogger eine derartige Imagekampagne sponsort – das muss man auch erstmal schaffen. Glückwunsch zu diesem Coup!

  69. gbretsch says:

    [quote]Ich will mithelfen, dass in einem Dialog zwischen den Beteiligten dabei die richtigen Schlüsse gezogen werden. Verhärtete Fronten ganz ohne Gespräche verschlechtern mit Sicherheit alle Ergebnisse der Zukunft.[/quote]

    Herr Lobo, da haben Sie aber eine schöne Vision. Bewerten Sie doch mal das hier:
    http://blog.vodafone.de/2009/07/14/reaktion-auf-livepk-teil-3-zugangserschwerung-kinderpornographie/

    Hm, wow, ja, es scheint, als hätten Sie Ihre neue “Berater”-Funktion erfüllt und den “Dialog” gefördert. Großartig.

    Sie müssen schon zugeben, die Stimmen, die Ihnen vorwerfen, die gesamte Sperr-Debatte nur zur Selbstvermarktung genutzt zu haben und die Ihnen keinerlei Rückgrat nachsagen – diese scheinen nicht ganz unberechtigt zu sein.

    Da können Sie noch so viele Blog-Einträge schreiben. Ich bewerte die nicht als Erklärung oder “Rechtfertigung”. Sie sind Werber – also sind all Ihre “Erklärungen” Werbetexte. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema nehme ich Ihnen nicht ab. Sie kommen einzig Ihrem Vertragsverhältnis mit Vodafone nach.

    Fragwürdiges Gebaren. Schon fast ekelhaft.

  70. [...] Vodafone Shared um 23:10 Uhr via Delicious Denjenigen Internetcommunitybenutzern, die in den letzten Tagen im Koma lagen, möchte ich mitteilen, dass ich Teil einer Werbekampagne für Vodafone bin. Sie heisst “Es ist Deine Zeit” und richtet sich besonders an die Generation Upload. Aus dieser Gesamtthematik ergeben sich viele Fragen. Mit der gewohnten Mischung aus unterhaltsamer Information, halbironischer Distanz und Eitelkeit möchte ich hier diese Fragen nicht nur beantworten – sondern sie mir dazu auch noch selbst stellen. [...]

  71. dibita says:

    Sascha Lobo = fail.
    Sorry, erst die maßlosen Denunzierungen gegenüber den PIRATEN auf 3sat als vermeintlicher überparteilicher INTERNETEXPERTE und jetzt geht er auch noch mit Vodafone ins Bett, hmmmm wirklich traurig.

    Aber Sascha du kannst dir sicher sein, dass Internet vergisst nie!

    dibita (einst ein treuer Leser deines Blogs)

  72. Der F says:

    Tja, wenn keiner mit einem spricht, muss man es halt selbst machen. Fail.

  73. Draas says:

    2 Bemerkungen:

    1. Der wichtigste Satz ist der mit den vereinsmäßig organiserten Kanufahrern [In diesem Zusammenhang: Wie hoch ist die Dunkelziffer der nicht-vereinsmäßig organisierten und der unorganisierten Kanufahrer?].

    2. Einmal 0172 zu EPlus, O2, D1 portiert und weg isser, der Vodafone-Status. Oder anders: Die Wirkung bleibt, die Kosten steigen, der Unmut wächst [dUw].

  74. luminanzmuster says:

    keine ahnung, warum du das gefühl hast dich hier rechtfertigen zu müssen. blogger sind auch nur menschen, wollen den kühlschrank voll haben & tun dabei dinge zum broterwerb welche andere (berechtigt) kritisieren… was dir aber scheinbar nicht gut tut ist dieses gefährliche halbwissen & dass dummmeausredensprech, was wohl von den dich umgebenden genossen abgefärbt hat. DU hast grad keinen Vodaphone-Vertrag abgeschlossen, wie jeder “normale” Kunde. DU hast dir das magic nicht selbst gekauft (was sich im übrigen die gleichen inneren werte mit g1 teilt…). fucking geschenke, die du uns jetzt (zu deinem broterwerb) anpreist. das ist nicht bohème – das ist agenda2010 oder halt auch 9live! dadurch gerät deine rechtfertigung zur faulen ausrede! leutz auf plakaten, welche die floskeln “Ich habe aber gehört…” & “…glauben viele Fachleute” benutzen haben dieses land, zum zwecke des eigennutzes, in den ruin getrieben. DU bist nun einer davon – einziger unterschied: deine rote power-krawatte bedeckt das hirn…

  75. m.a.c.k.e. says:

    zuerst: nein ich bin nicht neidisch (nur weil ja immer gleich die neidkeule ausgepackt wird) und im gegensatz zur ‘generation upload’ (ein fuer mich wirklich sackdummer begriff) bin ich sehr wohl kulturpessimistisch ohne ende wenn es denn ueberhaupt noch eine kultur geben wuerde…

    zum zweiten: kapitalismus ist unter anderem ein echtes problem fuer millionen die nicht so easy und cool dabei sind und er ist wie man sieht fast allmaechtig am bewusstsein beeinflussen und veraendern und ich glaube eben nicht dass er ein netter suesser goldhamster ist der freundlicherweise sein benehmen verbessert nur weil man bei ihm jezze voll und ganz mitmacht! aber vodaphone zensiert ja nicht sondern laesst richtig kritische kommentare zu: na danke ist das aber mal cool von denen! gelebte demokratie! ein tolles unternehmen das aber! (das wissen wir ja auch aus seiner ‘geschichte’)

    zum dritten: wenigstens ist die rote farbe geblieben! strategischer berater bei vodaphone und voher bei der spd?! also vodaphone passt wirklich -und zahlt wohl auch sicher- besser! nee nochmal kein neid nur: wer bezahlt wird ist nicht gerade glaubhaft unbeeinflusst… aber ich weiss schon: die grosskonzerne und die neue generation upload zusammen mit den social media diese dreieinigkeit die werden bestimmt die welt ganz ganz positiv veraendern und nebenher noch gut geld verdienen: ganz bestimmt geht das! nur der kapitale ISMUS kann das: der nennt das neuerdings seine arbeit! ;-)

    viel spass noch mit den digitalen statussymbolen und ALLES GUTE!

  76. hö? says:

    wie offensichtlich ist es bitte, dass sich hier die Aagenturen, welche den Pitch nciht gewonnen haben, übelst (besonders über S&F) auslassen. Die Kampagne ist einfach super und wird mit Sicherheit auch sehr gut ankommen… Findet euch damit ab…

  77. hä? says:

    @hö?
    mein schimmliges brot von letzte woche, wird mit sicherheit auch sehr gut irgendwo jenseits der biotonne ankommen.

    @sascha
    die fragen sind ja wohl analogkäse. die antworten, formfleischtofu.

  78. Chesmond says:

    Glaubt dem Sascha nix. Das ist nur ein eitler Schönschwätzer, der -eloquent wie er nun mal ist- die Wahrheiten für Sich zurechtlegt, wie es ihm grad passt. Er hat sehr wohl eine verdammte Verantwortung sich seine Vertragspartner herauszusuchen. Auf der einen Seite gegen Zensur wettern und Dicke Kohle als Berater für Parteien und Medienkonzernen abkassieren und auf der anderen Seite scheinheilig tun, dass Sei nun mal sein Job als Werber. Jaja Moral geht halt nunmal durch den Magen. Wer zwingt Ihn den Mit Zensurvorreitern wie Vodafone gemeinsame Sache zu machen? Gibt auch noch andere Firmen, die ne weissere Weste haben. Vodafon ist ne Heuschrecke, schon vergesssen? Vielleicht sollte man unseren lieben Sascha mal nach China schicken, damit er mal schnallt was richtige Zensur bedeutet. Tjaja Wasser predigen und Wein saufen, das ham wir gern.

  79. saibot says:

    finde die Kritik schon auch berechtigt. Diese Firma vertritt offenbar Ansichten, die Lobo oft kritisiert. Er macht sich damit unglaubwürdig…

  80. aeffaeff says:

    das schöne bzw. unschöne (je nacht weltanschauung) ist doch, wenn man dafür bezahlt wird das hier zu ertragen – über welche summe sprechen wir da? ich glaube, dass das sehr wohl einen unterschied macht. denn die höhe der geldsumme korreliert mit der weitsicht des empfängers. denn eine neue frisur hat auch baader meinhof nicht wirklich einen neuanfang gewährt, in diesem fall schätze ich es ähnlich ein.

  81. kosmarrar says:

    da ich das internet erfunden habe, bin ich total sauer, dass meine haarfrisur unerwähnt blieb. l. grüße aus weitwegland.

  82. gonefaster says:

    Werben für Vodafone!

    Neue Werbemärkte, blah, blah… die social networks werden durch Werbung und Stroh-Blogger infiltriert, ich preise keine Unternehmen die Kommunikation nur gegen Kohle wollen.

    Nur mit Vodafone konform zu gehen, weil sie dir ein Handy geschenkt haben is zu kiddy.

    gr33z gonefaster

  83. Utz P. says:

    Dieser Mob hier, schlimm, schlimm. Überhaupt ist die Blogosphäre und das Web 2.0 ist gerade dabei, sich selber zu demontieren und zwar auf ganzer Linie. Peinlich, peinlich.

    Findet Euch damit ab, dass es die (!) Blogosphäre nicht gibt und schon gar nicht als Zwangskollektiv. Es hat sie wohl nie gegeben, außer im Weltbild einiger Alphablogger, das nach dem Prinzip: Nennst du mich Schiller, nenn ich dich Goethe funktioniert. Findet Euch damit ab, dass Alpha-Blogger ohne feste Anstellung auch irgendwie Geld verdienen müssen (Sie nennen es Arbeit).

    Das ist alles ganz peinlich und kleinlich, was hier gerade von allen Seiten in den deutschen Blogs (inkl. der Wichtig-wichtig-Kritiker der Kampagne, für mich die Könige des Web 2.0-Pöbels) passiert, ja.

  84. Struppy says:

    Ja..seid nicht so gemein zu ihm. Er hat das Herz bestimmt am rechten Fleck, nur sein Magen zwingt ihn zu solchen Taten.
    Man muss sich Idealismus ja auch leisten können. Nicht wahr, Sascha ?

    Ausserdem hat er ja auch angedeutet Vodafone von Innen verändern zu wollen…….solange es sein Magen zulässt.

    Und mal ganz ehrlich: Durch seine Haarfrisur zeigt er doch schon deutlich genug, dass er ein Querdenker und kritischer Zeitgenosse sein könnte…..solange es sein Magen zulässt.

  85. Chesmond says:

    LOL@Struppy. …solange es sein Magen zulässt. Naja ich glaub’ ja nicht dass der ehrenwerte Sascha je hart für sein Brot gearbeitet hat. Somit hat er dazu keine Relation was es bedeutet einen leeren Magen zu haben.

    @Utz.P: Es ist schon klar, dass ein Berufsblogger auch ein paar Moneten verdienen muss, um über die Runden kommen. Wer hat das in Frage gestellt?

    Es geht darum ein gewisses Mass und Anstand zu haben. Lobo hat Bücher geschrieben und Vorträge gehalten und Beraterverträge gehabt. Er ist ne bekannte Grösse. Somit kann er sich seine Partner bis zu einem Grade auch aussuchen. Damit hätte er seine Glaubwürdigkeit bewahrt…und vielleicht ein Handy weniger. (Der Arme)

    P.S: Ich lasse mich nicht als Mob bezeichnen. Wer so auf die Kacke haut wie der Sascha muss auch mit Kackespritzern rechnen!

  86. Andreas Rapp says:

    Das Interview von SL an SL zusammengefaßt, kann man sagen: SL ist ein Opportunist. Letztlich geht es um die Kohle. Vodafone und T-Mobil sind austauschbar. Wenn T-Mobil früher gekommen wäre/mehr bezahlt hätte, wäre SL heute überzeugtes Testimonial für die Bonner – statt wie jetzt für die Düsseldorfer. Trotzdem: Hut ab, Möge ein jeder – wenn auch unter dem Deckmantel digitalen Gutmenschentums – soviel Geld verdienen, wie er kann und will. Schließlich leben wir im Kapitalismus. Und, das ist gut so!

  87. Thomas says:

    “Denjenigen Internetcommunitybenutzern, die in den letzten Tagen im Koma lagen, möchte ich mitteilen, dass ich Teil einer Werbekampagne für Vodafone bin.”

    Ich lag nicht im Koma, habe es aber trotzdem nicht mitbekommen, da ich weder Werbung schaue noch einen Sascha Lobo vorher kannte. Auch wenn es mit Ihrem Ego nicht vereinbar ist: Bitte nehmen Sie sich nicht so wichtig.
    Es gibt wichtigere Dinge als Vodafone-Werbung. Genau genommen ist fast alles wichtiger.

  88. LAME! Aber immerhin erfüllt es seinen Zweck: aufmerksamkeits- und responsestark. Jeder Arsch (ich inklusive) denkt dazu seinen Senf abgeben zu müssen…

  89. manuel says:

    Generation Upload, Generation Upload, Generation Upload, Generation Upload, Generation Upload, Generation Upload, Generation Upload

  90. pleonastische korr.
    interview mit dir selbst – sehr schön! hättest du die kampagne konzipiert, lieber sascha, hätte sie auch was zu sagen..

  91. Jens says:

    Sascha, Sie sind die Generation Upload! Congrats.
    I luv socialnotworking.
    Cheers, Jens
    berlinstartup.de

  92. Chesmond says:

    @Jens:

    Zitat: “Sascha, Sie sind die Generation Upload! Congrats.”

    *Facepalm*

    “I luv socialNOTworking.” Freud’scher Versprecher wie?

    Und dann auch noch schamlos Werbung machen für die eigene Firma…Tsk, Tsk…

    Diese Beraterfritzen gehen mir so langsam auf den S…. Geld machen mit heisser Luft. Wers braucht.

  93. [...] dem Spreeblickumfeld kenne (uns schätze) und teils freundschaftlich mit ihnen verbunden bin. Nein. Sascha Lobo, der die ganze Sache eingebrockt hat, ist mein Freund. Als er sie eingebrockt hat, das weiß ich [...]

  94. Die_Heldin says:

    ich frage mich gerade wer sich den namen “generation upload” gegeben hat, oder ob nicht viel mehr, dieser in einer werbekampange entstanden ist, die nun rückwirkend gerechtfertigt wird.
    aber mal ganz abgesehen davon ist ein schlicht meine persönliche meinung, dass man nicht erst gegen netzsperren reden kann und wenige tage danach im werbespot einer firma auftaucht, die eindeutig für diese netzsperren plädierte. durch solches verhalten verliert man schlicht an glaubwürdigkeit.

  95. zokker says:

    “Fritz” Joussen hat bei der öffentlichen PK auf die Frage, ob es neue Produkte geben wird, nicht direkt geantwortet, sondern nur auf die bestehenden Produkte hingewiesen – hörte sich so an, als hielte der alte Fritz, das bestehende Angebot für locker ausreichend. Die Art und Weise der Antwort, insbesondere das nicht direkt eingehen auf die Frage, steht für eine ignorante und arrogante Geisteshaltung mit der man Internetnutzer vielleicht anwiedern, aber sicher nicht anlocken kann.

  96. Mario says:

    Ich halte ja gar nichts von Sascha Lobo (wirklich, totale Nullnummer in meinen Augen) – ABER wenn er mit dem Mist richtig Geld gemacht haben sollte, Glückwunsch! Das ist nämlich so etwas wovon alle Neider zwar träumen aber mit ihren liebevoll gepflegten Provinzblogs nie erreichen werden, obwohl sie es sich doch so, so sehr wünschen.

    Soviel bekommt man für ein Testimonial aber auch nicht, das man davon aufhören könnte zu arbeiten. Leider, leider wird uns Herr Lobo also noch eine Weile erhalten bleiben.

  97. rico says:

    Nichts dagegen, dass Sasche Werbung macht, aber ich muss leider auch sagen dass die “Generation Upload” auch meist die “Generation Praktikum” oder “Generation ich verdien nicht viel” ist…also junge Leute die sich in Medienfirmen verdingen oder anderweitig mit wenig auskommen müssen.

    Diese dann mit dem teuersten Mobilfunkanbieter in Verbindung zu bringen, finde ich werbetechnisch schwierig. Vodafone ist eher für gestandene Geschäftsleute, die vielleicht die 0172 aus Imagegründen nötig haben…für den Twitter-User von nebenan tuts aber auch O2 & co

  98. Patricia says:

    @Mario: Ja, alle Provinzblogger täumen von so einem Werbeauftrag. Andererseits haben wir alle etwas von Sascha Lobos Werbeauftritt. Blogger werden immer mehr in der Öffentlickeit wahr genommen.

  99. Neotrix says:

    Sascha Lobo weis sich halt zu vermarkten. :D

    Aber vielen Diskussionen im Netz weichst du gut aus Sascha.

  100. Chesmond says:

    Heute lesen wir den Loboblog, morgen kucken wir den Loboisten in der Glotze und übermorgen lassen wir uns ‘ne Lobotomie machen, weil wir diesen bigotten Schwachsinn nimmer ertragen können.

    Und ich dachte immer Ironie, oh Verzeihung Iro-NIE ist ne Form von subtiler Satire. In der Lobologik indess, ist IroNie gleichzusetzen mit nicht die ganze Wahrheit sagen. Ein bisschen kritisieren und auf die Schippe nehmen und selbst feste mitmischen. So klappts mit dem Loboismus.
    Und danach quatscht er wieder in sein gratis Lobofon und bestellt Lob(o)ster. (Ok der letzte Pun war schlecht)

  101. Sascha, Du stehst für etwas in der Blogger-Szene. Wenn Du Dich mit Vodafone sozusagen ins Bett legst, denkt man natürlich, das alle Deine Blogeinträge nicht mehr objektiv sein können und nur werbegesteuert sind. Das ist der Preis der Werbung. Sie benutzen Dich dann.
    Ich kann die Kritik teilweise verstehen, aber sie sollte sich in Grenzen halten.

    Erik

  102. dbgsfjkn says:

    danke das du ein zensur unternehmen wie vodafone.de unterstützt, da nutzt auch dein mit dir selbst geführtes interview nichts.

  103. Maschinist says:

    Hallo Herr Lobo.

    Kein Kommentar zu diesem Beitrag, nur ein Versuch der Kontaktaufnahme.
    Haben wir uns im Fido-Net nicht schon mal geschrieben?
    Was war Ihr Pseudo und bei welcher Mailbox waren Sie?

    Beste Grüsse,

    Ihr Maschinist

  104. Lola van Loo says:

    Hallo bloggender Werber… äh, oder werbender Blogger? ;)

    Ich fand toll, dass Du Dich dem Interview mit Lobo gestellt hast. Das war sicher nicht einfach. Aber Du bist da souverän durch…

    Lobo und Lobo sollten öfter mal an einen Tisch. ;)

    Viele Grüße von Lola an Lobo

  105. hdb says:

    Der Weberspot wird sicher kein Erfolg werden. Es ist nichts sagender Krampf. Transportiert wird der Firmenname, wenn überhaupt.

    Ob da nun einer mehr oder weniger im Bus sitzt, macht die Sache weder besser noch schlechter. Den kennt doch keiner!

    Interessant ist in dem ganzen Zusammenhang nur der Auto-Dialog. Gespickt mit Werbung verrät er doch etwas über den Schreiber, der sich offensichtlich nun auf den Weg der Erwerbsprostitution macht. Auch dagegen ist nicht viel einzuwenden, jeder wie er kann. Von der Generation Upload zur Generation Cash sind es nicht einmal Schritte, ein winziger Charakterfehler reicht die Grenze zu überschreiten.

    Ich wünsche viel Erfolg. NIcht weil ich so großzügig bin, man sieht doch hier an jedem Link auf VodaFone wie notwendig er ist.

  106. Kritiker says:

    Dieser Blog ist genauso langweilig wie die Person um die er sich dreht. Wer hätte gedacht das anscheinend so viele Menschen auf diese Selbstvermarktung hereinfallen.

  107. FrankieStein says:

    sorry,gegen etwas lausig kleingeld verdienen ist doch nix einzuwendenden- ich persönlich halte so einen visuellen akt der aufmerksamkeitsbedrohung als möglich einzige form der noch ein wenig sinn macht und es passt doch ganz gut,rote aufgeilende geschlechtsteilfarbe von vodafon und und der permanent geschwollene,rote iro als einzige darstellung des stellvertretenden repräsentanten,vulgo geschwollenen klatschpenisfrisuren erleiden und auch tragen und mit porno-rot kombinieren-das
    stimuliert bestimmt ständig unsere latent vaginalen emphängnissrezeptoren welche sich augen nennen und die ersatz-uterie der denkbaren konsumkörbchen füllen….

  108. [...] Niemand zweifelt ernsthaft daran, dass das iPhone ein tolles Gerät ist. Übrigens auch nicht daran, dass es eine Reihe grauenvoller Schwächen hat. Ich habe aber nicht nur ein iPhone – ich habe vier iPhones. Und ein Nokia E71, das erste Googlephone G1 und eins von Sony Ericsson. Jetzt benutze ich das HTC Magic, also das neue Googlephone von Vodafone, das ich im Werbespot auch in der Hand halte. Während das G1 einen Schnappmechanismus hat, der mich spontan an ein Klappbett in der Schrankwand erinnert hat und auch den gleichen modernen Charme entwickelt, ist das Magic ziemlich geschmeidig. Und dass Google Android, also das Betriebssystem des Magic, Apple in vielen Punkten überlegen ist, glauben viele Fachleute. Wer sein iPhone mit zwei Computern, zum Beispiel einem Desktoprechner im Büro und einem MacBook zu Hause synchronisieren möchte, wird wissen, wovon ich rede. Das geht nämlich nicht, bzw. nur sehr kompliziert. (Quelle: saschalobo.com) [...]

  109. lutz says:

    Also für mich ist das so, also würde Robin Hood auf einmal sagen “der Sheriff von Nottingham ist eigentlich kein schlechter Kerl, wenn man ihn erstmal näher kennt”.

    Es ist legitim Geld zu verdienen ohne Frage. Aber als “der Blogger” und dann noch mit denen? Nee!

    OK, Geld stinkt nicht, aber nicht alles was geht muss man auch machen. Letztendlich ist es die Frage ob Du deine Glaubwürdigkeit für Geld verkaufst. “Ich war jung und brauchte das Geld” gilt für Dich nicht.

    P.S.: Ich hoffe mal Du hast es nicht für Geld gemacht sondern nur um nicht mehr in der Hotline warten zu müssen.

  110. chesmond says:

    @lutz: “Also für mich ist das so, also würde Robin Hood auf einmal sagen “der Sheriff von Nottingham ist eigentlich kein schlechter Kerl, wenn man ihn erstmal näher kennt”.

    OK, Geld stinkt nicht, aber nicht alles was geht muss man auch machen. Letztendlich ist es die Frage ob Du deine Glaubwürdigkeit für Geld verkaufst. “Ich war jung und brauchte das Geld” gilt für Dich nicht.”

    /: Du hast es auf den Punkt gebracht.

  111. #29 – 2009 says:

    [...] mit iPhone-Billet • Integrating Facebook Connect using the Thesis theme • Vodafone | saschalobo.com • Werbeclip Adobe «Own The Edge» on Vimeo • Warum ich [...]

  112. che says:

    Schön das eine Firma, die schon im Vorfeld der Zensurbestrebungen von Zensursula eigenmächtig und illegal Internetzensur offenkundig betreibt, dann eine Werbeaktion mit dem Inhalt “Du bist nicht auf der Welt um zu Schweigen” kommuniziert. Das ist für mich genau der herablassende Hohn mit der die Finanzelite Steuergelder nimmt um doch so weiterzumachen. Aber soweit ich weiss sind sie ja bei der SPD also passt das ganz gut mit Vodafone zusammen.

    cu

    Che

  113. haarp says:

    Lobo:
    “Vodafone ist ein riesiges Unternehmen, wo nicht immer alles so schnell umsetzbar ist, wie ich das von meinen eigenen Projekten kenne. Aber es gibt den Anfang eines Dialogs, zu dem Vodafone bereit ist – der muss weiterverfolgt werden. Dann sollte Teil des Dialogs oder der Diskussion sein, dass daraus in Zukunft Konsequenzen gezogen werden. Vom Produkt- und Tarifangebot bis zu den wichtigen gesellschaftlichen Fragen der Netzwelt. Dass Vodafone das wirklich ernst meint, glaube ich, weil ich starke Anzeichen sehe”

    Entweder naiv oder einfach bauernschlau der Mann. Klar der Dialog mit dir wird die Herren überzeugen. Du bist ja nun Berater nicht, da werden die aber ganz interessiert zuhören! Aua!Aua!

    Dieser ganze gestrige “Wir nennen es Arbeit” Hype kulminiert nun in den tatsächlichen Anliegen einiger Protagonisten: Wir klackern solange wichtig auf unseren laptops herum, bis die Industrie uns mit einem fett dotierten Beratervertag einkauft. Da lob ich mir Männer mit Haltung, die wie z.B. im Musikbereich Alec Empire tatsächlich arbeiten und nicht nötig haben Moralitüden auf einen roten Hahnenkamm zu reduzieren oder im herkömmlichen Literatursektor Dietmar Dath, der überaus fleissig mit einem Output, die den Arbeitsethos der selbsternannten digitale Boheme nicht nur qua Masse erschlägt, vielmehr durch die, nicht neue, aber immer wieder neu zu formulierende, zudem in adäquat tatsächlich progessiver künstlerischer Form erarbeiteten, qualitativen Erkenntnis, dass neue Kommunikationsmodelle ohne eine kritische Auseindersetzung mit realen sozioökonomischen Inhalten eher eine repressive Generation hinterlässt, sondern totgeborenen Wein in aufgepumpten greisen Schläuchen gebiert.

    Du gehörst augenscheinlich in deinem Alter dem Interim Selstaufpump an, die ihre Felle ohne viel Denkarbeit noch mal ins trockene bringen möchten, bevor jemand bemerkt, dass du den nie verdienten und monologisch “erfragten”, angeblich nie gewollten Nimbus nun tatsächlich verzockt hat

  114. Tika says:

    Du bist echt der größte Spast den das Netz seit langem gesehen hat.
    Einder der Lobbyisten die die Piratenpartei hoffentlich loswerden will… gz zu deinem neuen Telefon von Vodafone, hoffentlich lohnt sich der Verrat.

  115. haarp says:

    „Zunächst halte ich es für richtig, dass eine große Marke in den Social Media-Bereich hineingeht und da über ähnlich viele Kanäle kommuniziert wie Internetmenschen es auch tun, von Twitter über ein Blog, Facebook, Youtube, Flickr und anderen Social Networks.“

    - Das ist echt beeindruckend…! Jeder Schmelzkäseproduzent hat inzwischen einen Blog, zwitschert überflüssiges und lässt Second Life Ruinen verwittern.

    „Der wichtigste Gutefindepunkt ist aber ein strategischer, nämlich dass sich die Kampagne auch an die Generation Upload richtet“
    Oh, die Generation Upload und der Gutfindepunkt , wow, ich empfehle jenseits von Pop-Linguisten (B€. Sick etc.) mal den „so|zu|sagen“ Sprachkritik-Podcast von BR 2 (http://gffstream-9.vo.llnwd.net/e1/podcast/sozusagen/cast.xml)

    „Es ist also weiterhin auch wichtig, wie diejenigen Menschen die Kampagne sehen, die Günther Jauch für den bestvorstellbaren Bundespräsidenten halten und im Büro zwischen 9 und 17 Uhr mit dem Internet Explorer ins Netz gehe“

    Wir kommen zum Punkt. Ganz genau, denn das wird sehr kurzfristig deine kurzlebige Zielgruppe sein. Deine bemühte Ironie befindet sich auf der Stufe eines verwaisten Kabelträgers im ansonsten von Robocams gesteuerten Newsstudio.

    „Ich war von Anfang an und absichtlich eine kontroverse Figur im Netz.“

    Werbekasper.

    „Denn ausschliesslich die Frisur des Menschen entscheidet letztlich über Erfolg und Misserfolg.“

    Das ist falsch. Hey, hey, vergiss ganz schnell diesen, in deinem Fall vergeblichen, europäischen Hipstergedanken. Nach amerikanischen Maßstäben sind es die Zähne: also von deinem Honorar schnell noch die Ruine sanieren und dann nicht mehr ironisch oder ernst aus der gestellten, rollenden Prekariatsdose gucken, sonder schön brav die kraftlosen Beisserchen anknipsen

  116. Rainer says:

    Sascha, sorry, aber ich glaube, Du hast bei der Kampagne nicht mitgemacht, weil Du sie sinnvoll, glaubwürdig und notwendig findest.

    Wohl eher, weil sie Geld bringt, und vor allem Deiner Eitelkeit schmeichelt (Lieblingslied, Revoluzzer-Pose, an Großplakaten rumhängen). Alles andere ist gequirlte Sch…

    Wess’ Brot ich ess’, dess’ Lied ich sing’.
    Sing so weiter, das macht Dich sicher glaubwürdiger.

  117. Leib says:

    Sascha Lobo: Eine allerletzte Frage, Herr Lobo. Gehts noch etwas eitler, selbstgefälliger und durchsichtiger?

    Sascha Lobo: Meine Zeit, wahrscheinlich nicht. Aber ich bleibe dran.

  118. Nathanael says:

    Zum Thema Vodafone und Netzsperre …

    einem Unternehmen wie Vodafone soll man jetzt ernsthaft seine moralischen Absichten abkaufen. Seit wann interessiert sich Wirtschaft für Moral? Das ist genauso unglaubwürdig wie die Werbekampagne.

    Es geht um die Entwicklung von Internetfiltern die sich bestimmt gut verkaufen lassen. Wenn noch nicht hier, dann irgendwo anders auf der Welt, da gibt’s ne Menge totalitärer Regime die Interesse an sowas hätten!

    Dann wäre Deutschland nicht nur bekannt für seine massenhaften Waffenexporte sondern auch für exportierte elektronische Zensur und Unterdrückung der Meinungsfreiheit im Web. (siehe Nokia im Iran)

    Vodafone hat bei mir Dauersperrung auf Lebenszeit.
    So ein Unternehmen darf man nicht supporten.

  119. Catull says:

    Marketing scheint zwar eine Erfindung der Neuzeit, aber der alte Catull kannte das auch schon: schon damals ging es nach dem Motto: sex sells – so sind meine Gedichte.
    Lieber junger Freund, vor dem Computerzeitalter war der rote Hahnenkamm noch nicht das Kennzeichen eines Punks, sondern ganz einfach das Markenzeichen eines eitlen Gockels. Und die Boheme hatte erst was geleistet , bevor sie abfeierte. Mit Deinem Markting-Spleen, ständig Generationen zu erfinden, schlußfolgere ich – Du bist nun die Generation eitler Gockel. Leider bist Du wahrscheinlich nicht einmal das, sondern nur ein mäßig begabter Verkäufer Deiner selbst, der des Geldes wegen jeden Tag den Wetterbericht studieret, um die Fahne in den richtigen Wind zu hängen. So und jetzt versinke ich wieder im Koma ….

  120. elementz says:

    …peinlich, peinlich.
    bin auf das ganze thema erst aufmerksam geworden, nachdem ich diesen miserablen anbiederungsspot gesehen habe. und ich dachte nur “wer ist denn dieser tolle pseudopunk da?”
    naja, google hats ja alles zu tage gebracht. habe mir dann mal die tolle lobodoku auf arte gegeben und ein wenig in lobos “textermässigen” nichtigkeiten rumgelesen.
    deutschlands bekanntester blogger? my ass!
    medienhure 2.0. alles nichts neues.
    zum glück gehöre ich zur generation download und nicht upload. aber vodafone war mir schon immer suspekt. sind ja auch nen unternehmen aus uk.
    und jetzt auch noch dieses schlechte selbstinterview. werbung 0.2.
    naja, das kommt dabei raus, wenn ein texter denkt, er kann auch bloggen.

  121. [...] Die neue Vodafone Kampagne, welche die extra dafür erfundene “Generation Upload” adressieren sollte, wurde von genau dieser Generation heftig abgewatscht. Was meiner Ansicht nach alles bei dieser Kampagne falsch gemacht worden ist, will ich hier nicht nocheinmal ausbreiten, ich denke dazu ist schon alles gesagt und das auch schon von Jedem. Eigentlich ist so ziemlich alles falsch gemacht worden. Mit dem von sich selbst gekrönten König der Web2.0- Szene Sascha Lobo, der sich in unnachahmlicher Selbstdarstellung für vodafone eingesetzt hat, haben wir alle wenig Mitleid. Er hat es weder nötig, noch hat er es verdient. Er weiss was er tut. [...]

  122. tobiCOM says:

    Ein Spiel mit dem Feuer… Muss Tom recht geben wo bleibt das alles entzündende Wörtchen … Z e n s u r?

  123. 0xC0FF33 says:

    Es ist doch einfach nur peinlich, wie manche Menschen sich verkaufen und wenn die Not ausbricht, auch noch versuchen den Spieß umzudrehen. Mit ihrer Art der Bloggerei konnte ich noch nie viel anfangen, aber ich hatte immerhin noch gehofft, dass sie ein Blogger mit Verstand sind… Irren ist und bleibt halt menschlich…

    Hoffentlich nimmt man ihnen auch noch die Sendezeit bei 3Sat und ersetzt sie endlich gegen jemand ordentliches. Herr Sixtus hat deutlich mehr verdient, als einen geldgeilen Gockel, der seinen Hahnenkamm kaum aufrecht halten kann.

  124. [...] aktuelle Kampagne zum Markenrelaunch von Vodafone an, die auch Social-Media-Elemente zu verwendet. Mehr und auch weniger bekannte Gesichter aus der deutschen Bloglandschaft spielen dabei eine Rolle. Ich [...]

  125. upload failed says:

    Protokooperation oder Kommensalismus?
    In jedem Fall Anschauungsunterricht in Sachen Symbolische Selbstergänzung. nice wurst.

  126. svenjo72dpi says:

    Zumindest eine Frage wäre mit diesem Selbstinterview geklärt: Können dicke Werbesschecks zur totalen Selbstüberschätzung führen?

    “…es hört sich total unglaubwürdig an, aber einige Menschen sind offensichtlich noch Sascha-Lobo-fixierter als ich selbst!”

    Mir fehlen die Worte…

  127. Voodooschaaf says:

    Irgendwie gar nicht soo schlecht (wenn ich das Dings auf den Song runterbreche), was bin ich froh das Vodaphone nicht an mich herangetreten ist (den haett ich naemlich absagen muessen da ich blogge und mich nicht fuer Spots kaufen lasse)…obwohl ich schoenere Haare habe, viel schoenere, auch farblich.

    Es gruesst das violetthaarige Schaaf

  128. monk says:

    Das noch: “Generation Upload” ist und bleibt ein Wort, das sich die Vodafone-Leute ausgedacht haben.

  129. Tom says:

    Kontrovers sein ist klasse. Aber den Versuch starten, sich mit diesem Selbstinterview zu erklären, ist schwach. Schwach deshalb, weil es gar nicht weh tut. Stell´ Dich doch lieber den Fragen richtiger Journalisten. Die haken dann nämlich genau an den Punkten nach, wo Du es in Deinem Interview nicht machst. Da muss ich wirklich sagen: Ich bin raus. Mag sein, Sascha Lobo wird so zum massentauglichen Phänomen, das man klappen und der eigenen Eitelkeit gut tun. Die, die am ehesten der sogenannten Generation Upload angehören, wenden sich hoffentlich von Dir ab. Ich bin wirklich enttäuscht. Und weg.

  130. Kuglbauer Franz says:

    Jetzt versteh ich’s.. Web 2.0 heisst, wenn es wirklich gar niemanden mehr interessiert, dann führt man einfach ein Interview mit sich selbst, schon ist man auch noch Journalist..

  131. Hannes says:

    Zum Schießen komisch finde ich es, dass der geltungssüchtige Herr Lobo in Ermangelung eines Interviewpartners nun Selbstgespräche führen muss.

  132. hans says:

    Geld regiert die Welt!
    Viel Spass am langsamen abstieg

    Ihr Name bzw ihr Gesicht wird mich lange an Vodafone und gequält erinnern

  133. chesmond says:

    Sascha Lobo in faustischer Tragik:

    “Ach da kommt der (Voda)Meister!
    Herr, die Not ist groß!
    Die ich rief, die (Blogger)Geister,
    Werd ich nun nicht los.“

    Tja.

  134. Tim says:

    Ach ja, Schwamm der Zeit drüber.

    Schlimmstenfalls sitzt du in 10 Jahren mit Barbara Schöneberger und noch so anderen Typen auf irgendeiner Couch und es werden Videos eingespielt. Und dann lacht Ihr ein bisschen gequält. Und du sagst noch: Heroes war aber echt eins meiner Lieblingslieder. Und Barbara so: Ja, und dieser Kartoffelsalat da war auch echt gar nicht so schlecht.

  135. heinz schenk says:

    > Wer sein iPhone mit zwei Computern, zum Beispiel einem Desktoprechner im Büro
    > und einem MacBook zu Hause synchronisieren möchte, wird wissen, wovon ich rede.
    > Das geht nämlich nicht, bzw. nur sehr kompliziert.

    so ein quatsch….nichts ist einfacher als das iphone mit mehreren rechnern zu syncen….!!!

    auch ich finde das das gerät reichlich schwächen hat aber das ist definitiv ein plauspunkt….!!!

    aber geil du dich mal schön an deinen 28 handys auf…

  136. FunkFish says:

    Hochmut kommt vor dem Falle!
    Ich bin nicht überrascht – habe Lobo immerhin seit Langem für weitaus überschätzt erachtet.

  137. Björn says:

    …ziemlich peinliche Aktion, einen Blog für so einen Werbemist zu missbrauchen. Ja, in einem Blog macht man Werbung, aber für eine Sache, nicht für ein Produkt.

  138. obk says:

    Ich finde es, trotz alle dem sehr schade, dass sich jemand der sich selber als Medienkritsch darstellt, sich für so eine Kampagne opfert. Na ja, wenn sich jemand als Wahlkampfberat der SPD für Internetfragen zur Verfügung stellt, da merkt man doch das es nur um einen egoistisch gesteurten Menschen geht.
    Keinen Deut besser als die Großkonzerne die ihr Handeln nur nach Gewinnstreben ausrichten. Punk und kritisches Denken ist was anders.

  139. luke says:

    1) widerlich!

    2) lobo ist jetzt verbrannte erde…das wird auch vertragspartner vodafone bald erkennen

  140. Holgo says:

    Das du Werbung machst ist mir ziemlich schnuppe. Auch das du für Vodafone Werbung machst… bitte.
    Aber der beschissene Umgang mit Heroes, einem Lied das mir wirklich mal was bedeutet hat, das verleitet mich immerwieder zum Fremdschämen. Ich schaffe es nicht diesen Spot ganz anzusehen. Widerlich, muss die Werbung wirklich alles annektieren und kaputt machen?

  141. generation upload says:

    generation upload? was ist das denn schon wieder fuern mist?

  142. Boto2 says:

    Ich kann mir schon sehr gut ein kleines Flashgame vorstellen mit dem Titel “shave sascha lobo”

    :-)

  143. Poldi says:

    Um es dir einfach mal zu sagen und dich danach zu vergessen Lobo:
    Als ich dich das erste mal im TV sah, dachte ich: “oh, ein aufgeklärter, cooler Typ! Da bin ich mal gespannt, was aus dem wird..”
    Inzwischen halte ich dich für einen angepassten, jeglichen machtstrukturen untergeordneten Ja-Sager ohne eigene Meinung.
    Prost auf das Vergessen!

  144. Stulle says:

    Hallo,

    klasse Interview. Ich mag ja sohl den Interviewer als auch den Intervieten. ;)

    Irgendwie kommen mir aber bei Revoluzzer, der Farbe Rot und ein wenig Aufmüpfigkeit grade nicht Heroes sondern die Rote Zora in den Sinn.

    Ich denke, jeder muss wissen was er macht, was er damit bezwekcen möchte und es dabei nicht darauf ankommt, was die Anderen schon wieder dennken.

    Weiter so!

    LG Stulle

  145. Jens says:

    Ich meine mal gelesen zu haben dass die deutsche Blog-Szene unter einer Kombination aus inzestuösem gegenseitigem Beobachten/Belauern und mangelndem kommerziellen Erfolg auch (semi)professioneller Blogger leidet

    Sprich: Die immer gleichen Gestalten schreiben, die immer gleichen Gestalten lesen und die immer gleichen Gestalten kommentieren. Wenn dann ein Neuer in die Klasse kommt und das nicht ausreichend demutsvoll, dann gibt’s Klassenkeile.

    Ich finde die Kampagne nicht obersuperphänomenal, aber sie ist auch nicht für mich gedacht. Wenn dadurch ein paar Leute mehr auf den Gedanken kommen, Social Media mobil zu nutzen, ist das gut. Wenn ein paar Leute zu Vodafone wechseln ist das vielleicht bedauerlich, aber nicht der Untergang des Abendlandes. Und das Bloggen wird auch nicht daran Zugrunde gehen.

    Stopp den Blogwarten!

    P.S.: Die Zensurdebatte sollte mit der Politik geführt werden. Vodafone als börsennotierter Konzern muss sich den gesetzlichen Vorgaben fügen und ist als Rebell eher untauglich.

  146. tesla says:

    Das ist wie mit den Gangster-Rappern die dann für Dieter Bohlen singen – der zahlt gut, nur mit dem Ansehen im Block ist es dann halt aus
    - tja, du Punk

  147. klausbärbel says:

    Tja, wenn “Web 2.0″ und “Generation Upload” eins nicht leiden können dann so schamlose Schleichwerbung wie im o.g. “Interview”.

  148. tom says:

    Die Frage ist doch: Macht Vodafone Werbung für Sascha Lobo oder macht Sascha Lobo Werbung für Vodafone.

    Würde gerne mal sehen, wie deine Webstatistiken sich nach dem Spot entwickelt haben.

  149. Langnese says:

    … wess´ Brot ich ess…

    Er scheint die Rezipienten seiner Zeilen für recht einfältig zu halten. Wenn er nur Scheinzugeständnisse und Hohn für seine Kritiker übrig hat, der sollte doch auf eine derartige, ellenlange Stellungnahme gleich verzichten.

    Glückwunsch zum Vertrag, die Kampagne ist jedoch was sie ist: ein teurer Griff ins Klo.

  150. Selten so einen Sche*** gelesen.
    Schön durch Zensurfone den Blog pushen lassen und dafür dem Feind in den Ars** kriechen

  151. Causa_Motiva says:

    Ich kann im Moment das subversive hinter dieser platt eitlen Attitüde nicht entdecken …

  152. Chris says:

    Sry, aber irgendwie ist für mich damit deine Authentizität dahin.

    Wenn ich dich schon von der “Generation Upload” reden höre, wird mir leicht übel, das muss ich mir nicht antun.

    Ciao ciao …

  153. chesmond says:

    Kennt Ihr den Film “Die fetten Jahre sind vorbei”?

    Kommt auf ARD. Soviel zur Realität.

  154. MissGeschick says:

    Fand den Spot erst verräterisch, nun sah ich Loboist…
    Der Schläfer, das Schaf im Wolfspelz?
    Wäre zu schön um wahr zu sein…
    Noch mehr wünsche ich mir, dass nicht Geld der Anreiz alldem war, dann wäre ich im Recht. Laut aufgeschrien hab ich auch, aber das liegt in meiner Natur ich bin voreilig.
    Hinterher tuts mir oft leid.
    Aber ich bin nicht überzeugt, um Entschuldigung zu sagen / schreiben…
    Blicke noch nicht durch alles durch…
    Der Film war gut, der Werbespot gefällt mir.
    Vodafone mag ich nicht und Leute die für Geld alles tun, auch nicht.
    Und doch ist es eh scheiss egal, aus meinem Umfeld, kennt ihn niemand, den Lobo und auch wenn ich 100KM herumreise, vielleicht ein paar KidZ, that’ s it.
    Über die Aussage vom Film, muss ich erstmal schlafen… hier wäre es schön, wenn ich mal ein paar Fragen stellen dürfte, an Sascha Lobo, damit ich es kapiere…

    LG
    Miss Geschick (Name ist wohl mal Programm ;)

  155. generation upload says:

    Unglaublich peinlich und eine Selbstdemontage wie es besser und totaler nicht geht.

    Heute zum letzten Mal hier gewesen.

  156. Flieder says:

    Na ja, wenn jemand mit diesen Deutsch- und Grammatikkenntnissen “Werbetexter” werden kann, so ist es eigentlich kein Wunder, daß er so viel Wert auf Frisuren legt. Frei nach Karl Kraus:

    “Friseurgespräche sind der unwiderlegliche Beweis dafür, dass die Köpfe der Haare wegen da sind.”

    Vielleicht sind Sie ja auch einmal zu oft beim Friseur gewesen. Nochmal Karl Kraus:

    “Wenn ich mir die Haare schneiden lasse, so bin ich besorgt, dass der Friseur mir einen Gedanken durchschneidet.”

    Tja, Ihre Gedanken -und wohl noch einiges mehr- sind wohl restlos durchschnitten. Vielleicht sollten Sie doch ein klein bißchen weniger den Friseur aufsuchen und sich Gedanken um ihre “sitzende” Frisur machen und stattdessen versuchen zu retten, was noch zu retten ist an “Gedanken”, “Verstand” oder vielleicht auch “Wissen”.

    Wobei ich persönlich auch vermute, daß nur solche “gedankenfreie” Menschen überhaupt Werbung machen können.

  157. PuNkBaStaRd says:

    über die grammatik anderer jammern, aber selber “daß” schreiben… find ich auch witzig xD

    was ist eigentlich mit der leserschaft los? jetzt, weil sascha lobo für ein großes unternehmen werbung betreibt, ist er auf einmal der teufel in person, oder wie? seit jahren bloggt er genau das, dass die leute bewegt hat und ist so zu einem der bekanntesten deutschen blogger aufgestiegen. ich heiße die werbekampagne auch nicht gut, doch finde ich dieses kindergarten-gehabe der ganzen leute hier echt schon pre-pubertär!

    wenn ihr jetzt erst draufkommt, wie sehr ihr dieses geschreibe hasst, dann seit ihr selbst schuld! ich finde den blog gut so wie er ist, ein blog ist auch immer nur so gut wie die leserschaft/kommentierer ist/sind, also selbst auch mal an der nase nehmen, denn solche kommentare sind ja wirklich unter aller sau! punkt. absatz.

    und meine frage wurde noch immer nicht beantwortet: wer hätte den deal platzen gelassen und auf das geld, den rummel und das erlebnis, auch mal im rampenlicht zu stehen, verzichtet?

    @Flieder: und auf meine rechtschreibfehler gibt es copyleft :-D
    so, jetzt aber genug von mir^^

    glg°°

  158. ronber says:

    @Punk: sich über “daß” mokieren, aber das eigene “dass” falsch verwenden…tztztz.

    Von mir aus soll Lobo Werbung machen, wenn er seine Integrität wie hier mit dem Produkt in Einklang sieht.

  159. PuNkBaStaRd says:

    @ronber:
    das meine rechtschreibung mieserabel ist, weiß ich schon selbst, aber ich kritisiere normalerweise auch keine anderen deswegen, weil ich genau weiß, dass das nicht meine stärke ist^^

    aber warum rechtfertige ich mich überhaupt xD

    glg°°

  160. chesmond says:

    @PuNkBaStaRd:

    “…und meine frage wurde noch immer nicht beantwortet: wer hätte den deal platzen gelassen und auf das geld, den rummel und das erlebnis, auch mal im rampenlicht zu stehen, verzichtet?”

    Ich. Glaub’s oder nicht, es gibt auch noch Menschen, die -keine- Selbstdarseteller sind, und auch noch moralische Werte haben. Ich will ruhigen Gewissens schlafen können.

  161. Manfred says:

    Wenn ich mir den Hype – der letzten Tage – über dieses Thema näher zu Gemüte führe, hoffe ich wirklich das es sich auch für alle Projektbeteiligten gelohnt hat.
    Schnutinger ist ja mittlerweile außen vor.

    Die Zeit zeigt den Rest.

    ;o)

  162. haarp says:

    vom marketing bist du tot

    genauso wie deine vor ihrem Abgang zensierende Prenzlberg-VDL-Mutter…

    Vodafuck lebt weiter…

    Hat sich´s gelohnt?

    Reicht´ s für den Rest?

    Hast du den Abschaum gelöffelt, mein kleiner Held

  163. Flieder says:

    @PuNkBaStaRd

    Ihnen die deutsche Sprache näher bringen zu wollen dürfte insoweit wirklich vergebliche Liebesmüh sein. Auch die Tatsache, daß “alte Rechtschreibung” nicht gleich “falscher Rechtschreibung” ist, dürfte Ihnen nicht nahezubringen sein. :D

    Allerdings erwarte ich von einem Werbetexter doch zumindest Grundkenntnisses was die Verwendung der Kasus betrifft oder auch der Vermeidung des (zugegebenen in der Werbung gerne genutzten) Idiotenapostrophs. Von ganz anderen Kleinigkeiten gar nicht zu reden.

    Ich überlege allerdings, ob Vodafone einfach nur Interesse daran hat -vielleicht aufgrund seines allgemeinen Geschäftsgebahrens etc.- nur das neue Prekariat als (Neu)Kunden zu gewinnen.
    Bei Menschen, die nur über ein kleines Quentchen Bildung oder gar Intellekt verfügen kann eine solche Werbekampagne nur nach hinten losgehen.
    Wobei Vodafone zumindest eines erreicht hat -bekanntlich ist ja auch schlechte Werbung, ganz einfach Werbung- es ist in “aller Munde”. Ob sich daraus allerdings neue “Kunden” gewinnen lassen steht auf einem anderen Blatt. Hier stellt sich die Frage, was wollte Vodafone erreichen?
    Die Telekom hat es mit ihrer -ähnlich gearteten- Werbestrategie und Kundenpflege immerhin zum Spitznamen “Teledoof” geschafft. Vodadoof klingt nicht ganz so schön, trifft aber sicherlich den Nagel auf den Kopf. Vielleicht fällt ja irgendjemand hier noch eine treffendere (denglische?) Bezeichnung ein.
    Das wäre dann wirklich eine gelungene Werbeaktion und ein immer wieder schwer zu erreichendes Ergebnis.

  164. chesmond says:

    @Flieder:

    Oh da gibt’s schon einige gute Bezeichnungen:

    Vodafail, Vodafuck, Yodafone, VodaPwned, …

    Wer kennt noch ein paar Gute? :)

  165. mikado says:

    Fast jeder Mensch ist käuflich.
    Mehr erschliesst sich mir nicht aus dieser Kampagne und Selbstdarstellung.

  166. fan says:

    Da ist ja nur Kritik zu spüren. Vodafone heißt nämlich Voice data fax over net.
    Derjenige, der den Mund auf macht, bekommt’ s halt immer doppelt ab.
    Sorry, Sascha

  167. Wayne says:

    Wie das wohl so ist, für null Inhalt zu stehen und nur die eigene Vermarktung zum Programm zu haben.

  168. Tom says:

    Also diese Hetzjagd ist ja kaum zu ertragen. Inzwischen haben sich doch glaube ich alle Beteiligten und die die sich zu welchen gemacht haben schon sehr gut selbst ins Aus befördert. Vodafone hätte sicherlich mal ein bis zwei Gedanken mehr an die ganze Aktion verschwenden können, aber die Rechnung kriegen sie ja so oder so.

  169. bob baumeister says:

    Ich finde die tolle Vodafone-Kampagne genial. Da waren Top Kreative am Werk, die eine innovative und starke partnerschaftliche Marke wie Vodafone neu und spannend inszeniert und damit den Kunden die Produktvorteile nahebringt. Die starke internationale Marke Vodafone trumpht hier mit Topstars der Szene auf und spricht genau die Sprache der Kunden. Vodafone spricht damit auf Augenhöhe der Kunden und ist ein starker und trendsicherer Partner rund um die digitale Kommunikation von heute und von morgen. Vodafone bedient die komplette Klaviatur der digitalen Welt. Web 3.0. Ein Top-Treffer für die Kreativen von Scholz und Friends. Die hohe Resonanz spricht klar für sich. Natürlich hat so ein starker interdisziplinärer Auftritt Neider.

  170. Travis says:

    @ bob baumeister : 10 Zeilen Müll, selbst Pressesprecher können kreativer schreiben. “Da waren Top Kreative am Werk”…”Vodafone bedient die komplette Klaviatur der digitalen Welt. Web 3.0″ >> Da haben ja Texte von Silbermond mehr Gehalt, geh heim und schäm dich.

  171. der wahre punker says:

    schade, lobo. damit wirst du nicht nur zur karikatur – sondern zum verräter deiner selbst. ein punker, der sich den geldgeiern verkauft. das ist wie ein nazi im kinderhilfsprojekt der dritten welt – nur umgekehrt. schade, geld regiert eben doch die weld. da kann man bloggen wie man will. rot steht hiermit nicht mehr für anarchie, sondern für vodafones geniale produkte – siehe bobs comment :-) ich finds schade. und peinlich.

  172. bob baumeister says:

    @travis,

    msin lieber travis, ich mag noch lieber die gehaltvollen texte von Xavier. Vielleicht singt er mal ein Lied für Vodafone: Oh du mein Herz ist rot oh die Wege der Kommunikation zwischen uns werden immer kürzer dank der innovativen preisgekräönten Vorläufertechnologie und wir setzen ein Zeichen und ein Licht in dukle Stille durch revolutiuonäre Preis-Leistung ….”

    Sieh auchmal unter http://www.vodafone.de/live.html nach den attraktiven und leistungsstarken Produkten nach!

    Grüße, Bob

  173. chesmond says:

    @Bob Baumeister:

    Wieder einer der verkappten viralen Marketing Kommentare der Vodafone CIA. Bob geh’ heim spielen. Am besten mit deinen anderen PR-Nixkönnern. Die Werbekampagne von Vodafone erinnert mich an ein Gebäude aus Schilda. Keine Fenster, keine Türen und alles krumm und schief. Viel Spass beim “Licht reintragen” mit Eimern. Ihr seid so Witzfiguren. Selber schuld wer auf den Link klickt ;)

  174. Hein says:

    Bei Vodafone schreibt man Sascha Lobo sei ein Internetpionier.

    Ist es nicht schmeichelhaft eine solche Wertschätzung zu erfahren?

  175. Oliver says:

    Generation “Stecker raus.”
    Das ist mir völlig Vodabohne.

    Weg mit den Gadgets und raus ins Leben.

  176. ahcsa obol says:

    Epic Fail
    so würde ich dich und diese Werbekampagne nennen.

    Die Werbung bleibt (auch wegen dir) in negativer Erinnerung.

    Und dich holt deine Art mit Sicherheit noch einmal ein.

  177. iblue says:

    Ich habe Ihre Buch “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” gekauft. Ich werde es zurück geben.

  178. jaru says:

    heute erst mit dem iphone in der hand gesehen, ist das magic doch nicht mehr so toll?

  179. ronber says:

    Der naheliegendste Schmähname ist doch wohl:

    Vodoofone.

    @bob baumeister: *Kopfschüttel*

  180. jke says:

    1. Ich verstehe die “Es ist Deine Zeit”-Aussage nicht. Was will uns VF / S&F damit sagen?

    2. Es ist irgendwie befremdlich, den Sascha Lobo auf den Plakaten zu sehen, auch wenn er sonst schon in den anderen Medien in Erscheinung tritt. Für mich ist dies aber auch der einzige Schnittpunkt, bei dem VF sympathisch erscheint (eben weil sie Herrn Lobo zeigen mit seiner wunderbaren Frisur).

    3. Vodafone sollte lieber mal an seinen Tarifstrukturen arbeiten und mit weniger Arroganz gegenüber seinen Bestandskunden auftreten. Das technisch beste Netz haben sie ja schon.

    4. Die Kampagne ist irgendwie peinlich.

    5. WTF ist die Generation Upload?

    6. Danke für den unterhaltsamen Blogbeitrag.

  181. Zhuk -Der Klaus- says:

    Ich habe mich gefragt, wer ist eigentlich dieser Sascha Lobo. Zumindest bin ich jetzt etwas schlauer: Es muss etwas mit Marketing und Heißer Luft zu tun haben. :)

  182. Nona says:

    Hallo Herr Lobo, die Kohle inklusive des Beratervertrages von Vodafone sei Ihnen missgönnt und möge Ihnen schwer im Magen liegen. Nur gut, dass um die 40% davon wieder solidarisiert werden. Also bitte schön aufpassen zuständiges Finanzamt. Möge Ihnen dieser Akt mit Vodafone als Blogger schlecht bekommen.

    P.S.: Persönlich wünsche ich Ihnen natürlich nichts schlechtes.

  183. peter says:

    Digitale Statussymbole: Wer’s braucht. Vielleicht die Kompensation eines zu kleinen Sexualorgans..

    “Generation Upload”: ist genauso Scheisse wie “Robert T. Online” oder “Ich lebe online”.
    Müssen sich zugekokste Texter ohne jeden Realitätsbezug ausgedacht haben..

    Zur Netzabdeckung von Vodafone: welche Netzabdeckung? Die Freunde, die nicht in Ballungszentren wohnen, jammern alle..

    Und da die meisten Blogger eher Tagebuchschreiber sind, dürfen die auch Werbung machen. Wer allerdings glaubt, auch nur im entferntesten journalistisch zu arbeiten, der sollte Werbung meiden, wie der Teufel das Weihwasser.
    Das habe ich zumindest in meiner zeit bei den “Medien” gelernt.

    Seit 1995 hast du diverse Handyverträge. Toller Hecht, ich bin aber noch toller, denn ich habe die seit 1991… hehe..

    Nichtsdestotrotz: weiter so, damit wir auch morgen noch lachen können.

  184. Joey Toh says:

    Alleine dieser Blogbeitrag zeigt Eines: Sascha Lobo hält es für notwendig, seine Mitwirkung in dieser Vodafone Kampagne rechtfertigen zu müssen. Natürlich dürfen Blogger, auch bekannte, zu kommerziellen Zwecken – dabei den Verdienst und Geldvorteil nicht vergessen ;-) – ein Produkt bewerben und Teil einer Werbekampagne sein. NUR…. das Ganze noch auf dem eigenen Blog zu diskutieren sowie mehr Awareness dafür zu schaffen. Das halte ich für bedenklich und nicht mehr authentisch.

  185. liberdyne says:

    Einerseits lockt und lockt und lockt das Bündel der Scheine, mit dem Vodafone winkt. Und sicher sind dort alle sehr lieb und freundlich…
    Andererseits ist es klar, dass Saschalobo damit ein großes Stück seines öffentlichen CI zerstört – dort, wo es um seinen “Corporate-Character” als unabhängiger Freigeist geht.

    Oder soll ich besser sagen “ging” ?
    Denn einmal von so einen Kommerz-Riesen vereinnahmt (oder besser korrumpiert?) zu sein heißt bewiesen zu haben, dass die eigene Meinung käuflich ist. Bei BumBumBecker oder irgendeiner Boygroup ist das völlig egal, aber die leben ja auch von anderen Kernfähigkeiten…

    Und sorry – da hilft auch keine ellenlange Rechtfertigung mehr im Saschalobo-Blog, denn Mutter Theresa ist somit mit Ramón fremdgegangen!
    Na hoffentlich war der Sündenapfel wirklich süß genug.

    Und psssst – Sascha: Du verkörperst jetzt mit deinem Konterfei (und deiner Frisur) ohne dass du ‘was dazu sagen musst automatisch für alle Menschen da draussen Vodafone’s Meinung zur Vorratsdatenspeicherung und Netzsperren u.s.w… -> ich hoffe das passt Dir. ;-)

  186. ronjaraeubertochter says:

    ach wenn der hubi heil erstmal online-minister ist, dann wird der sascha sicher staatssekretär und hat soviel mitarbeiter das er sich endlich nicht mehr selbst interviewen mus ;-D

  187. Mobilfunkexperte says:

    Ich liebe die Vodafone-Kampagne. Sie weckt soviele Emotionen. Der normale Zuschauer wird garnicht merken, dass es sich bei den Darsteller des Werbespots um Internet-Celebreties handelt.
    Vodafone hat jedoch so tolle Produkte, dass schnell jedem klar wird: Internet und Vodafone sind eine gute Verbindung.

    Deshalb gibt es auch die neuen günstigen Internetkarten von Vodafone.

  188. Rolf Texel says:

    Gibt es eigentlich irgendein Interview, das Sascha Lobo derzeit nicht gibt? siehe gestern Nacht im ZDF, wie immer ganz tolles Werbe-Bla-Bla. So einen selbstverliebten, aufmerksamkeits- und mediengeilen Gockel habe ich selten erlebt. Für mich ist das alles nur noch extrem peinlich.

  189. Marc says:

    Danke für diese tolle Vodafone Werbung Herr Lobo! Sie hat mich nach 13 Jahren bei D2, bzw. Vodafone endlich dazu gebracht zum nächst möglichen Termin meine Vertrag dort zu kündigen und zu einem anderen Anbieter zu wechseln!

    PS: Ihre Selbstverliebtheit und -darstellung finde ich persönlich sehr peinlich. Trotzdem weiterhin alles Gute und für die nächste Zeit vielleicht etwas mehr Weisheit.

  190. Tokaren says:

    Herje was habt ihr denn alle? Lasst doch jemanden Werbung machen, wieso auch nicht wenn er sagt Vodafone gefällt mir ja Gott dann tut es das eben..

    Wieso darf ein Sascha Lobo keine Werbung machen oder ein Interview geben? Nur weils Herrn ich lese Blogs und zappe im Fernsehen nicht passt?

    Und selbst wenn das Verhalten von Vodafone ab und an seine eigene Meinung kreuzt, is doch egal denn er wirbt für die Produkte nicht für das Verhalten von dem Laden..

    Sorry aber diese Meinungen will und kann ich nicht verstehen…

  191. durchblicker says:

    So ein arroganter, angepasster, koksnasiger, inhaltsloser Werbefuzzi kann seinen geistigen Dünnschiss bitte demnächst bei sich behalten!

  192. Es geschieht gelegentlich, dass mir jemand bei jeder medialen Begegnung seltsam suspekt erscheint.
    Wenn ebendieser endlich meiner Ablehnung mit selbstgeschaffenen, meinen Instinkt auch für andere unzweifelhaft bestätigenden Fakten Recht gibt, dann ist angenehm.
    Wer derart wie Sie aufs ich fixiert ist, sich für so unverzichtbar hält, der kümmert sich halt auch um die Tore auf beiden Seiten.

    In diesem Sinne, vielen Dank Hr. Lobo für die Peinlichkeit.

    Wer sich jetzt wundert, woher meine Ablehnung kommt… Journalisten sollten ihre Unabhängigkeit hüten, oder sich anderes nennen.

  193. chesmond says:

    Wenn ich Lobo wäre, würde ich dieses geistige Tieffliegerblog schliessen, so wie es Seine Vodafool Kollegin Schnutinger schon getan hat. Diese pseudo-intellektuelle-ich-kann-tolle-Wortspiele-generieren-Dünnpfiff ist sowieso nicht mehr witzig und kann auch nur noch die allerwertesten Hinternkriecher beeintrugen, die sich im sogenannten Rampenlicht dieses Selbstdarstellers sonnen wollen.

    Wie wäre es mal mit anständiger Arbeit Sie Aufmerksamkeitsschmarotzer Lobo? 12 Stunden rumtwittern und selbstgefällige Interviews geben verdient kein Entgelt, tut mir leid. Wer auf Sie reinfällt, ist selbst schuld.

    Haben Sie schonmal am Band gestanden und sich die Finger schmutzig gemacht für einen Mindestlohn? Nein? Dann wissen Sie auch nicht was Arbeit ist. Oder haben Sie je 10 Stunden am 3d CAD-Reisbrett gestanden und unter Termindruck konstruiert? Nein? Dann wissen Sie auch nicht wer die Leistungsträger in Unserem Land sind? Diese Horde Berliner Schöngeistschwätzer hängen sowieso nur am Tropf derer die jeden Tag sich den A. aufreissen, damit Sie in Cafés rumhängen können, und Ihren Blödsinn verzapfen können. Tja sowas kommt dabei raus, wenn die Eltern Ihre “Brats” antiautoritär erziehen. Selbstverliebte kleine Narzisse, deren Welt nur um sich selbst dreht. Für Sie Herr Lobo würde ich ein soziales Jahr empfehlen. Aber als Berliner mussten Sie ja nicht mal Zivildienst leisten.

    Haben Sie sich je schon mal sozial engagiert ausser “kluge” Sonntagsreden gehalten? Ich bezweifel es stark.

    In diesem Sinne.

    Chesmond.

  194. @bob baumeister: Mit deinem Puderzucker lässt sich kein Nebel machen.

    Deine Schreibe ähnelt den peinlichen Versuchen spiessiger Werbe-Mitschnacker, mit Slang maskiert, auf Dummfang zu gehen.

    Jeder weiterer Versuch, die Peinlichkeit zu rechtfertigen belebt sie erfolgreich.

    @Hr. (Eigen)Lobo
    Versuchen Sie es doch mal mit etwas Asche aufs Haupt… das wäre ein raffinierter Winkelzug, aber dem stehen wohl Verträge mit Vodafone entgegen, die Sie selbst nicht verstehen, aber in ihrer restritiven Gefährlichkeit erfü(h/l)len.

  195. Vince says:

    Jaja, die Kohle…
    Natürlich darf jeder Werbung machen, auch auf seinem Blog. Aber für VODAFONE?
    Eine Abzockfirma, die einem Verträge aufschwatzt/unterjubelt, die sie NICHT stornieren, sogar nach dem 5ten persönlichen Auftreten im Laden und dem gefühlten 20ten Schreiben an Vodafone, sowie an den Laden selber.
    Die Folge: Ein Inkassoschreiben über 700€.
    Steht evtl. noch eine Unterschriftenfälschung aus, diese ist aber (noch) nicht bewiesen.
    Das ist nicht mein Fall, sondern der einer guten Bekannten. Aber hier in Nürnberg nach einigen Recherchen KEIN EINZELFALL!
    Klar, die Dame ist über 60, hat wenig Ahnung, wollte nur eine Pre-Paid Karte für Ihr Handy, da kann man sie mal “abzocken”…
    Alles nur grob angerissen (bin noch emotional aufgewühlt), werde die Tage wenn ich Zeit habe alles im Netz veröffentlichen.
    Meinen Bekannten-Fall, sowie die mir weiteren. So, jetzt noch ein wenig mit dem Anwalt sprechen.

    Fazit: Bist du etwas älter (60+), geh in den Vodafone Shop und lass dich schön “abzocken”. Die Rente deckt schon deine Kosten…

    Wie gesagt KEIN Einzelfall! Darum der Kommentar!

  196. Kommunikation says:

    ….also bis heute morgen wusste ich nicht einmal wer sascha lobo ist.
    ich muss allerdings ehrlich sagen, nachdem ich das hier alles gelesen habe, das neid, ignoranz und unwissenheit und teilweise auch dummheit hier ziemlich groß geschrieben werden.
    zum thema wir werber unter uns: der dialog ist nicht werbung sondern schlicht und ergreifend pr….und das hat offensichtlich funktioniert.
    scholz & friends ist eine der großen werbeagenturen und auch im jährlich kreativranking ziemlich weit vorne – ich denke die werden schon wissen was sie tun…. und aus erfahrung weiss ich, dass vodafone nichts unüberlegtes macht.
    und mal ehrlich: bei wie vielen werbekampagnen erkennt ihr die kreative leitidee?
    dann bleibt zu sagen, dass der werbespot als reine markenkommunikation (benchmarking) gedacht war und nicht als tarifberatung. weiterhin ist sascha lobo lediglich EIN testimonial und nicht der neue vodafone-verkäufer. außerdem spiegelt doch seine breitgefächerte nutzung den sinn der internetcommunitynutzer wieder oder nicht? wenn er doch von jedem eine oder mehrere karten hat, kann er doch am besten für sich entscheiden wer der bessere ist oder nicht?
    dieses forum hier zu nutzen, um irgendeine schlecht gelaufene beratung eines schwagers einer bekannten einer freundin zu propagieren und damit ein gesamtes unternehmen in den dreck zu ziehen, ist nicht nur unprofessionell, sondern dumm und kindisch.

    vodafone scheint ja so schlecht nicht zu sein, wenn sie als global player auftreten können und marktführer sind.
    ich denke der sinn der sache ist, sich einfach mal mit einem unternehmen auseinander zu setzen und dann festzustellen, dass vodafone als marke wesentlich mehr bedeutet, als nur eine handynummer und ein shop.

    ich bin ehrlich…..selbst als ex-mitarbeiter habe ich den spot zuerst nicht verstanden. das gibt aber noch lange keinen anlass über die mitwirkenden oder den auftraggeber herzuziehen. den spot der tenalady verstehe ich auch nicht (Zielgruppe: frauen ab 30 werden inkontinent?), dennoch ziehe ich weder über die schauspieler noch über das unternehmen her.

    je mehr ich über den spot nachdenke, kann ich sehrwohl leitidee etc. erkennen.
    und ganz ehrlich an die, die probleme mit der zielgruppendefinierung haben: man nimmt ja immer nur ein synonym für eine bestimmte kategorie….da bringt auch nicht mit vermeindlichen fachwörtern der demografischen zielgruppendefinierung um sich zu hauen…..es gibt ja schließlich noch mehr möglichkeiten der eingrenzung, gell?!

    @sascha lobo: ich werde dich jetzt nicht belobhudeln-ich kenn dich nicht mal. aber ich finds gut…..vor allem dass du einfach hinter dem stehst was du tust…..hut ab, machen nicht viele!

    Gruß

  197. chesmond says:

    @Kommunikation:

    Bla…bla…rabarber…rabarber….Was war das jetzt für ein Gesabbel?

    Was wolltest Du uns jetzt damit sagen? Dass du als “Ex-Mitarbeiter” von Vodafail die Firma gut findest oder was?

    Ähem… *hust* Die Grösse einer Firma rechtfertigt noch lange nicht die Qualität einer Werbekampagne. Tzz was ist denn das für eine Logik?

    Ich krieg’ das Gefühl nicht los, dass dies wieder ein Fake Kommentar eines Vodafool Kaspers ist, der meint hier wieder sein virales Marketinggesülze absondern zu müssen, um ein künstliches Gegengewicht der erdrückenden Negativkommentare zu erzeugen. Nur so ein Gefühl.

    Das die Kommunikationsfritzen zusammenhalten ist ja eh klar. Da braucht man ja nur die Links auf deren Werber-blogs zu verfolgen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. ;)

  198. Kommunikation says:

    @ chesmond: das eine hat zwar nichts mit dem anderen zu tun aber ok…. ich hab den eindruck, dass ihr gar nicht mehr wisst, was überhaupt der anlass zum kritisieren von vodafone war…einfach nur mal wieder eine hetzjagd starten, weil es den menschen leichter fällt abzulästern….

    ach und zum thema ehrliche und harte arbeit: du meinst also alles andere als fließband ist keine harte arbeit? und was bitte ist ein 3D Reißbrett? ich habe am reißbrett bisher immer nur 2D pläne fabrizieren können….CAD Programm auf Computer ist 3D…. wenn wir schon auf diesem niveau sind.

    und jemand der tagelang konzepte ausarbeitet, für unternehmen damit diese weiterhin den arbeitsplatz an deinem fließband erhalten können, arbeitet nicht hart?

    außerdem hab ich nie behauptet, dass die größe eines unternehmens etwas über die qualität der werbung aussagt….

    abgesehen davon….das was “vodafone” bzw. die agentur mit der kampagne bezwecken wollte hat doch prima funktioniert….es hat aufmerksamkeit bekommen und es wird darüber diskutiert….

    schönen gruß

    p.s. hart gearbeitet seit 6 uhr und trotzdem zeit gefunden hier zu schreiben….

  199. Kand.in.Sky says:

    ich schmeiss mich weg!
    der selbsternannte bekannteste Blogger wurde doch erst durch die infame UploadPR vom Zensurprovider bekannt (nebst dem Auftritt in kulturzeit, wohlwollend u.a. bei youtube kommentiert).
    Da hinterlässt wohl die SPD-Mitarbeit Spuren, erklärungshalber muss man dafür von Anfang an auch empfänglich gewesen sein.

    ich könnte hier noch mehr schreiben aber ich komme aus dem Lachen nicht mehr raus, einfach weil die Verbindung von Zensurprovider+Revoluzzer+UploadGeneration+Heros+… und das ich statt “ironische Revoluzzer-Pose” dann “iranische Revoluzzer-Pose” gelesen habe so stubtrocken wie der Titanic-PolitGag DIE PARTEI ist.
    Kontrovers ist allenfalls die klebrige Mittelmässigkeit, in Zeiten in denen Konsens über Logik/Nachhaltigkeit entscheidet.

    #k.

  200. chesmond says:

    @Kommunikation: “CAD-Reisbrett” war ein umgangsprachlicher Ausdruck für CAD-Konstruktion am Rechner. Ich hätte mich klarer ausdrücken sollen ok.

    Mir ist schon klar, dass es 2D, 2 1/2 D, und 3D Konstruktion am Computer gibt. Ich habe 2 Jahre an diversen CAD System gearbeitet, somit sollte ich das wohl wissen. Also meiner Meinung nach gibt es schon einen signifikanten Unterschied zwischen harter körperlicher, herausfordernder Kopfarbeit und ein bisschen Rumdesignen am Photoshop (wie es die Werber gerne tun). Ich weiss zwar nicht was Sie den ganzen Tag tun, aber Arbeit ist nicht gleich Arbeit.

    Gruss.

  201. chesmond says:

    @Kommunikation: Teil 2

    “abgesehen davon….das was “vodafone” bzw. die agentur mit der kampagne bezwecken wollte hat doch prima funktioniert….es hat aufmerksamkeit bekommen und es wird darüber diskutiert….”

    Achja? Dann kann ich auch eine Bombe auf dem Ballermann zünden, das erweckt auch Aufmerksamkeit. Das macht es aber auch nicht besser. Mit dieser Negativwerbung erreicht Vodafool nur eines: Abscheu und Widerwillen. Ich für meinen Teil rate alle in meinem Bekanntenkreis ab vor dieser Heuschreckenfirma. Die Mannesmann Geschichte ist wohl schon vergessen hmm? Nene Vodafail ist untendurch, da kannste es drehen und wenden wie du willst. ;)

    Und zum Thema Hetzreden oder Neiddebatte oder wie auch immer die Schutzbehauptung lautet:

    Es geht darum, dass manche Werbefritzen Ihre Moral (falls Sie sowas besitzen) beim ersten Vertragsscheck begraben haben. Meiner Ansicht nach ist das korrupt. Hauptsache der Preis stimmt gelle? ;)

    Das ist es was ich Lobo & Konsorten ankreide, nicht mehr und nicht weniger. Und Vodafuck ist halt der Urheber. Die andern Trittbrettfahrer. That’s it.

  202. Tokaren says:

    nun ja aber deine aussage besteht doch aus Vermutungen du hast ja niemanden den du das ankreidest in den Kopf geschaut.. genauso wie für dich Vodafone einfach ne Mistfirma ist (gut für mich auch aber trotzdem heißt das nicht das ich nicht akzeptiere das jemand die Firma vielleicht doch etwas besser findet und bereit ist seinen namen dafür hin zu halten)

    das was hier gemacht wird ist doch nur zu sagen das Herr Lobo weder für seine Meinung einstehen darf noch das er eine andere Meinung über eine kontroverse Firma haben darf

    sprich hier baut hier eine wand aus Intoleranz aus der Kontext den man hier liest bei fast jeden: Du hast Werbung gemacht für eine Firma die ich nicht mag also bist Du ein Verräter und einfach nur doof..

    Wenn jemand dann noch ein Fürsprecher ist dann wird das Schutzbehauptungen genannt hauptsache man ist eurer Meinung.. Lautet das Motto bei so vielen denn “Bist du nicht für mich bist du gegen mich”?

    Arme Welt…

  203. pablo says:

    also ich kann zu der kampagne nicht viel mehr sagen, als dass die überlebensgroßen plakate, die meine wege durch den frankfurter hauptbahnhof säumen, mir deutlich wie nie vor augen geführt haben, wie unschön du aussiehst.

    was diese ganze werbethematik angeht, habe ich absichtlich zu wenig ahnung, um mitreden zu können, aber ganz abgesehn davon muss ich hier doch mal meinen respekt gegenüber deiner eitelkeit aussprechen, die dich für solche unvorteilhaften großaufnahmen hergeben lässt.

    grüße
    pablo

  204. Ich finde es wichtig, dass man eine Meinung hat und dazu steht. Es ist auch legitim sein Grundrecht auf Arbeit auszunutzen. Egal wie gut oder schlecht ich Vodafon finde, dafür kann jedoch Herr Lobo nichts. Besser im Spot Busfahren als für 7,90 €/h Zeitzuarbeiten (P.S. Mit Taxi zum Gericht und zu Fuß zurück hat stil ;-) Unabhängig vom Produkt kommt die Werbung sehr gut rüber. Hier wir kein Produkt verkauft sondern ein Lifestyle geprägt. Ich hoffe nur, dass in absehbarer Zeit endlich die Netze ausgebaut werden und die Preisschlachten der Provider mobiles Internet lukrativer machen.

    Sodenn
    vG

    Michael Schuh

  205. Zum Thema: “der Dialog hat begonnen”

    Das ist im besten Falle naiv.

    Gewisse Herren nennt man zwar Freier, aber… Nein, sie werden das schrille Mädel nicht heiraten, wirklich nicht.

    Und ähhh, tschuldigung, für den ungeilen Realismus.

  206. chesmond says:

    @tokaren:

    Ich hab zu dem Thema alles gesagt. Scroll durch die Posts oder aber nochmals zum Mitschreiben für die Langsamen:

    Sascha Lobo = Berufsblogger, Wannabe Journalist und ZensurGEGNER.
    Vodafon/fail= Zensurvorreiter, Heuschrecke und Riesenkonzern.

    Lobo Vertrag kriegen, Lobo Geld haben, Lobo nix mehr Bedenken mit Zensur bei Vf da Scheine Zählen und Schnauze halten und Vf nun berufsmässig gut finden.

    Credibility nun leider am Sack aber egal, wird schon wieder Grass über Sache wachsen…

    Moral macht Bauch nich voll…und ich Lobo – bin ja Werber und die tun halt Lügen für Kohle weisst Du? Ausserdem ich schreiben viele coole Bücher wie man Geld verdienen ohne was Arbeiten… Das Werber und Beraterfritzen könne prima.

    Alles klar? *schlürft Latte Machiatto*

  207. chesmond says:

    @ Michael Schuh: Kein Kommentar. Das ist übelster Zynismus. Hoffentlich macht Deine halbseidene Werbeagentur bald pleite und dann darfste auch stempeln gehen. Das würde Deinem überbordenden Ego gut tun.

  208. loboalia says:

    Ich bin dafür, dass in allen Fernsehsendungen, in denen Sascha Lobo auftritt, ein Balken im unteren Bereich eingeblendet wird mit dem Text:

    “Dies ist Teil einer Marketingkampagne der Mobilfunkindustrie, durchgeführt von Vodafone. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Mobilfunk Ihre Gesundheit und die anderer Menschen gefährdet.”

  209. Tokaren says:

    @chesmond nun ja vodafone hält sich allerdings auch nur an bestimmungen um eben ein lukratives geschäft nicht zu schaden das ist eben wirtschaft und hier hat ja schon jemand geschrieben, es wird ja nun kein produkt sondern ein lifestyle beworben eben überall mobil sein online wie auch immer und dafür steht herr lobo ein somit verrät er nix nein du hast es anscheinend nur nicht richtig verstanden weil die abneigung gegen die firma bei dir wohl zu groß ist …

  210. [Quote]
    chesmond Says:
    August 20th, 2009 at 15:46
    @ Michael Schuh: Kein Kommentar.
    [/quote]
    Hättest es besser mal für Dich behalten ;-)

  211. ICH says:

    Möchte auch dir, als Teil der Vodafone Kampagne, danken, dass du mir einen meiner Lieblingssongs kaputt gemacht hast. Dieser ganze Spot ist einfach nur Fremdschämen in Reinkultur! Von wegen einer deiner Lieblingssongs… Wer wirklich Musik im Herzen trägt macht sowas nicht, bzw. kommt danach nicht mit so einer beschissenen Rechtfertigung von wegen Lieblingssong. Du bist und bleibst ne Pfeife!

  212. fruits says:

    War doch klar, dass ein “Werbetexter” sobald er ein bisschen Bekanntheit erlangt, sofort Angebote von so ekelhaften Firmen annimmt. Stimmt, Vodafone ist echt ein so guter Anbieter, der mit Marktmacht versucht das Social Web zu erobern.

    Machen sie nur weiter so Herr Lobo und helfen Sie dabei diese Gesallschaft zu verdummen und an Konzerne wie Vodafone, AT&T und Exxon zu binden. Die Konzerne, die am wenigsten zur Innovation der wundervollen Kommunikationsdienste beitragen, die Sie doch so gerne nutzen.

  213. M. Ennen says:

    Guten Tag,

    ich teile sicher nicht immer Ihre Ansichten und Ihr Wunsch der totalen Vernetzung läuft u.a. schon ganz banal mit den hier praktizierten nofollow Links konträr, aber der Vodafone Spot war ein geschickter Schachzug. “W-LAN für alle” erinnert mich allerdings ein bisschen an Horst Schlämmer (Sonnenbänke für alle).

  214. Rufus D. says:

    Guten Tag,

    ich lese zwar zum ersten Mal Ihren Blog und kann die Aufregung um Ihr Engagement für Vodafone nicht verstehen, aber dieser Werbespot wird mir Zeit meines Lebens als Teeniefalle mit ätzender Hintergrundmusik im Gedächtnis bleiben. Da hilft auch kein Selbstinterview ;o). Im Endeffekt fällt mir nämlich niemand ein der auf diese Kampagne anspringen sollte außer euphorische Jugendliche.

  215. chesmond says:

    @Rufus D. : “Teeniefalle”

    “Im Endeffekt fällt mir nämlich niemand ein der auf diese Kampagne anspringen sollte außer euphorische Jugendliche.”

    Da ham’ Sie den Nagel auf den Kopf getroffen Rufus. Neulich sah ich 5! Jugendliche in den lokalen Vodafool shop schlappen. Sie sahen zwar nicht euphorisch aus, aber doch recht vom Zeitgeist beeinflusst. Emo-look, Baggy pants, und Lyfestyle Handy….die “Heroes” von Morgen halt. ;) *ätzt*

  216. chesmond says:

    Lyfestyle sollte wohl Lifestyle heissen. Wird Zeit fürs Bett.

  217. Daniel says:

    Die Idee mit dem “Eigeneninterview” finde ich klasse :D

    Und zum Rest sage ich jetzt einfach nichts, ich denke, da haben die Leute sich hier schon die Finger wund diskutiert ;)

  218. Frank says:

    Hömma du Heini mit rotem Hühnerkamm!

    Soviel Bloggblödsinn um ollen Kommerz!!
    blablablog

  219. Marina says:

    So lasst ihn doch mal. Wer mir jeden Tag mit irgend einem grausam blöden Spruch den Tag erhellt, hat die Kohle verdient.

    Werbers Binsenwahrheit: Je mehr darüber gesprochen wird, desto effektiver. Smart, dass sich SL dazu überhaupt äussert. Und somit eine weitere Diskussion darüber vom Stapel lässt.

  220. ShakeHead says:

    Wenn S.L. und seine Anhängerbande nur mal kapieren würden, was sie anrichten… Es ist wie eine geistige Behinderung, aber es ist die Krankheit unserer Zeit- nehmen wir hier was, nehmen wir da was, egal woher, wir werden uns eh nie mehr dafür interessieren. Schließlich sind wir ja ganz unschuldig, wir wurden ins gemachte Nest gesetzt, und das ist so kuschlig warm, da wollen wir nicht über den Rand schauen. Ich wünsche euch vor allem: Stromausfall.

  221. @shakedhead

    ich weiß gar nicht was du S.L. da vorwirfst bzw. seinen “Anhängern” letztendlich finde ich das alles nicht wirklich verwerflich – am Ende hat Vodafone erreicht was Sie wollten, es wurde darüber gesprochen und es gibt keine schlechte Publicity… ob Vodafone sooo viele Kunden erreichen konnte halte ich zwar für fraglich, aber letztendlich haben Sie sich damit in den Köpfen der Werbewahrnehmenden ein Bild erzeugt.

  222. Geld daheim verdienen

    Zurzeit beschäftig viele an dem Thema Geld verdienen unddasist im moment wirklich super aktuell!

    Weshalb möchtet ihr alle Erfahrungen haben.

    Jedoch ein genialer Beitrag zu dem Bereich Geld verdienen

    Nun muss ich weiter

  223. Martin says:

    Hallo Sasha!

    Ich habe gehört, dass du von Vodafone “gekauft” wurdest, um für sie gute news zu bloggen.
    Bin ein wenig schockiert darüber, schließlich bist du der Blogger der ersten Stunde. Dachte eigentlich, dass du authentisch bist- ist da was dran oder regiert geld eben wieder die welt?

    VG
    Martin

  224. georg hurdel says:

    kommt irgendwie in Mode echte und normale User moderner Kommunikationstechnik in Kampagnen einzubinden. Heute ist es Base.

  225. Michael says:

    Ich war lange Zeit bei Arcor und immer Super zufrieden. Meiner Meinung nach waren das die Besten unter den Schlechten.
    Aber seit dem Vodafone die gekauft haben bin ich super unzufrieden.
    So viel ärger hatte ich nichtmal bei der Telekom. Ich hoffe das das an der Umstellung liegt sonst werde ich wechseln sobald der Vertrag ausgelaufen ist.
    Danke das ich mir hier mal ein bischen Luft machen durfte.

  226. Peter says:

    alles sehr wunderbar, aber in einem punkt irrst du dich. das statusssymbol ist 0171, nicht 0172.

  227. Jonas says:

    Geld verdienen im Internet

    das ist der Trend den immer mehr Unternehmen gehen. Und ganz ehrlich es lohnt sich auch. Ganz besonders im Bereich Social Media Marketing das ein Bereich des Online Marketings ist sehe ich eine ganz große Chance. Diese sollte dann auch Vodafone nutzen.

    WOW… sind das viele Kommentare hier. Aber kein Wunder bei einem so gut geschriebenen Artikel.

  228. Nun ja aber deine aussage besteht doch aus Vermutungen du hast ja niemanden den du das ankreidest in den Kopf geschaut… oder liege ich da etwa falsch?

  229. Semirroggia says:

    “alles sehr wunderbar, aber in einem punkt irrst du dich. das statusssymbol ist 0171, nicht 0172.”

    Ich besorg dir für 5 Euro jede Handyvorwahl die du willst. Was ist daran ein Statussymbol? Dann sind gefälschte Ferrari Schlüsselanhänger auch Statussymbole denn die Nummern kann man beliebig hin und her switchen *g*

  230. Richtig Gut says:

    Ja was dreht sich denn wohl nicht um´s Geld? Alle wollen doch wissen wie sie mehr scheffeln können. Ich würd´s niemals jemandem übel nehmen. Oder alle brechen aus, aus dem “Geld Spiel”, wie Robert Scheinfeld ,-)

  231. @Sascha, Kommt Lobo jetzt von Lobotomie wie oben jemand geschrieben hat?
    Ist das überhaupt dein richtiger Name oder nur ein Pseudonym?

    Fragen über Fragen… Vodafon mag ich übrigends nicht ;-)

  232. Yoga says:

    Muss ich zustimmer, so ne 0171 Vorwahl ist schon sehr gut angesehen. Ehrlich!!!

  233. [...] alphawolf / blogger der ersten stunde / kommunikations-virtuose, twittergott, online-berater, testimonial, buchautor, neologer wortschöpfer, werber .. und einige ausgedachte berufe hat er auch noch / [...]

  234. A & V says:

    Das die Kommunikationsleute zusammenhalten ist ja klar. Da braucht man ja nur die Links auf deren blogs zu verfolgen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

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